Grant, Mira – Newsflesh Trilogie 2 – Deadline – Tödliche Wahrheit

Autor: Grant, Mira
Titel: Deadline – Tödliche Wahrheit
Verlag: LYX.digital
Übersetzung: Jakob Schmidt
Erscheinungsdatum: 12. Juli 2012
Seitenanzahl Printbuch: 513 Seiten
Genre: Horror, Zombie, Thriller
Zeitraum 24.01.19-12.02.19
Band einer Reihe: Ja – Newsflesh Trilogie
ISBN/ASIN: B01L2MXBQE
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Mia Grant – Newsflesh-Triologie Teil 1 – FEED

Klappentext

Nach dem Tod seiner Schwester leidet Shaun Mason unter Depressionen. Doch das Leben geht weiter, und als Leiter einer Nachrichtenorganisation hat Shaun alle Hände voll zu tun. Bis eines Tages eine Mitarbeiterin des CDC bei Shaun auftaucht, die behauptet, wichtige Informationen über das Zombievirus zu besitzen, das die ganze Welt verändert hat. Und kurz darauf kommt es zu einem neuen, rätselhaften Ausbruch des Virus …

Meine Zusammenfassung

Georgia starb im ersten Teil. Sie wurde Infiziert und Shaun musste sie töten. Das hat ihn schwer traumatisiert. Er ist unbeherrscht, manchmal auch aggressiv. Jetzt ist er der Chef der Bloggerseite, die sie beide aufgebaut haben. Seine Angestellten sind mittlerweile soviele, dass er keinen Überblick mehr hat. Die Quoten sind immer noch wichtig. Da sie die führende Seite sind, verdienen sie ihren Lebensunterhalt damit. Shaun ist kaum noch im Feld unterwegs. Er hat seinen Biss und seine Berufung verloren. Er ist eher ein Schatten seiner selbst. George existiert noch. Er spricht ständig mit ihr. Sie hat sich in seinem Kopf eingenistet. Manchmal erscheint sie ihm sogar. Sie diskutieren und sie unterstützt ihn. Natürlich weiss er, dass sie nur ein Hirngespinst ist. Aber er kann sie nicht gehen lassen. Nicht solange er sie nicht gerächt hat. Dann kommt eine alte Bekannte der CDC zu ihm. Ihr ist etwas sonder bares aufgefallen. Reservoirkrankheiten: Die Menschen mit dieser Krankheit haben den Virus in sich, sind aber nicht daran gestorben. Aber laut Statistik sterben sie häufiger als alle anderen. Aber nicht an der Krankheit. Auch Georgia hatte diese Krankheit. Musste sie deswegen sterben. Gibt es vielleicht ein Heilmittel, oder einen Impfstoff? Oder werden die Menschen gar resistent? Und welches Geheimnis verbirgt die hübsche Ärztin, dass auf einmal ein Ausbruch stattfindet, kaum dass sie auftaucht und überall wo sie auftaucht?

Meine Meinung

Die Geschichte ist immer noch spannend, allerdings war ich echt stark genervt, da Shaun ständig – wirklich ständig wiederholt, dass er sich mit seiner toten Schwester unterhält. Das war so extrem übertrieben. Das war echt sehr anstrengend. Auch so wurde unheimlich oft irgendwelche Gegebenheiten wiederholt, die nicht unbedingt gepasst haben. Dadurch wurde die Spannung wirklich gedrückt. Der nächste Kritikpunkt. Es war viel zu medizinisch. Als Leser/in wird man kaum die genauen Details sämtlicher Erkrankungen und Vireninfektionen mit Untersuchungsmechanismen und Maschinen benötigen. Das ist zuviel Input und ermüdet einen. Ich kam mir vor, als würde ich eine Doktorarbeit lesen, die jemand in einen Roman umgeschrieben hatte. Eine nicht ganz unerwartete Wendung am Ende lässt mich aber doch noch den dritten und letzten Band anvisieren.

Interessant finde ich auch die Welt, die die Autorin geschaffen hat. Die Menschen können immer noch alles anwenden. Coca Cola, Internet, Arbeiten. Aber halt nur in gesicherten Arealen.

Schreibstil

War so eigentlich ganz ok. Man kommt recht schnell rein – nur die medizinischen Ausdrücke waren einfach zu deftig.

Die Geschichte ist aufgespalten in Aktiva und Blogeinträgen der verschiedenen Beteiligten.

Figuren:

Die Charaktere waren gut getroffen. Man konnte sich gut in ihre Emotionen denken und mit ihnen mitfiebern, oder genervt sein.

Atmosphäre und Spannung

Die war für meinen Geschmack einfach zu wenig. Es wurde spannend, auf den Flucht. Aber es flaute durch die ständigen Wiederholungen oder medizinischen Passagen einfach immer ab. Man war wirklich versucht quer zu lesen.

Originalität

Originell ist die Story allemal. Es gibt viele interessante Ankerpunkte, die man in Zusammenhang mit einer Zombieapokalypse noch nie gehört hat. Z. B. wie der Virus entstanden ist. Man wollte einen Virus, der die Grippe bekämpft und einen der Krebs bekämpft  – beide erfolgreich – aber wenn sie aufeinandertreffen – Zombies…paff.

Fazit

Die Geschichte ist spannend aber zäh. Da die Autorin ständig Gegebenheiten wiederholte und einem zum Augenrollen zwang, flachte der Spass wirklich ab. Dann waren es mir persönlich einfach zu viel Fachspezifische Dinge. Wie DNA und Co inklusive Behandlungen und Maschinen dazu. Bisschen mehr für die Allgemeinheit wäre besser gewesen. Vielleicht einmal detailliert – dann im Umgangston.

Zitate

Damals gab es auch keine bewaffneten Wachtposten, und man musste auch keinen Bluttest ablegen, um durchgelassen zu werden. Ausflüge mit dem Auto müssen ziemlich öde gewesen sein, bevor die Zombies kamen.

Wie erwartet hatte sich mein Infektionsstatus während meiner einsamen Fahrt ohne jegliche Zombies nicht geändert;…

Die Menschen wehrten sich, weil Menschen sich immer wehren, und wir hatten einen Vorteil, der den Figuren in Zombiefilmen zu fehlen scheint: Wir haben die ganzen Zombiefilme nämlich gesehen…

…ich hätte ihr nicht mal zugetraut, sich den Weg aus einer Papiertüte freizuschießen, wenn irgendetwas passierte,…

Charaktere 

Shaun Mason – früher im Feld aktiv unterwegs, hat ihn der Tod seiner Schwester schwer getroffen. Er ist auf einer Mission. Der, der seine Schwester auf dem Gewissen hatte, sollte dafür büßen. In seinem Kopf hat sich seine Schwester eingenistet. Er diskutiert mit ihr und fragt sie oft um Rat. Sein Umfeld hat ihn mittlerweile so akzeptiert.

George Mason – Sie wurde im ersten Band infiziert und musste von Shaun erlöst werden. Sie litt an der Reservoirkrankheit. Als Kind musste sie irgendwann mal mit dem Virus in Kontakt gekommen sein, aber da sie das notwendige Gewicht noch nicht erreicht hatte, hat sich der Virus irgendwie eingekapselt und ist inaktiv. Alle Lebewesen ab 25 KG stehen in Gefahr infiziert zu werden. Auch Tiere.

Rebecca Atherton (Becky) – sie ist jetzt die Anführerin der Irwins – die, die ins Feld gehen um tolle Aufnahmen für die Quoten zu erlangen. Sie hat Gefühle für Shaun, der davon nichts mitbekommt. Zuverlässig und taff. Sie kann mit ihren Waffen umgehen und zögert nicht.

Alaric Kwong – Er ist der Computernerd. Eigentlich sitzt er immer hinter der Tastatur um zu berichten. Er ist nicht für die Feldarbeit geschaffen. Allerdings benötigt er einige Einsätze im Feld um eine bestimmte Journalisten Zulassung zu erlangen.

Dave – er ist der Hacker. So manche Türen öffnet er für sie und opfert sich auch für sie. Er kommt leider in diesem Band um

Mahir – er leitet das Büro in London. Umstände zwingen ihn nach Amerika zu reisen um mit seiner Truppe zusammen zu kommen. Sehr nett, aber nicht sehr geeignet für den Feldeinsatz. Er erinnert mich immer an Rafi in IZombie..

Kelly – sie ist die Ärztin vom CDC. Sie hat ihren Tod vorgetäuscht um die Informationen über die Reservoirkrankheit Shaun und seinem Team zu bringen. Sie will die Wahrheit wissen und Shaun soll sie verbreiten. Allerdings will sie jemand tot sehen. Sie ist so überhaupt nicht für den Feldeinsatz geeignet. Aber trotzdem Tapfer…bis zum Ende – Sie tritt unter einer Scheinidentität von Buffy auf, die im ersten Band starb

Barbara Tinney – unter diesem Namen tritt Kelly auf. Sie veröffentlicht wissenschaftliche Berichte im Blog um unerkannt zu bleiben.

Maggie – sie ist Kind reicher und einflussreicher Eltern. Sie leitet die Gruppe der Fiktiven. Also Gedichte, und sonstige Einträge im Blog. Sie ist durch das Geld ihrer Eltern bestens ausgerüstet und geschützt. Ihr Haus bietet sehr sicheren Schutz – bis zum gewissen Grad.

Shannon Abbey – Eine Ärztin des CDC, die in Ungnade gefallen ist und an der Reservoirkrankheit arbeitet – im Untergrund.

Dr Wynne – Kellys Chef, der ihr eigentlich die Flucht ermöglichte, aber dann doch nicht ganz so ehrlich ist, wie er gerne weiss machen würde.

 

 

3 Kommentare zu “Grant, Mira – Newsflesh Trilogie 2 – Deadline – Tödliche Wahrheit

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