Meier, Dominik A. – I am Unicorn – Einhorn wider Willen

Autor: Meier, Dominik A
Titel: I am Unicorn – Einhorn wider Willen
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 11.12.2018
Seitenanzahl Printbuch: 330
Genre: Fantasy
Zeitraum 16.06.19-24.06.19
Band einer Reihe: Nein
ISBN/ASIN: B07KDKNVZZ
Bereits gelesene Bücher des Autoren

Klappentext

Alle lieben Einhörner – Aber wolltest du eines sein?

Alissa Neumann hat ein Problem. Sie verwandelt sich fast jede Nacht in den glitzernden Traum kleiner Kinder: Ein Einhorn. Mal ganz davon abgesehen, dass sie mit ihrem Zustand alles andere als glücklich ist, bringen ihre Verwandlungen auch jede Menge Probleme mit sich. So muss sie nicht nur eine geplante Weltreise ausfallen lassen, sondern hat auch mit den Tücken des Alltags zu kämpfen und muss letzten Endes sogar als Geburtstagsgeschenk für ihre Cousine Lina herhalten. Beim Versuch, mit ihrem gehörnten zweiten Ich klarzukommen und gleichzeitig eine Heilung für ihren Zustand zu finden, gerät sie in immer kuriosere und wahnwitzigere Situationen. Und als sie schließlich erfährt, was hinter ihren Verwandlungen steckt, nimmt das Chaos endgültig seinen Lauf.

Meine Zusammenfassung

Alissa freut sich auf ihre Weltreise – ein Jahr wollte sie unterwegs sein. Allerdings kommt ihr ein ungemütlicher Zwischenfall dazwischen – sie hat fast keine Kleider mehr. Denn – fast jede Nacht verwandelt sie sich in ein Wer-Einhorn. Ihre beste Freundin, Sandra. steht voll zu ihr und unterstützt sie voll und ganz. Natürlich ist es auch hier so, wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Neu in ihren Freundeskreis kommt Vincent – er ist Kellner in ihrem Lieblingsschuppen und Alissa ist verliebt. Aber diese Seifenblase platzt als er sich als Schwul outet. Aber er wird zu einem sehr guten Freund, der um Alissas Problem weiss und auch unterstützt. Ich will jetzt nicht weiter eintauchen, sonst kommt es zu Spoilern, das wäre schade. Ich sage nur soviel. Eine Pferdeflüsterin, die auch mit Einhörnern kann. Besoffene Einhörner kotzen Regenbögen und ein verrückter will die Weltherrschaft.

Meine Meinung

Wer-Einhörner – auf die Idee muss man ja mal kommen. Ich fand sie interessant genug um bei diesem Buch zuzuschlagen. Es macht auch wirklich viel Spass Alissa zu begleiten, wie sie ihre Verwandlungen lernt zu beherrschen und sogar ihrer Lieblingscousine ein super Geburtstagsgeschenk zu machen, indem sie sich für sie – natürlich ohne sich zu verraten – zu verwandeln. Aber was steckt hinter dieser Verwandlung. Alissa kann sich nicht erinnern, dass sie von einem Einhorn angefallen wurde. Es wrd auf jeden Fall noch richtig schräg und abgedreht. Das Buch ist genau das Richtige um vielleicht eine Leseflaute zu überbrücken, oder im Urlaub sich zu amüsieren. Es ist nicht ganz wo witzig wie das Cover suggeriert. Das Buch lebt eher von Situationskomik. Stellt euch vor, wenn ihr euch etwas aufregt, wachsen euch Pferdeohren und Hufe. Es gibt also schon wirklich witzige Situationen. Die Auflösung – da hat der Autor sich richtig ausgelebt. Er schippt da aus den Vollen und lebt seine Fantasy total aus.

Der Schreibstil ist ziemlich holprig – wenn man sich betrachtet, was der Autor sonst so geschrieben hat- er bewegt sich nämlich eher im Bereich der Dystopie. Dies ist also ein kleiner Ausflug und man merkt manchmal, dass er sich da nicht ganz so sicher fühlt. Vorallem merkt man es, wenn es zur Auflösung geht und da bisschen Verschwörungen einfliessen. Da wird der Stil viel lockerer und sicherer.

Die Charaktere. Mit Alissa hatte ich so meine Probleme. Sie war meistens nicht so sympathisch. Am Ende wurde es bisschen besser. Sie ist eine Person, die sich nichts gefallen lässt, das gefällt mir eigentlich ganz gut – aber irgendwie wirkte sie sehr arrogant. Anders als Sandra, die war witzig und total sympathisch. Die mochte ich die gesamte Zeit. Auch Vincent war wirklich ein netter. Aber es spricht auch für die Gestaltung der Charaktere – man konnte sich einfühlen in sie.

Originalität

Na, da kann man wohl ausgehen von – ein Wer-Einhorn, das ist doch auf jeden Fall mal originell. Es ist auf jeden Fall mal eine neue Idee, die einen schon deswegen herausfordert es zu lesen.

Fazit

Ein nettes Buch für zwischendurch. Leider war es nicht ganz so witzig, wie ich erhofft hatte. Aber es hat genug Situationen zum Schmunzeln gegeben. Die Auflösung ist sehr, sehr abgedreht und passt nicht ganz so zur erwarteten Story – aber es wird ganz gut gelöst. Auf jeden Fall ist es abseits des Mainstreams und für einen kleinen Abstecher in eine andere Welt geeignet. Es hat paar kleine Macken, aber hat mir trotzdem Spass gemacht zu lesen.

Charaktere

Alissa – wird unerwartet zu einem Wer-Einhorn. Bis sie die Verwandlungen beherrscht ist es oft witzig und chaotisch – aber so ganz kann man es nie beherrschen. Am Anfang noch unerwünscht, kann sie irgendwann auch das Positive darin sehen. Sie ist leider oft etwas unsympathisch. Aber ihre kleine Cousine liebt sie abgöttisch

Sandra – Alissas beste Freundin. Sie hilft ihr nicht nur mit der Einhornsache – auch sonst ist sie immer für sie da. Aber sie hat auch etwas Pech – denn es geschieht etwas ungeplantes

Vincent – Alissa hat sich in ihn verliebt, bis zu dem Moment als er sich als Schwuler outet. Dann werden sie beste Freunde – er weiss über ihre Situation bescheid

Felicitas – eine imaginäre Briefschreiberin, die Alissa ein Motiv für ihre Wandlung mitteilt.

Mrs Schleuser – Alissas alte Englischlehrerin – anscheinend haben die vielen Schuljahre sie etwas sonderbar werden lassen

Valentin – ein Kerl, den Alissa kennen lernt – Sie verbindet was – allerdings haben sie keinen guten Start, da er in einer Beziehung ist.

Xavier – gibt sich als Pferdeflüsterer aus – aber er ist in die Verwandlungsverschwörung involviert und will Alissa entführen – er endet nicht wie er gehofft hat.

Sabrina – sie ist die wahre Pferde/Einhornflüsterin und hilft dem Team mit einigen Tipps und Kniffen

Herr Hauke – ach wäre er doch gerne ein Einhorn – er ist der Auslöser der Einhornepidemie

Thorsten – ein Laborant, der für Herr Hauke arbeitet und Experimente mit Alissa macht – vielleicht auch ein Heilmittel? Oder doch schlimmeres? Aber eigentlich ist er ganz nett.

4 Kommentare zu “Meier, Dominik A. – I am Unicorn – Einhorn wider Willen

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