[Follow Friday] FF52: „Erzählperspektiven

Von Sonja von A Bookshelf Full Of Sunshineins Leben gerufen, von FiktiveWelten mit neuem Logo fortgeführt. 

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[FF-52Welche Erzählperspektive bevorzugst du, welche magst du ggf. so gar nicht?

Oh – ich bin schon dran…

Ja – Erzählperspektiven – das ist nicht so einfach – normal ist es mir ziemlich egal. Aber ich hatte auch schon Bücher, da hat mich die Erzählperspektive in der Ich-Version echt gestört – ich konnte nicht richtig eintauchen. Es war mir irgendwie zu Oberflächlich.16.

Manchmal wirkt die Ich-Perspektive auch ziemlich Eindimensional – der Ich-Erzähler kann die Gefühle oder Gedanken der anderen Teilnehmer nicht so wiedergeben. Muss also viel mehr beschreiben, was er/sie sieht, oder denkt zu sehen bei anderen – da habe ich gerade das aktuelle Beispiel im Stephen King – Der Nebel: Das Buch ist in der Ich-Perspektive – man kann Dave ganz gut folgen – aber er muss unheimlich viel beschreiben – das stört mich bisschen. Das reist mich aus der Spannung heraus. Aber ich bin mir bei King nicht so sicher, ob es aus der Sicht einer dritten Person, oder eines allwissenden Erzählers besser wäre, da ja King sehr gerne abschweift.

Ein Erzähler kann ein besseres Bild der Situation zeichnen – schliesslich weiss er ja alles.

Ich habe aber auch bei mir beobachtet, dass ich oft, wenn ich selbst was schreibe – vor allem in Kurzen Geschichten – automatisch in die Ich-Perspektive verfalle. Als Schreiber erlebt man das dann intensiver – deswegen kann ich nachvollziehen, warum dieser Stil gewählt wird.

Aber im Grossen und Ganzen – wenn mich eine Geschichte fesselt — dann ist mir die Perspektive egal.

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5 Kommentare zu “[Follow Friday] FF52: „Erzählperspektiven

  1. Gerade bei Stephen King kann ich mir eine Ich-Perspektive tatsächlich nicht so gut vorstellen, eben weil er so gerne abschweift und häufig mal für kurze oder auch nicht so kurze Abschnitte in die Vergangenheit, in die Zukunft oder auch ganz woanders hin schneidet (und ich diese Abschweifungen liebe). Das alles fällt bei einer Erzählung aus der ersten Person Singular ja leider flach.

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  2. Pingback: Wochenrückblick 16.10.17-22.10.17 – Ich lese

  3. Ich persönlich mag gerne den Allwissenden Erzähler. Allerdings habe ich gemerkt, dass mir auch ein Ich-Erzähler gut gefällt, der alles aus seiner Warte schildert und beschreibt. Wie es sich bei King verhält, weiß ich nicht, aber Raymond Chandler konnte sehr gut mMn aus dieser Warte Geschichten erzählen. Ist allerdings auch ein anderes Genre :)

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    • Hallo – ich mag den Allwissenden auch lieber. Aber ich hatte auch Bücher, da war die Ich-Perspektive sehr intensiv, da man sich direkt im Kopf des Protagonisten wieder fand. Das hat auch was, ist aber – glaube ich – eine schwierige Perspektive zu schreiben. :-)

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