Schimmelpfennig, Norbert – Das Tor vorm Moor und hinterm Schatz

Autor: Schimmelpfennig, Norbert
Titel: Das Tor vorm Moor und hinterm Schatz
Verlag: Selfpublisher
Erscheinungsdatum: 3. Juli 2015
Seitenanzahl Printbuch: 120 Seiten
Genre: Fantasy, Jugend, Kinder
Zeitraum 29.03.19-03.04.19
ISBN: 978-3-7380-6270-0
Bereits gelesene Bücher der Autoren – noch keines – aber dafür einige seiner Geschichten, die er auf seinem Blog veröffentlicht.

Klappentext

… hinterm Schatz, den sie finden können – je nachdem, wie sie ihn sich vorher verdient haben.
In einer Kleinstadt treibt der Brausebrecher sein Unwesen, bricht in Wohnungen ein, hinterlässt überall eine Brausetüte.
Familie Drickberg hat ebenfalls viel Spaß. Allerdings ist auch die Firma, in welcher der Vater arbeitet, vom Konkurs bedroht.
Da kommen dem Vater in der Nacht Erinnerungen an seine Kindheit zu Hilfe, an Abenteuer mit zwei weiteren Kindern – nämlich mit dem Problemschüler Thombi, der aus prekären Verhältnissen stammte, sowie Siusannia, die gerne Model werden wollte und die sich ihre Magersucht nicht eingestehen konnte.
Gemeinsam entdecken sie im Moor ein Tor aus großen Steinen und finden bald darauf kleinere Steine, die magische Kräfte verleihen …
Vorher aber dürfen bzw. müssen sie über zwei Berge – die „Spaßspitze“ und die „Schreckensspitze“ …

Meine Zusammenfassung

Felix, Thomas, Susanne – drei Kinder mit verschiedenen Hintergrundgeschichten, treffen in einem Jugendkurheim aufeinander. Felix und Thomas (Ihre Spitznamen sind Yxick und Thombi) teilen sich ein Zimmer und Siusanna stösst später dazu. Wie kommt es dazu? Die drei finden ein Tor im Moor, dass sie beim Spielen entdecken. Ein seltsamer Hirte öffnet das Tor für sie, sie sollen den Dürredämonen auf der anderen Seite besiegen, da er grossen Schaden anrichtet – dafür müssen sie Abenteuer und Rätsel erfüllen. Wenige Tage später treten die drei hindurch und erleben, jeder für sich eine Erklärung für ihre Probleme. Siusanna ist Magersüchtig, da sie Model werden will, Felix ißt zuviel und Thomas hat Höhenangst – hier bekommen sie die Erklärung und nach allen Aufgaben, die sie bewältigen, ein Werkzeug, das ihnen ermöglicht den Dürredämonen zu erledigen. Der lohn ist ein Schatz, den sie ein einziges mal für ihre Zwecke anwenden dürfen.

Meine Meinung

Dieses Buch ist eher für junges Publikum gedacht. Trotzdem habe ich mich oft amüsiert. Gerade auch über die Namensgebung mancher Personen und auch Gegenden. So stelle ich mir ein Buch für Kinder vor, denen man das wichtige im Leben vermitteln will. Nicht Äusserlichkeiten oder Ängste sollten dein Leben bestimmen. Und wenn es nötig ist einen Dämonen zu besiegen um genügend Selbstbewusstsein aufzubauen – dann ist diese Geschichte genau das richtige.

Schreibstil

Der Schreibstil war für mich etwas gewöhnungsbedürftig, da er oft für den kindlichen Bedarf war – aber man kommt sehr schnell hinein.

Figuren:

Die drei Kinder kommen aufgrund ihrer Ängste und Probleme in ein Jugendheim und sind dementsprechend zurückhaltend. Das bleibt auch so – auch am Ende, als sie sich wieder treffen und sicherer sind, werden es keine richtigen Freunde – da bleibt auch die Emotion bisschen zurückhaltend.

Atmosphäre und Spannung

Die Atmosphäre und Spannung ist sehr ausgeglichen – mit viel Humor und Fantasie wird hier gearbeitet. Man muss oft schmunzeln – und aus Kinderaugen, könnte ich mir vorstellen, dass so einiges sehr spannend sein kann.

Originalität

Absolut originell – ich habe keinen Vergleich, da ich keine Kinderbücher über Ängste und Probleme gelesen habe – aber ich finde die Idee mit dem Dämonen, und auch den Ängsten der Kinder, die sie bewerkstelligen müssen, gelungen

Fazit

Das Buch ist eher für Kinder, vielleicht bis 11 gedacht. Ich hatte trotzdem viel Spass beim Lesen. Wer seinem Kind ein Abenteuer bescheren will, sollte hier zugreifen – denn nicht nur bekämpfen die Kinder ihre Ängste sondern finden auch zu sich selbst. Genau das, was man heute benötigt.

 

Einen herzlichen Dank an den Autor, mir wurde das E-Buch als Rezensionsexemplar kostenlos zur Verfügung gestellt. Ich gebe hier – trotz kostenlosem Exemplar  – meine eigene, ehrliche Meinung wieder 

 

4 Kommentare zu “Schimmelpfennig, Norbert – Das Tor vorm Moor und hinterm Schatz

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