Brückmann, Kathrin – Wilde Jagd

Autor: Brückmann, Kathrin
Titel: Wilde Jagd
Verlag: BookRix
Erscheinungsdatum: 24.05.2016
Seitenanzahl Printbuch: 26 Seiten
Genre: Horror, Mystery
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 22.10.18
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B016UD285K
Bereits gelesene Bücher der Autoren – Keine

Klappentext

Der Fund einer Moorleiche rüttelt das beschauliche Füchtorf auf. Als Kai vorschlägt, sich den schaurigen Fund in der Halloween-Nacht anzusehen, kriegt Sara es mit der Angst zu tun. Aber als einziges Mädchen in der Clique muss sie sich beweisen. Kneifen gilt nicht!

Und so machen die fünf sich auf ins nebelverhangene Moor, nicht ahnend, was sie dort erwartet …

Meine Zusammenfassung

Sara ist fünfzehn und ursprünglich aus Berlin. Sie hat sich etwas in Micha verguckt. Er ist sitzgeblieben und mit sechzehn schon soviel interessanter als die anderen. Das ist auch mit ein Grund warum sie überhaupt mitgeht. Sara ist neu in Füchtorf. Sie wohnt dort bei ihrer Tante, die einen Hexenzirkel beiwohnt. Ihre Eltern haben sie für zwei Jahre bei ihr abgesetzt, da sie in Brasilien einen Job angenommen haben. In eine Mädchenclique kommt sie nicht hinein, da sie alle so eingeschworen sind. Die einzigen, die sie aufgenommen haben sind die Jungs. Aber die machen immer nur Blödsinn. Auch der Ausflug zu der Moorleiche an Halloween ist keine gute Idee. Ihre Tante warnt sie, dass sie keinen Toten in die Augen schauen soll. Am besten wäre sie bliebe zu Hause. Was sie auch am liebsten machen würde, aber die Jungs hänseln sie und sie will ja auch nicht als Weichei da stehen. Hätte sie mal auf ihre Tante gehört. Denn da wo der Nebel am dicksten ist, ist die Hülle zur Welt der Toten am dünnsten. Und genau da, im dunklen Moor, erscheint eine geisterliche Jagdgesellschaft. Werden die Jugendlichen es schaffen aus dem Moor lebend heraus zu kommen?

Meine Meinung

Mir gefiel die Geschichte tatsächlich. Das Cover sieht eher aus wie für ein Fantasyroman. Täuscht also ein bisschen. Das Buch ist aber nicht brutal oder blutig. Ein bisschen schaurig, mehr nicht. Aber die Geschichte der Jagdgesellschaft ist sehr gut und interessant. Auch der Hinweis, was man nicht doch alles macht, wenn man von der Gruppe gedrängt wird. Drehe einem Geist nie den Rücken zu. Das könnte nicht gut ausgehen, und schau ihm bloß nicht in die Augen.

Schreibstil

Der Schreibstil ist eigentlich ganz gut und flüssig. Mir gefiel nur die allzu jugendliche Ausdrucksweise bei den Dialogen nicht. Ich weiss zwar, dass die Kids so untereinander reden, aber es wirkt im Geschriebenen irgendwie nicht so gut. Das hat mich wirklich bisschen gestört. Ohne Dialoge war der Schreibstil aber sehr angenehm.

Figuren:

Es ist ein recht kurzes Buch und man kann sich da natürlich kaum mit einem der Figuren identifizieren. Aber die Angst von Sara und auch die der Jungs kommt schon ganz gut rüber.

Atmosphäre und Spannung

Die beiden Punkte waren auf jeden Fall schon deswegen vorhanden, weil die Tante so mystisch vor dem Moor warnte. Und dann auch die Beschreibung des Moores und der Geruch, den es verströmt kann einen schon bisschen schauern. Für Erwachsene ist es jetzt nicht so gruselig, aber spannend.

Originalität

Ich fand es ganz originell. Geister im Moor – kann man schon erwarten, aber mir gefiel die Geschichte dazu. Warum kommt die Jagdgesellschaft und warum holt sie den einen und den anderen nicht?

Fazit

Eine nette Geschichte für ein Lagerfeuer zu Halloween. Kann man auch seinen Kindern, so ab 8-10 denke ich, zum lesen geben. Ist nicht brutal oder blutig, aber bisschen gruselig.

Charaktere

Sara – sie ist 15 und sucht unbedingt Anschluss, da sie aus Berlin neu in dem Dorf ist. Aber sie findet ihn nur in der Jungengruppe. Dabei verguckt sie sich etwas in Micha, der ein Jahr älter ist

Micha – er ist 16 und sitzen geblieben. Er ist cool und der Anführer der Gruppe. Wenn er was gut findet, ist es gut

Kai – Sein Vater ist Grabhelfer bei archäologischen Ausgrabungen im Moor in der eine Leiche gefunden wurde.

Marc und Tim sind eigentlich nur Mitglieder der Clique.

Tante Hilde – sie ist eine nette Frau, die einem Hexenzirkel angehört. Sie warnt Sara in das Moor zu gehen.

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Ein Gedanke zu “Brückmann, Kathrin – Wilde Jagd

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