Meine Geschichten

Das Haus der Seelen Teil 3

Für das richtige Feeling empfehle ich hier hinein zu hören….Das hat mich beim Schreiben in die richtige Stimmung versetzt…

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Teil 1 findet ihr HIER

Teil 2 findet ihr HIER

Nachdem Wanda zu Hause ankam und sie Moe verabschiedete. Schloss sie die Tür, legte die Kette vor und machte überall Licht an. Sie fröstelte immer noch. Diese Kälte kam von tief aus ihrem Inneren. Sie war sich wirklich nicht sicher, ob das eine gute Idee war, der Geschichte weiter zu folgen. Aber sie spürte diese Unruhe in sich. Diese schien ihr immer wieder zu zurufen. „Löse das Geheimnis

Sie ging ins Bad, liess warmes Wasser in die Wanne laufen und kochte sich schnell noch einen Kaffee. Sie nahm sich ein Glas Rotwein und legte sich in die Wanne. Im Hintergrund lief beruhigende Musik. Das warme Wasser machte sie Müde und die Augen vielen ihr langsam zu. Deswegen sah sie auch nicht, den Strudel, der sich in der Wanne am Fußende bildete. Erst als sie etwas kritzelte öffnete sie die Augen und sah – nichts. Aber sie spürte etwas. Aus diesem Strudel schienen sich knorrige Hände zu lösen. Sie griffen nach ihren Knöcheln und zogen an ihr. Sie zogen sie unter Wasser und Wanda kämpfte heftig. Sie versuchte zu schreien, aber es lief nur Wasser in ihren Mund. Sie konnte sich nicht lösen. Sie trat um sich und verletzte sich am Wasserhahn. Als sie kurz davor war, das Bewusstsein zu verlieren, hörte der Zug auf. Die Hand ließ sie los und sie konnte auftauchen.

So schnell sie konnte verließ sie die Wanne, schnappte sich ihren Bademantel und rannte aus dem Bad. Sie schlüpfte ins Schlafzimmer und verkroch sich in ihr Bett. Sie konnte nicht aufhören zu zittern. Sollte sie Moe oder Paul anrufen? Aber vielleicht ist sie nur eingeschlafen und untergetaucht. Und während sie schlief, träumte sie, sie würde ertrinken. Sicher konnte sie nicht sagen, das tatsächlich etwas sie unter Wasser gezogen hatte. Als sie aufhörte zu zittern, zog sie sich an, ging ins Bad und betrachtete die Szene. Es war absolut nichts ungewöhnliches zu sehen. Sie räumte das Bad auf, wischte alles trocken und ging in die Küche um ihren Kaffee zu trinken. Sie versuchte den Tag Revue passieren zu lassen.

Was war alles geschehen? Was hatte sie gehört und gespürt? Sie hatte Stimmen gehört. Weinen und Lachen. Dann hatte sie ständig das Gefühl beobachtet zu werden. Dann diese seltsame Erscheinung am Fuss der Treppe. Sie war total verunsichert. Sie würde jetzt erstmal ins Bett gehen. Ob sie einschlafen würde? Sie bezweifelte es, aber sie brauchte diese Sicherheit ihres Bettes und die kuschelige Decke. Außerdem lag ihr Stofftier auch bei ihr. Ein kleiner Trost.

Wanda schreckte auf.. Etwas hatte sie geweckt. „Ach, ich bin tatsächlich noch eingeschlafen. Unfassbar. „Sie stand auf, ging zum Fenster und blickte auf die Straße. Die Laterne warf ein sanft schummriges Licht auf den Bürgersteig. Vor dem Haus war ein alter Baum. Sie liebte diesen Baum. Sie dachte immer, „wenn er reden könnte – er hätte so viel Geschichten“ sie schaute ihn liebevoll an. Und sah einen RabenEr sass auf einem kahlen Ast, direkt gegenüber ihres Fensters und beobachtete sie. Er beobachtete sie? Vielleicht hatte sie Schmuck an, der glitzerte und dem folgte er. Aber sie hatte alles ausgezogen, ausser der Uhr, und die konnte er nicht sehen. Sie schaute zu dem Tier und der Blick schien sie gefangen zu nehmen. Sie konnte sich nicht abwenden. Es fühlte sich an, als würde sie von dem Tier hypnotisiert. Sie versuchte sich zu lösen, aber sie konnte nicht. Langsam bekam sie Angst. Was war das? Sie hatte gelesen, Raben seien Boten des Bösen. Sie fröstelte. Aber trotzdem konnte sie sich nicht aus der Starre lösen. Erst als ein Auto vorbei fuhr, brach der Bann. Sie schüttelte sich und zog schnell den Vorhang vor. Dann rannte sie zum Bett, machte die Lampe auf dem Nachttisch an und vergrub sich in ihre Decke. Sie sehnte den Tag herbei und das Treffen mit Moe und Paul. Sie brauchte ihre Unterstützung.

Endlich wurde es hell. Sie hatte zwar immer mal wieder etwas gedusselt, aber sie schreckte immer wieder auf. Sie stand auf und machte sich bereit um sich mit den beiden zu treffen. Mal sehen, was bei der Auswertung heraus gekommen war. Aber sie war zu ungeduldig um zu warten und ging schon mal los um noch vorher in die Bibliothek zu gehen. Sie wollte unbedingt noch mal paar alte Zeitungsausschnitte sichten. Vielleicht fand sich noch etwas.

Sie sass vor dem Teleprompter und blätterte die Zeitungen aus der genannten Zeit der Jakobs-Familie und auch der Psychiatrie. Das blättern machte sie schläfrig und als sie ihre Augen kurz schloss um sie zu entspannen und wieder öffnete um weiter zu sichten erschien eine Fratze auf dem Monitor. Sie erschrak und fiel fast vom Stuhl. Ihr Herz setzte einen Schlag aus. Und ihre Haut nahm eine neue Dimension der Gänsehaut an. So schnell wie diese Fratze erschienen war, war sie auch wieder weg. Zurück blieb das Gefühl der Bedrohung.

Schnell packte sie die ausgedruckten Seiten – es war sowieso schon Zeit sich zum Online Kaffee auf zu  machen. Die Gänsehaut wollte einfach nicht verschwinden. Ein Kaffee und ein Gespräch mit Moe und Paul würde hoffentlich helfen. Erst der Vorfall im der Wanne und jetzt diese Fratze, nicht zu vergessen der gruselige Rabe. Das waren alles Dinge, die Zufall sein konnten, aber so gehäuft. Sie konnte sich da keinen Reim drauf machen.

Wir saßen zu dritt, mit einen leckeren Kaffee da und fingen an die Sachen zu besprechen.

„Wie sieht es aus, Paul – hast du die Aufnahmen angehört und war da was, was nicht so sinnvoll war?“

„Tatsächlich – ich habe die Aufnahmen über einige Filter laufen lassen und nun hört euch das an.“

Er gab uns die Kopfhörer und wir hörten zu.

„Verschwindet hier – lasst uns in Ruhe. oder ihr werdet es bereuen. Ihr habt hier nichts zu suchen. Ich werde euch töten – ich werde euch finden.“

Helft uns – wir sind gefangen – er lässt uns nicht gehen – er tut uns weh – Mama? wo bist du – warum hast du mich alleine gelassen. Warum bin ich hier?“

„Was ist mit mir passiert. Ich bin doch  nur kurz weg gewesen – was machen sie  – hören sie auf – sie tun mir weh – ahhhhhhh“

„Manfred – was hast du vor – wir haben dich doch verschwinden lassen – was machst du da – was soll das – tue ihr nicht weh – nimm mich – ich war verantw -grgrgrlrlrlgrl“

„Oh mein Gott, das klingt ja furchtbar. Ich habe nur lachen und weinen gehört. Aber das sind doch verschiedene Stimmen. Also haben wir es tatsächlich mit verschiedenen Geistern zu tun. Wenn ich das richtig verstehe sind die letzten die Familie Jakob – und die davor, vielleicht von der Psychiatrie? Was sollen wir tun? Aufhören? Die Kirche informieren? Was meint ihr?“

Moe grübelte kurz und antwortete:“ Wir sollen uns auf jeden Fall mit der Vertreibung der Geister beschäftigen. Ich habe mal gelesen, wenn man die Knochen ausgräbt, mit Salz bestreut und verbrennt, dann soll der Geist befreit sein?“ Lass uns noch etwas im Internet suchen.“

Wanda wurde ganz bange. Wieder wollte sie gerne aufhören – aber sie merkte immer mehr, dass ihr Schicksal mit dem des Hauses verbunden war. Wie sollte das denn enden?

Nach ihren Recherchen im Internet wussten sie, dass sie mittels der Aufnahmen auch mit den Geistern kommunizieren konnten. Der nächste Versuch sollte heute bei Dämmerung stattfinden. Dafür würden sie das Thermometer, das Aufnahmegerät und die Kamera benötigen. Wichtig war auch innere Ausgeglichenheit. Innere Ausgeglichenheit, dachte sich Wanda – Wie soll ich dass den hinbekommen. Ich mach mir ja so schon in die Hose. Aber sie kannte jemanden, die ihr vielleicht helfen konnte. Sie hatte früher Meditationskurse besucht. Und die Kursleiterin wurde eine gute Freundin. Wenn sie sich richtig erinnerte, glaubte sie sowieso an diese mystischen Dinge. Sie würde sie gleich mal anrufen. Sie musste ihnen helfen mit sich ins Reine zu kommen. Denn die Seele sollte möglichst geschützt sein.

Sie erklärte es schnell den beiden und ging vor die Tür um in Ruhe mit Norma telefonieren zu können.

„Hey – Norma – ich bin es Wanda. Wie geht es dir? Ach das ist schön. Hier hör mal. Ich brauche dringend deine Hilfe.“ Sie erläuterte Norma die ganze Geschichte und sie stellte sich sofort zur Verfügung.

„Hör zu Süsse. Kommt in etwa einer Stunde zu mir – dann werde ich alles vorbereitet haben. Ist das ok für euch?“

„Ach Norma – du bist die beste. In einer Stunde werden wir da sein.“

„Okay – ich habe Norma erreicht. In einer Stunde bei ihr. Aber was ich noch gefunden habe. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies bei unserem Geist hilft, aber wir können es versuchen. Wir sollen höflich mit dem Geist reden. Ihm bitten, dieses Haus zu verlassen. Seinen Weg zu gehen. Normalerweise sollen Geister nicht aggressiv sein. Aber sie entziehen uns Energie. Und das ist nicht gut. Mal sehen was Norma für uns noch alles an Tipps hat. Aber was wir auch  mit nehmen sollten ist Salz und Weihwasser. Und ein Kruzifix. Ich habe mal was gesehen – da hat einer mit einem Kruzifix normales Wasser geweiht. Wir haben noch etwas Zeit da nach zu lesen.“

Die drei vertieften sich noch um etwas genauere Infos zu holen. Dabei bemerkten sie nicht den Schatten, der sich im Hintergrund aufhielt. Selbst wenn Wanda sich ständig in den Nacken griff um ein störendes Objekt zu vertreiben, wurde ihr nicht bewusst, das etwas sie beobachtete. Unbemerkt im Hintergrund wartete etwas Böses. Seine Zeit würde kommen, dass wusste er.

Fortsetzung

 

 

 

Quelle

und Supernatural 😉

 

 

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7 thoughts on “Das Haus der Seelen Teil 3”

  1. Huhu,

    irgendwie habe ich diesen Teil übersehen. Wie gut, dass es deine Wochenübersicht gibt. Ist gut geworden. Das mit der Badewanne fand ich am gruseligsten.

    LG Corly

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