Gabriel, Kerem – Der Tod ist ein Versprechen

Gabriel, Kerem – Der Tod ist ein Versprechen

Autor: Gabriel, Kerem
Titel: Der Tod ist ein Versprechen
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Erscheinungsdatum: 24. Februar 2015
Seitenanzahl Printbuch: 336 Seiten
Genre: Horror
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 04.03.17-09.03.17
Band einer Reihe: Ja
Challenge: Find the Cover Challenge 2017, Deutsche Autoren Challenge, Buchweltreise Challenge

Worum es geht: In der Arktis wird ei 30000 Jahre alter Virus entdeckt. Und kurz danach ist die Menschheit fast ausgerottet. Fern von der Heimat und bedroht von Mensch und Toten.

Wann – Gegenart

Wo: USA

Klappentext –

Die Ersten erreichten die Stufen, streckten die Arme bedrohlich nach uns aus und fletschten blutrünstig die Zähne. Das Magazin meiner Pistole war leer, der Rest lag im Rucksack.
»Emma, lauf!«, waren meine letzten Worte, als ich mein Messer zückte und den Zombies entgegensprang.

Als Forscher in der Arktis ein 30.000 Jahre altes Virus finden, feiern Adrien und Emma mit ihrer Hündin Cleo gerade das erste Weihnachten in ihrem neuen Zuhause in den USA. Zu dieser Zeit ahnen die beiden noch nicht, dass die Feiertage ganz anders verlaufen werden als geplant – auch nicht, dass es vermutlich die letzten sein werden, die sie jemals feiern.

Zum Inhalt: Adrien, Emma und Cleo haben ein neues Leben in den USA gestartet. Aber zu Silvester möchten sie gerne nach Deutschland um das neue Jahr mit ihren Familien zu beginnen. Ein Schneesturm verhindert, dass sie das Land verlassen können. In den Medien verfolgen sie wie ein Grippevirus über Indien den Rest der Welt befällt. Dieser Virus hat verheerende Auswirkungen. Die Menschen sterben und sterben auch  nicht. Sie wollen fressen. Am liebsten Menschen. Das schlimmste sind hier noch nicht mal die Zombies – die Menschen sind hier manchmal der schlimmere Feind. Zombies kann man einschätzen. Menschen nicht. Anfangs können die drei noch in ihrem Haus bleiben. Aber irgendwann entwickelt sich der Wunsch nach der Familie zu suchen. Aber wie kommt man von Amerika nach Europa. Eine Tierärztin, ein Web Designer und ein Hund. Sie treffen auf Menschen, die hilfsbereit sind und Menschen die einfach nur ihre neu gewonnene Macht ausleben wollen.

Die Handlung hat mich ziemlich schnell gefangen genommen. Ich war wirklich schnell gefesselt und wollte ständig weiterlesen. Jede Unterbrechung war zu schade und ärgerlich. Ich fieberte mit Adrien und Emma und feuerte Cleo an, wenn sie gegen die Zombies kämpft. Ich war leise als sie die Lagerhallen durchforsteten und hielt den Atem an, als Zombies auftauchten. Ich fand es wirklich richtig spannend. Es hat mir ziemlich gut gefallen. Der Schreibstil war anfangs etwas holprig. Aber das hat er schnell in den Griff bekommen. Es war nicht störend. Es hat nicht lange gedauert, bis er richtig gute Spannung aufbauen konnte. Es war nicht eklig zu lesen .Zombies wurden getötet, aber man hat nicht irgendwelche ekligen Eindrücke erzählt bekommen. Die Atmosphäre fand ich ziemlich gut gestaltet. Es wechselte schön zwischen Spannung und Erholung.

Fazit:

Ein Buch für Zombiefans – definitiv. Aber auch für Leute, die gerne Spannung und Action haben. Die Eliminierungsszenen der Zombies waren nicht wirklich eklig. Oft konnte man sich über die anderen überlebenden aufregen. Aber sich auch freuen, dass neue Gemeinschaften zusammen gefunden haben. Ich fand das Buch wirklich fesselnd. Es hat mich wirklich schnell gefesselt und ich hoffe, dass der Folgeband an diesem Stil anschliesst.

5 von 5

Zitate

Kurz vor dem Ausgang kam uns ein Mann entgegen, der einen Niesanfall hatte, sich dabei aber nicht die Hand vor den Mund hielt. Im Geiste sah ich Milliarden von Bakterien durch die Luft schwirren, auf der Suche nach einem neuen gesunden Wirt

Niemals würde ich ohne meine Hündin gehen, aber ich wusste, mein Einkaufswagen wäre verschwunden, wenn ich ihn hier stehen lasse. Scheiß drauf – Cleo gehört zur Familie! So schnell ich konnte, rannte ich zurück zum Supermarkt und rief ihren Namen

Aber wie hoch stehen die Chancen, dass es Werwölfe gibt? Oder Vampire? Oder ein Monster unter deinem Bett, das nachts herauskommt, um dich zu fressen? Nein, es gibt keine Zombies, das ist völlig ausgeschlossen. Das spräche gegen alles, was die Medizin uns gelehrt hat. Tote sind tot und bleiben tot, daran ändert auch kein Virus etwas.

Solange ich Emma und Cleo an meiner Seite habe, wird es ein Morgen geben

In dieser Welt gibt es keinen Platz für Mitleid.

Egal ob man gläubig ist oder nicht – zu glauben, dass nach dem Tod etwas Schönes auf einen wartet, linderte die Angst vor dem Tod

Ich zielte und traf das Auto neben einem Zombie. Natürlich wollte ich das Auto treffen. Nicht. Ich muss unbedingt zielen üben, dachte ich ….

Aber die Wahrscheinlichkeit, dass ich aus einem Kugelschreiber und einem Schnürsenkel einen Panzer basteln könnte, war eher gering.

Wir kamen an einem Elektronikladen vorbei, in dem die neueste Generation von hochauflösenden 3D-Flachbildschirmen vorgestellt wurde. Wehmütig musste ich daran denken, nie wieder einen Grund zu haben, warum ich mir so ein Ding kaufen müsste. Es wird kein Football mehr im Fernsehen geben, keine Filme, keine Serien. Und das nur, weil irgendwelche Forscher der Meinung waren, unbedingt ein neues Super-Virus aus der Arktis bergen zu müssen

Wer hätte gedacht, dass wir irgendwann die Lebenden mehr fürchten müssen als die Toten

»Na hör mal, immerhin war ich bei der Navy!«
»Ich dachte, du warst Lieferjunge …«
»Wo ist da schon der Unterschied, Mr. Kopfklopf?«

Charaktere

Adrien Miller – Selbständiger Webdesigner. Hat amerikanische Wurzeln kommt aber ursprünglich aus Deutschland.

Emma Blumfeld – Tierärztin – kommt ursprünglich aus Deutschland – Beide wollen in den USA ein neues Leben aufbauen. Sie haben ein Haus in Pennsylvania Beaver Oak (ein verschlafenes Nest irgendwo im Nirgendwo) geerbt

Cleo – der Hund  ein Akbash mit schlohweissem Fell und eine grossartige Hilfe im Kampf gegen die Zombies. Wenn einer in der Nähe ist stellt sie die Nackenhaare und knurrt. Wenn sie sehr nah sind bellt sie. Eine perfekte Alarmanlage gegen Zombies.

Hayley – eine vierjährige, die Emma und Adrien in einer Kirch finden und aufnehmen. Eine süsse, die total verrückt nach Cleo ist.

Joe Fox – Der Sheriff in Beaver Oak. Ein unsympatischer Kerl, der tatsächlich noch richtig Probleme macht. Er gibt den Einwanderern die Schuld für die Seuche. Und dabei zählen gerade Emma und Adrien als perfekte Sündenböcke.

Steve und Cletus – Zwei Plünderer, die unbedingt in das Haus von Emma und Adrien gelangen wollen. Sie werden von ihnen vertrieben, aber kommen mit einer handvoll Leute zurück. Aber sie rechnen nicht mit einer wirkungsvollen Gegenwehr.

Bryan – genannt Ryan – Emma und Adrien treffen auf ihrer Reise auf eine Gruppe überlebender, bei denen sie unterkommen können. Ryan ist der Chef, sehr nett, aber unter Druck von Connor

Wesley, Christina, Alexis, Jamiah, Billy gehören zu der Gruppe von Ryan. Sind alle sehr hilfsbereit und auch die, die überleben werden treue Gefolgsleute

Jamiah – ein Riese, zwei Meter drei Ende dreißig, eine Hautfarbe wie dunkle Schokolade, eine stämmige Figur. Herzensgut

Wesley – neunzehnjähriger Computer-Spezialist, Verkäufer in dem Spielwarenladen seines Vaters. Er wird schwer verletzt aber ist immer treu bei der Truppe

Alexis – eine kampferprobte Frau, die nicht zu unterschätzen ist. Trauen kann man ihr nicht. Sie steht eher zu Connor als zu dem Rest der Truppe

Christina – Eine Krankenschwester. Sehr hilfsbereit und eine sehr nette Frau. Sie gehört zu Jamiah. Er hat sie gerettet. Beide würden gerne nach Kanada gehen.

Billy ist ein ehemaliger Gefängnis Insasse und steht eher hinter Connor

Connor – war vor der Apokalypse ein Journalist und gehörte zu den Guten. Aber diese Situation lässt ihn durchdrehen. Er tötet eher Wahllos und ist unberechenbar gefährlich. Aber er bekommt die Quittung…

In der Stadt ist noch eine weitere Gruppe Überlebender Vorhanden. Eine Familie, die durch Connor schwere Verluste hinnehmen, aber sehr gut im Töten von Zombies sind. Adrien erlernt von ihnen das lautlose Töten mit dem Messer.

Dazu gehören

Noah, Warren,  Leeroy, Philomena, Milena, Lisa, Elijah, Patrick, Mike.

Werbeanzeigen

9 Kommentare zu “Gabriel, Kerem – Der Tod ist ein Versprechen

  1. Pingback: Wochenrückblick 06.03.17 – 12.03.17 | Ich lese

  2. Pingback: BUCHweltreisebericht März 2017 | umgeBUCHt

  3. Pingback: Book Queen | Ich lese

  4. Pingback: Zito, V.M. – Return Man – Ich lese

  5. Pingback: Corlys Themenwoche 60.1.: Bücher: Lieblingsbücher 2017? – Ich lese

  6. Pingback: Corlys Themenwoche 72.5.: Listen: Schönste Buchtitel – Ich lese

  7. Pingback: Buchiger Jahresrückblick 2017 – Ich lese

  8. Pingback: Gabriel, Kerem – Der Tod ist ein Versprechen 2 – Ich lese

  9. Pingback: [Aktion Stempeln] – Rückblick auf März 2017 | Ich lese

Mit Absenden eines Kommentars erklärst Du Dich einverstanden, dass evtl. personenbezogene Daten (z.B. die IP-Adresse etc.) abgespeichert und für Statistiken von Wordpress weiterverarbeitet werden.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.