Rubin, Lance – Denton Little 01 – Bin mal kurz tot

Lance Rubin – Denton Little 01 – Bin mal kurz tot

Autor: Lance Rubin
Titel: Bin mal kurz tot
Verlag: ivi, ein Imprint der Piper Verlag GmbH,
Erscheinungsdatum: 11. Mai 2015
Seitenanzahl Printbuch: 346 Seiten
Genre: Humor, Fantasy
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 15.05.18-22.05.18
Band einer Reihe: Denton Little Reihe
Tot war ich gestern (Denton Little 2) 

Klappentext:

Den Tag des eigenen Todes zu kennen – das ist für Denton ganz normal. Denn inzwischen kann die Wissenschaft anhand bestimmter Tests den Todeszeitpunkt aus dem eigenen Blut herauslesen. Bereits im Kindesalter wurde Denton bescheinigt, dass er im Alter von 17 Jahren an einem bestimmten Datum sterben wird – und dieser Tag ist morgen. Traditionell tun die Menschen in den Tagen vor ihrem Ableben, der sog. Death Week, alles, was sie schon immer tun wollten. Nun, Denton erwacht im Bett eines Mädchens, das aber defitiniv nicht seine Freundin ist. Eigentlich wollte er nicht unbedingt jetzt in Streit mit Taryn geraten – schließlich ist für den Nachmittag vorab seine Beerdigungszeremonie angesetzt, bei der sich Familie und Freunde von ihm verabschieden. Einzig auf welche Weise Denton den Tod finden wird, weiß er noch nicht. Und als er anynome Drohbriefe erhält („Du wirst sterben“ – nun ja, so eine Drohung einen Tag vor seinem Tod erschreckt ihn relativ wenig) und ein mysteriöser Fleck auf seiner Haut erscheint, findet er nach und nach heraus, dass etwas an seinem vorhergesagten Tod ganz und gar nicht stimmt. Doch hat er genug Zeit, herauszufinden, was?

Zum Inhalt

Ich fand das Buch langweilig. Es wurde erst zum Ende hin interessant. Zwei Teenie Jungs – Beste Freunde, die beide im Abstand von einem Monat sterben werden. Das wissen sie schon seit frühester Jugend. Aber statt einen drauf zu machen ist Denton ein braver Junge und macht kein Ärger. Dann wacht er ohne Erinnerung im Bett der Schwester seines besten Freundes auf. Er muss betrunken gewesen sein. Es ist zwei Tage vor seinem Ableben. Wie wird es wohl geschehen? Durch Willy, mit dem er öfter zusammen trifft? Und was sind das für seltsame rote Placken mit roten Punkten die sich bewegen. Sie bedecken am Ende seinen ganzen Körper und scheint auch noch ansteckend zu sein. Denn sein bester Freund, dessen Schwester und Dentons Freundin haben es ebenfalls. Was hat das alles zu bedeuten und warum bekommt er ständig Werbung für Erektionsverlängerung? Dann ist da noch Phil – der Exfreund seiner Freundin – wird er Denton töten? Um ihn herum geschehen seltsame Dinge vor seinem Todesdatum. Und je näher er rückt um so weniger will er sterben. Ein Abschlussball und um 23:59 Uhr lebt Denton immer noch. Ist es gleich vorbei?

Das klingt alles witzig und interessant. Ist es eigentlich auch – aber leider ist es recht langatmig und langweilig geschrieben. Es fehlt so bisschen ein Funke.  Der ist bei mir einfach nicht übergesprungen. Es gibt genügend humorvolle Stellen, die aber irgendwie nicht mal ein Schmunzeln entlockten. Die Geschichte plätschert so vor sich hin und da es sich um Teeniejungs handelt dreht sich viel um Sex und Drogen. 90% des Buches haben mich einfach nicht fesseln können und die letzten 10% konnten das nicht aufwiegen, so dass ich trotz derben Cliffhanger nicht sicher bin, ob ich irgendwann mal den zweiten Band lese. Ich könnte mir vorstellen, dass diese Story im Originalen besser ist. Hier ist bestimmt viel bei der Übersetzung verloren gegangen.

Schreibstil

Der Schreibstil war gut und flüssig. Auch die Sprache nicht zu jugendlich. Es war zwar eher für Teenies gedacht, aber es gab keine Ausdrücke, die man nicht verstand.

Spannung

An der hat es leider gefehlt. Die Geschichte plätschert so vor sich hin, ohne dass wirklich was aufregendes passiert.

Originalität

Das Thema finde ich ziemlich originell. Was ist wenn man weiss wann man stirbt? Will man das oder will man lieber undatiert sein und nicht wissen wann man stirbt? Am Anfang habe ich mir überlegt – ne – auf keinen Fall. Aber im Laufe der Geschichte hat mich das doch ziemlich fasziniert. Man würde sein Leben ganz anders gestalten wenn man genau weiss wie alt man wird. Man kann es auch für seine Tiere machen – aber das ist teuer. Und da kam mir es – wir haben alte Hunde. Ich glaube ich würde gerne wissen wie lange sie uns noch begleiten. Ich denke man lebt bewusster, wenn man sein Todesdatum weiss.

Fazit

Eine wirklich interessante Story mit einer interessanten Theorie. Leider konnte sie mich nicht wirklich fesseln und ich bin mir nicht sicher, trotz des riesen Cliffhangers, ob ich weiter lese. Man kann vielleicht davon ausgehen, dass es besser wird, da die Einzelheiten ja im ersten Band breit getreten wurden.

Charaktere

Denton – er ist 17 und in zwei Tagen ist sein Todestag. Man weiss zwar wann, aber nicht wie man stirbt und zu welcher Tageszeit. Er hat ein verzwicktes Liebesleben, da er mit der Schwester seinen Freundes geschlafen hat und total betrunken war – keine Erinnerung dran. Und seit etwa einem halben Jahr eine feste Freundin hat, die einen irren Ex hat. An seinem Todestag erscheint eine rote Verfärbung, die sich langsam über seinen gesamten Körper verteilt und ansteckend ist.

Paolo – Dentons bester Freund, seit Kindheit. Sein Todesdatum liegt etwa einen Monat nach dem von Denton. Ein super Freund, der immer da ist für Denton.

Veronica -Paolos Schwester. Sie geht schon aufs Collage und ist nicht ganz dass was sie vorgibt

Taryn – Dentons feste Freundin.

Cynthia – Paolos und Veronicas Mutter – sie ist auch nicht das was sie vorgibt zu sein. Aber nett

Raquel – Dentons Stiefmutter. Eine kleine Glucke, aber total sympathisch

Cheryl – Dentons leibliche Mutter, die bei der Geburt verstorben ist. Sie wusste, dass die Geburt ihr Todesdatum sein würde und hat sich trotzdem für die Schwangerschaft entschieden.

Lyle – Dentons Vater – ein sehr verschlossener Griesgram.

Felix – Der etwa 8 Jahre ältere Bruder von Denton. Auch hinter seiner Kulisse steckt mehr als man sieht.

Melanie – eine undatierte. Es gibt Menschen bei denen man das Datum nicht ermitteln kann. Sie gehört dazu und irgendwie ist sie am letzten Tag dabei. Aber sehr hilfreich.

Brian Blum – der Gynäkologe, der ihn entbunden hat und seine Mutter kannte. Sehr geheimnisvoll meldet er sich am Beisitzungstag

Phil – Taryns Ex und immer noch eifersüchtig. Er kommt mit einer Waffe zu Denton. Wird er sein Schicksal besiegeln?

Officer Corrigan (Ekel-Opa-Cop) – er ist der Grossvater von Phil und am letzten Todestag terrorisiert er Denton – aber hinter ihm steckt auch mehr.

Willis Ellis – der Kiffer. Denton und Willis treffen mit Willis Käfer öfter zusammen. Soll er Dentons Schicksal besiegeln?

 

 

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Ein Gedanke zu “Rubin, Lance – Denton Little 01 – Bin mal kurz tot

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