Das Haus der Seelen Teil 16

Teil 1 findet ihr HIER,

Die restlichen Teile könnt ihr HIER finden

Was beim letzten  mal geschah:

Wanda ist in der Zeit zurück gewandert. Sie ist wieder Amelia. Rose ist verschwunden. Sie hat eine furchtbare Ahnung und Moritz unterstütz sie bei der Suche. Sie machen eine grausame Entdeckung.

Es war schwierig an den Pavillon zu gelangen. Die Gärtner hatten wohl die Anweisung hier nicht für die Pflanzen zu sorgen. Das sprach natürlich umso mehr für ihre Theorie, dass die Leichen hier vergraben waren.  Natürlich hatten sie keine geeigneten Werkzeuge dabei um ein Grab auszuheben. Aber es würde erst mal reichen überhaupt etwas in dieser Richtung zu finden. Sie kamen an dem Pavillon an.

„Schau – ist er nicht wunder schön. Er ist zwar schon ziemlich herunter gekommen, aber er wirkt immer noch so romantisch.“ Sie schaute zu Moritz und wurde rot. Es löste immer ein wohliges Gefühl in der Magengegend aus wenn sie ihn betrachtete. Ob er auch so für sie empfand? Sie würde es sich so wünschen. Dann könnte er sie endlich aus den Klauen ihres Vaters befreien. Sie wünschte Rose würde noch leben, dann hätte sie sie auf jeden Fall mitgenommen. Aber sie war sich ziemlich sicher, hier ihre Leiche zu finden.

Sie standen sehr nah beieinander. Sie konnte seine Wärme spüren. Würde er sie in den Arm nehmen? Und plötzlich war der Zauber vorüber.

„Schauen sie, Fräulein Jakob. Da ist ein frischer Erdhaufen. Das könnte ein Grab sein. Kommen sie. Wir sehen uns das an.“

Sie erwachte aus ihrem kleinen Traum und musste sich erst wieder orientieren und sah dann den Hügel, den er meinte. Sie gingen hin. Er kniete sich nieder und war sich nicht zu fein um in der Erde zu wühlen. Er grub tiefer und tiefer. Endlich konnte man etwas erkennen. Da lag etwas. Und in diesem Moment brach Amelia zusammen. Es war das Kleid das Rose an dem Tag anhatte. Sie fiel auf die Knie und grub. Sie war wie besessen. „Rose, Rose. Rose!“ Sie schluchzte und konnte nichts mehr erkennen, da ihre Augen von den Tränen blind waren. „Oh nein, Moritz. Es ist meine kleine Rose. Er hat sie getötet. Dieser Teufel. Er hat sie getötet.“ Ihre Stimme versagte. Er nahm sie in den Arm und wiegte sie hin und her. Langsam beruhigte sie sich. „Was sollen wir machen?“ fragte sie. „Ich weiss nicht. Vielleicht die Polizei rufen?“ „Er wird es leugnen. Schliesslich hat er sie als Vermisst gemeldet. Er wird es auf einen Rumtreiber oder einen Angestellten schieben. Ich muss was unternehmen. Er muss verschwinden.“ Moritz sah sie an. Was er sah war eine entschlossene Frau. Sie würde etwas unternehmen und er würde sie dabei unterstützen.

Sie waren gerade dabei das Gelände wieder zu verlassen, als sie einen Schatten sahen. Er kam direkt auf sie zu. Schnell zog Amelia Moritz hinter den Pavillon. Aber sie konnten nicht verhindern, dass das offene Grab zu sehen war. Sie hatten nicht damit gerechnet, dass jemand kommen würde und dementsprechend auch das Grab nicht wieder hergerichtet.

Der Schatten blieb an dem offenen Grab stehen. Er drehte sich und blickte sich um. Er schaute auf den Boden. Dieser war voller Fussabdrücke, aber man konnte nicht mehr erkennen, in welche Richtung sie sich bewegt hatten. Dafür war alles zu verwischt. Aber Amelia konnte, dank dem Vollmond, genau erkennen wer da an dem kleinen Grab stand. Es war ihr Vater. Und er sah aus wie der Leibhaftige. Gewaltig, schwarz, beängstigend. Fast meinte sie, dass ihm Dampf aus der Nase austrat, so wütend war er. Schnell schaufelte er das Grab wieder zu, blickte sich noch mal um und entfernte sich schnell wieder. Amelia wollte ihr Versteck verlassen, aber Moritz hielt sie zurück. „Warte noch, nicht dass er uns eine Falle stellt“ flüsterte er. Sein Mund so nah an ihrem Ohr ließ sie erschaudern. Sie war froh, nicht alleine zu sein.

Nach einigen Minuten spürte Amelia ihre Beine nicht mehr. Sie richtete sich auf und schaute sich um. Jakob schien nicht mehr da zu sein. Die beiden schlichen sich wieder zurück in das Haus. Sie gingen wieder in die Bibliothek um sich zu beraten.

Fortsetzung 

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8 Gedanken zu “Das Haus der Seelen Teil 16

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