Noa, Kay – Die Zimtsternprinzessin

Autor: Noa, Kay
Titel: Die Zimtsternprinzessin
Verlag: Publz oHG
Erscheinungsdatum: 07.12.2016
Seitenanzahl Printbuch: 133 Seiten
Genre: Romantik, Liebesroman, Weihnachten
Zeitraum 28.12.18-02.01.19
Band einer Reihe: Nein
ISBN/ASIN: B01N9F97LM
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Klappentext

Wer glaubt schon noch an Märchen? Juli jedenfalls nicht, denn während sie verzweifelt versucht, den Glühweinstand ihrer kranken Großmutter vor dem Bankrott zu bewahren, scheint sich wirklich alles gegen sie verschworen zu haben: Eine faule Cousine, ein hübscher, aber unfreundlicher Krankenpfleger und ein Verkehrsunfall lassen sie verzweifeln und kein Prinz, der sie retten könnte, weit und breit. Als eine schrullige alte Dame ihr drei Wünsche verspricht, gibt sie daher diese leichtfertig für andere hin. Ist damit die Chance auf ein Happy End vertan oder besteht noch Hoffnung auf ein Märchenwunder? In ihrer typisch humorvollen Weise erzählt Kay Noa passend zu Weihnachten eine fröhlich-leichte Aschenputtelvariante direkt vom Münchner Christkindlmarkt.

Meine Zusammenfassung

Viel gibt es zum Klappentext nicht zu ergänzen. Juli ist eine wirklich nette Frau. Sie ist sehr besorgt um ihre Grossmutter, da der Glühweinstand deren Existenzgrundlage ist. Da sie aber im Krankenhaus liegt übernimmt Juli diese Aufgabe. Denn sonst würde die Grossmutter den Stand und ihr Haus verlieren. Ihre Cousine Sissy ist hierbei keinerlei Hilfe. Sie ist oberflächlich und egoistisch. Ihr einziges Ziel ist es einen gut verdienenden Mann zu ergattern. Im Gegensatz zu Juli, die eher zurückhaltend ist. Das Glühweingeschäft geht gut. Sie verwendet ein altes Familienrezept und dazu gibt es Plätzchen, die sie selbst backt. Eines Tages kommt eine alte Freundin ihrer Grossmutter an den Stand und ist sehr beeindruckt von Julie. Als Dank schenkt sie ihr Drei Kugeln da sie einige Wünsche verdient hat. Ebenfalls lernt sie Tilo an ihrem Glühweinstand kennen. Er ist sehr unhöflich. Sie treffen sich im Krankenhaus wieder in dem er als Pfleger arbeitet. Unwissend verteilt Julie ihre geschenkten Wünsche an andere. Trotzdem wird sie belohnt. Denn es kommt unerwartet Rettung für ihre Oma und vielleicht auch die Liebe zu ihr. Ein kleines Weihnachtswunder erwartet euch.

Meine Meinung

Eine wirklich perfekte Geschichte für ein romantisches Weihnachten. Es hat ein bisschen den Aschenputtel Charakter verinnerlicht, da Julie schwer arbeitet und noch nicht mal ein gutes Wort dafür bekommt. Ebenso muss sie auf einen Ball gehen und wird dort ihren Traumprinzen treffen. Perfekt um sich in seinen Lesesessel zu kuscheln, und einen Glühwein mit leckeren Plätzchen zu geniessen.

Schreibstil

Es gab immer mal wieder Schachtelsätze, die mich ziemlich genervt haben. Aber im allgemeinen ist der Stil sehr angenehm und gut zu lesen.

Figuren:

Die Charaktere waren gut getroffen. Über die arrogante Sissy konnte man sich ewig aufregen. Ebenso über die Grossmutter, die Sissy immer den Vorrang gab und sie hoch lobte, während Julie eher abgewunken oder sogar herunter gespielt wurde. Auch Tilo war sehr gut getroffen. Also kann ich schon sagen, dass ich mich mit den Figuren ganz wohl gefühlt habe.

Atmosphäre und Spannung

Sehr angenehm. Durch die weihnachtliche Stimmung die Julie versucht hat aufrecht zu erhalten, hatte man selbst immer mal Lust auf Plätzchenbacken und Glühwein trinken. Auch die Verzweiflung und Hoffnung fand ich ganz gut getroffen.

Fazit

Genau das richtige Buch für die weihnachtliche Romantiker. Es ist ein perfekter Snack für zwischendurch. Eine gemütliche Geschichte mit einigen Schmunzlern und Stirnrunzlern. Ein Wohlfühl-Weihnachtsbuch

Zitate

In der echten Welt kann man nicht wünschen, sondern muss hart arbeiten.“


Wünsche wollen wie das Glück gepflegt werden.“

Charaktere

Sissy – sie ist Julies Cousine. Einfach nur nervig. Sie heimst allen Lob ein und ist dabei so oberflächlich wie man sich nur vorstellen kann. Ihr einziges Ziel ist gut auszusehen und einen reichen Mann zu ergattern. Allerdings wandelt sie sich zum Ende hin

Julie – sie studiert Pädagogik um später Lehrerin zu werden. Sie ist eher altmodisch statt hipp. Lieber ein Buch, als Musik streamen. Sie ist sehr hilfreich und trotz allem Stress und Aufwand versucht sie noch was positives heraus zu holen. Es fällt ihr zusehend schwerer, da einfach zuviel auf ihr lastet. Sie hat die ganze Arbeit und erntet eher Spott und Hohn, statt Lob.

Tilo – Erst ein unfreundlicher Gast am Glühweinstand und dann ein Helfer in der Not. Er hat gemeinnützige Arbeiten im Krankenhaus zu erfüllen. Julie und er treffen immer wieder aufeinander. Und jedes mal wird es etwas netter. Ist er vielleicht ihr Traumprinz

Dahlia Durgan – eine alte Freundin ihrer Grossmutter, die Julie drei Kugeln schenkt, die Wünsche enthalten. Auch ist sie für die Rettung der Existenz ihrer Grossmutter verantwortlich.

Gerda – sie ist die Besitzerin eines Feinkostladens und wird, dank Dahlia aufmerksam auf den kleinen Glühweinstand. Die Rettung.

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2 Kommentare zu “Noa, Kay – Die Zimtsternprinzessin

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