Heitz, Markus – AERA – Die Rückkehr der Götter 01 – OPFERGABEN

Heitz, Markus – AERA – Die Rückkehr der Götter 01 – OPFERGABEN

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Autor: Heitz, Markus
Titel: AERA – Die Rückkehr der Götter 01 – OPFERGABEN
Verlag: Knaur
Erscheinungsdatum:
Seitenanzahl Printbuch:
Genre: Dark-Fiction, Fantasy, Krimi,
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 20.02.17-24.02.17
Band einer Reihe: AERA – Die Rückkehr der Götter
Challenge: Deutsche Autoren Challenge, High Fantasy Challenge (11. Lies ein Buch, in dem es eine polytheistische Religion gibt)

Worum es geht
Wann November 2019
Wo Überall auf der Welt
Klappentext

»Opfergaben« – Teil 1 von AERA – Die Rückkehr der Götter: Das große Dark-Fiction-eSerial des Meisters der Phantastik! Es geschah. Von einem Tag auf den nächsten waren sie wieder da: Götter. Und zwar die alten Götter. Jene, welche die Bibel mit »Du sollst neben mir keine anderen Götter haben« meinte – und deren Existenz die Heilige Schrift der Christen niemals in Abrede stellte. Interpol-Ermittler Malleus Bourreau ist Atheist geblieben in einer Welt, in der es vor Göttern nur so wimmelt. Und er ist gut in seinem Job, denn er hat keinen Respekt. Nicht vor Menschen und nicht vor Göttern. Sein aktueller Fall fordert ihn allerdings: Wertvolle Artefakte aus den verschiedensten Kulturen sind verschwunden, und die Diebe gehen dabei buchstäblich über Leichen. Wie hängen die Gegenstände zusammen? »Opfergaben« ist der erste Teil des zehnteiligen eSerials »AERA – die Rückkehr der Götter« von Markus Heitz: Malleus Bourreau muss zum einen den Mord an einem Souvenirhändler in Treva (Hamburg) lösen und kommt dabei einem weiteren Rätsel auf die Spur: Was hat es mit der verschwundenen Unbekannten aus der Bretagne auf sich? Die Hinweise führen über Umwege nach Lettland. Und auch der Souvenirhändler hat ein weiteres Geheimnis hinterlassen.
Zum Inhalt Spoiler: Malleus Bourreau ist Ermittler bei Interpol und ein Atheist. Was ihn bestens befähigt, dies Tätigkeit auszuüben, da er unvoreingenommen an die Fälle geht. Er wird immer dann gerufen, wenn Fälle mit göttlicher Handlung auftauchen. Und er hat einen Stalker. Dieser Stalker folgt ihm überall hin und beschützt ihn. Nicht das Malleus Schutz bräuchte. Er ist einer der grimmigen Ermittler, die gerne sarkastisch sind. Er bezweifelt immer, dass ein Gott seine Hand bei den Fällen im Spiel hat. Menschliches Dünkeln liegt unter dem Niveau der Götter.  Die Handlung finde ich manchmal etwas schleppend. In diesem ersten Teil taucht kein einziger Gott auf. Anhänger gibt es natürlich genügend, und die Taten werden zwar immer im Namen einer Gottheit getätigt, aber selbst wenn Malleus einen Gott auffordert einzugreifen, lässt sich keiner sehen, was ihn natürlich bestätigt, das diese ganze Sache mit den Göttern ein Humbug ist. Ich hatte etwas anderes erwartet. Bis jetzt ist Band eins nichts anderes als ein Krimi mit einer aussergewöhnlichen Kulisse. Verbrechen im Namen der Götter, mit  menschlichen Verhalten, wie Gier, Missgunst, Neid. Der Schreibstil gefällt mir ganz gut, lässt sich schön flüssig lesen.
Die Atmosphäre erinnert mich immer bisschen an Sin City den Film. Düster, etwas deprimierend, vieles zerstört. Ich finde sie ganz ansprechend. Allerdings verliert sich die Spannung ständig. Die Ermittlungen sind etwas langweilig, während die persönlichen Kontakte mit den Anhängern immer recht aufregend sind. Wer wirklich interessant ist, ist der ominöse Stalker. Der macht einen ziemlich grossen Teil der Spannung aus.
Bei der  Originalität habe ich etwas anderes erwartet. Bis jetzt ist noch kein einziger Gott aufgetaucht. Es handelt sich um einen Krimi. Die Teile sind nicht in sich abgeschlossen. (Manchmal sollte ich doch vorher paar Rezis lesen, dann hätte ich vielleicht nicht angefangen). Das bedeutet, wenn ich also die Lösung will, muss ich wohl alle zehn Bände lesen. Was mir gut gefallen hat: da es eine reine e-Serie ist hat man die Götter mit einem Anhang verknüpft. Da kann man immer schön nachlesen um wen es geht. Obwohl Markus Heitz, das auch beim Auftauchen des Namens schon immer gut macht.

Meinung:Ich bin wirklich unschlüssig über diese Serie. Mich ärgert es etwas, dass ich nun gezwungen bin den Folgeband zu lesen um weiter zu kommen. Der erste Band war für mich nicht fesselnd genug um am Ball zu bleiben. Obwohl viele gute Passagen vorhanden waren. Mittlerweile gibt es auch die Gesamtausgabe. Ich denke die wäre wirklich besser zu lesen, da man dort bestimmt eher am Ball bleibt als bei diesen Einzelteilen. Wer also mit Göttern rechnet, wird auf jeden Fall bei Band 1 enttäuscht. Da gibt es hauptsächlich Krimielemente mit einigen fanatischen Anhängern der Gottheiten. Ich weiss nur nicht, ob es mich tatsächlich genügend interessiert, warum einige Artefakte verschwunden sind. Da fehlen die Brocken, die einen anfüttern. Es gibt genügend Leichen. Aber die Morde im Teil 1 sind jetzt schon geklärt. Also was soll mich jetzt noch fesseln? Der Stalker – der wäre was der mich interessieren würde.

Fazit:

Auf jeden Fall, könnte ich es für Krimi Fans empfehlen. Allerdings empfehle ich dann eher auf die Gesamtausgabe zurückzugreifen. Für Fantasy Fans kann ich es nur bedingt empfehlen, da ich nicht weiss in wie weit sich noch Götter zeigen werden. Hier in diesem Band auf jeden Fall nicht. Mich hat dieser Band unentschlossen mit einem dicken Cliffhanger zurück gelassen. Ich bin mir nicht sicher, ob mich gestohlene Artefakte genügend interessieren um die Reihe weiter zu verfolgen.

 

Zitate

Götter als Produkte: Inhaltsstoffe, Nebenwirkungen, Haltbarkeit. Und natürlich der Preis, den man für sie zahlen muss.
Schätze, die wenigsten lesen das Kleingedruckte und lassen sich von der Verpackung beeindrucken, vom Etikett, von der Werbung. Sie greifen zu. Manchmal sind die Produkte sogar identisch, ohne dass sie es merken. Oder merken wollen.
Götter und Supermarkt. (Stalker)

Der Autopilot hatte die Stellplätze vor dem Hotel registriert und ging in den Einparkmodus.

Er verschloss sich keineswegs den Geschehnissen. Er hatte nur im Gegensatz zu den Verblendeten und Beeinflussten und Unterworfenen seine eigene Meinung zu den Überwesen, die sich plötzlich auf der Erde drängten. Und diese Meinung blieb streng wissenschaftlich und selbstverständlich kritisch. Und noch sah er es nicht als erwiesen an, dass es sich wahrlich um Entitäten handelte.

Malleus wandte sich um. Schon wieder duzte man ihn, was die Leute nicht sympathischer machte.

…er macht die Euer-Gott-kann-mich-mal-Show. Fantastisch! Dann schlägt er sie auch noch um. Er ist einfach der Beste! (Stalker)

Ich will nicht unfair sein, es hängt natürlich von den Göttern ab. Manche lassen sich die ganze Zeit in ihren Palästen und Hochhäusern oder in den Hainen feiern, andere belassen es bei Zeichen oder sprechen nur zu ihren Anhängern.

Malleus hatte schon immer den Verdacht gehabt, dass sich das Christentum nur deswegen durchsetzte, weil es lediglich einen Gott gab. Es war einfacher.

Der einst mächtige Kirchenstaat hatte schwer unter der Entchristianisierung gelitten. Es wurde gemunkelt, dass die römischen Götter dem Vatikan als Kuriosum erlaubten, weiterhin in der Ewigen Stadt zu bestehen.
Charaktere

Oona Milord – hat hier noch keine grosse Rolle, könnte aber in den Folgebänden vielleicht noch kommen. Sie ist für eine Organisation tätig, die verhindert, dass noch  mehr Gottheiten auf die Erde kommen. Und falsche Gottheiten entstehen.

Ilja Lautrec – Malleus Vorgesetzter

Stalker AΩ Er verfolgt Malleus überall hin. Dafür verwanzt er ihn. Er beschützt ihn, in dem er Widersacher auch mal tötet. Malleus gehört ihm.

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8 Kommentare zu “Heitz, Markus – AERA – Die Rückkehr der Götter 01 – OPFERGABEN

  1. Pingback: Bücher ABC | Ich lese

    • Ich bin etwas enttäuscht, dass es mehr ein Krimi ist. Ich hatte mehr Interaktion mit Göttern und nicht nur mit Anhängern erwartet. Im Moment nehme ich etwas Abstand, allerdings mit dem Wissen, den Anschluss verlieren zu können. Blöd irgendwie….Ich wünsche Dir auch ein schönes Wochenende. :-)

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