Wolf, Martin – Ophelia und der Wolf

Wolf, Martin – Ophelia und der Wolf

Autor: Wolf, Martin
Titel: Ophelia und der Wolf
Verlag: Martin Wolf Publishing
Erscheinungsdatum: 4. Februar 2017
Seitenanzahl Printbuch: 191 Seiten
Genre: Fantasy, Märchen
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 09.05.18-14.05.18
Band einer Reihe: Nein

Klappentext

Ein modernes Märchen, das von einem Liebespaar erzählt, das von einer Hexe in einen Wolf und eine Katze verwandelt wird. Sie verlieren jegliche Erinnerung und müssen sich zunächst als Tiere bewähren, ehe sie sich ihren Weg zu ihrer menschlichen Gestalt und zu ihrer Liebe zurückkämpfen.

Handlung: SPOILER

Ophelia liebte es ihre Grossmutter zu besuchen. Sie lebt in einer gemütlichen Hütte im Wald. Es war für sie immer das Größte die Ferien dort zu verbringen. Bis eines Abends etwas vorfiel, das sie so ängstigte, dass sie nie mehr zu ihrer Grossmutter wollte. Damals war sie Dreizehn. Jetzt als Erwachsene Frau möchte sie ihrer Grossmutter ihren Freund vorstellen, den sie in Nepal bei Ärzte ohne Grenzen kennen lernte. Sie ist Ärztin und er Fremdenlegionär. Als die beiden am Kaffeetisch sitzen geht Marcellus in die Hütte um der Großmutter nach zu spionieren. Denn er hat sie erkannt von einem alten Foto seines Grossvaters auf einem von Ophelia. Sie war damals im Vietnam bei den Mönchen um Ruhe zu finden. Da wurde das Kloster von den Fremdenlegionären angegriffen. Einer davon war Marcellus Grossvater. Er verschwand darauf hin ohne Spur. Das Kloster und die Mönche waren gerettet. Marcelluns hat den Verdacht, dass die Grossmutter damit irgendwas zu tun hat. Aber die Grossmutter ist vorsichtig und wirkt ein Zauber, der allerdings schief ging. Er verwandelt Marcellus in einen Wolf und Ophelia in eine Katze. Die beiden müssen jetzt irgendwie wieder zusammen kommen um den Zauber wieder brechen zu lassen. Sind sie aber zu lange in ihrer tierischen Form unterwegs vergessen sie alles und sie bleiben Tiere. Werden sie es schaffen rechtzeitig zur Rückverwandlung einzutreffen? Und welche Widrigkeiten müssen sie bewältigen, welche Gefahren?

Zum Inhalt:

Mich hat der Klappentext angesprochen, da ich so ein Fan von dem Film – der Tag des Falken – bin. Obwohl die beiden Geschichten überhaupt nichts miteinander zu tun haben – das wusste ich schon vorher. Aber es hat einfach gezogen. Kommen wir zur Geschichte. Die Idee finde ich ganz schön. Aber die Umsetzung hat mich manchmal bisschen irritiert. Mir fehlt so ein bisschen der Zusammenhang. Um das zu erklären muss ich leider noch bisschen Spoilern. Marcellus will die Grossmutter zur rede stellen. Er geht davon aus, dass sie eine Hexe ist und irgendwas mit dem Verschwinden seines Grossvaters zu tun hat. Der Grossvater, der Mönche, die eventuell Verräter sind, Angriff und tötete. Das ist auch sein ursprünglicher Beweggrund mit Ophelia zusammen zu sein, bevor er sich verliebt. Die Grossmutter wendet einen Zauber an der auch ihre Enkelin trifft. Warum – vielleicht weil sie sich so gegen ihre Grossmutter streubt. Der Zauber beschützt also die Grossmutter gegen alles. Die beiden Tier gehen ihren Weg und haben immer Erinnerungsfetzen, die ihrem menschlichen Ich gehören, die sie nicht zuordnen können. Im Wasser sehen sie nicht ihr tierisches Abbild sondern das menschliche. Ophelia denkt, dass sie eine junge Frau in Gefahr sieht. Sie wird von einem Wolf bedroht. Aber sie jagt sich selbst nach. Während ihres Trips sucht die Grossmutter nach einem Rückkehrzauber, da die beiden nicht länger als zwei Tage Tiere sein dürfen. Ich verstehe nicht so ganz warum die beiden verwandelt wurden und was diese Erfahrung ihnen in ihrem menschlichen Zustand bringen soll. Und sie werden auch nicht durch eine Erkenntnis wieder zu menschen, sondern durch einen erneuten Zauber. Es war eine nette Geschichte. Aber ich habe dann am Ende etwas ratlos da gesessen und wusste nichts mit anzufangen. Ich hab es einfach nicht verstanden.

Schreibstil

An den Schreibstil gewöhnt man sich ganz schnell – er wirkt nur am Anfang etwas hölzern wird dann aber schnell flüssig und gut zu lesen

Atmosphäre

Die Atmosphäre ist oft spannend und auch geheimnisvoll. Ganz angenehm.

Spannung:

Spannung ist nicht so sehr gegeben. Man folgt zwar Ophelia und Marcellus in ihr tierisches Abenteuer – aber richtig spannend ist es nicht.

Originalität

Die Idee gefällt mir sehr gut und ich finde es auch recht originell umgesetzt. Selbst wenn mir nicht alles gefiel.

Fazit

Eine Geschichte, bzw. eine Idee, die mir sehr gut gefallen hat. Aber die Umsetzung war manchmal, für mich, nicht ganz eindeutig. Es ist ein Märchen und die haben ja bekanntlich ihre eigenen Gesetze. Ich fühlte mich am Ende etwas ratlos, da ich nicht wusste, wie ich es einzuordnen hatte. Was ist die Moral, oder Essenz, was hat die Verwandlung den beiden gebracht? Ich hab es nicht verstanden. Leider. Aber der Stil ist sehr angenehm. Mich würden noch andere Rezis interessieren – hab aber nur die von Amazon gefunden.

 

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4 Kommentare zu “Wolf, Martin – Ophelia und der Wolf

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