Das Haus der Seelen Teil 1

Für das richtige Feeling empfehle ich hier hinein zu hören….Das hat mich beim Schreiben in die richtige Stimmung versetzt…..

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Bei Buchstabensalat gab es tolle Schreibtipps unter anderem zum Finden neuer Geschichten. – Einfach  mal als Suchbegriff Tumblr Writing Prompts eingeben und sich inspirieren lassen von den Bildern und anderen Ideen, die unter dem Suchbegriff auftauchen….und ich habe gleich eines gefunden – das hat so laut zu mir gesprochen….

Hier meine Geschichte


Wanda stand vor dem Haus, das einer Kulisse aus einem Gruselfilm der 60er glich. Es hätte aus den Filmen Edgar Allen Poes stammen können. Es war gruselig. Wirklich. Aber Wanda war mit dieser Kulisse aufgewachsen. Es lag auf ihrem Schulweg und dann auf ihrem Arbeitsweg. Aber seit einiger Zeit fühlte sie eine eigenartige Anziehung, die von diesem Haus ausging. Sie verstand es nicht. Sie konnte sich noch dunkel an das Haus aus ihrer Kindheit erinnern. Da war es noch nicht so verfallen. Es waren schon die ersten Anzeichen zu sehen. Aber sie hatte das Gefühl, dass der Verfall in den letzten zwanzig Jahren rapide zugenommen hatte. Es kam vor, dass sie manchmal eine halbe Stunde oder sogar länger vor dem Haus stehen blieb, ohne zu merken wie die Zeit verrann. Wenn sie dann weiter ging, kam es ihr vor, als wäre sie aus einem düsteren Alptraum erwacht. Aber sie konnte sich nicht erinnern, ob sie tatsächlich etwas geträumt hatte.

Mit der Zeit belastete sie diese Situation immer mehr. Sie versuchte einen anderen Weg zu wählen. Dieser war zwar um einiges länger, aber sie fühlte sich beruhigter. Einige Wochen später – Wanda dachte kaum noch an die Vorfälle mit dem Haus – wachte sie mitten in der Nacht auf, weil sie fror. Sie hatte keine Schuhe an und stand vor dem Haus. Sie erschrak dermaßen, dass sie leise aufschrie. Schnell rannte sie nach Hause. In ihr Zimmer und verkroch sich in ihr Bett. Es war schon kalt – sie musste schon einige Zeit weg gewesen sein. Es verstörte sie sehr. Sie wurde immer unruhiger und nahm rapide ab. Sie konnte nicht mehr schlafen – jedes mal wenn sie die Augen schloss sah sie nur das Haus und fühlte die Anziehung. Es war als würde sie gerufen werden. Aber sie konnte nicht ausmachen von wem. Manchmal schien es als würde sie Gestalten hinter den Fenstern hin und her huschen sehen. Aber es könnten auch  nur Vögel sein, die sich im inneren ihre Nester gebaut hatten.

Eines Tages – sie war gerade an der Bücherei vorbei gelaufen – blieb sie stehen, drehte sich um und ging hinein. Sie setzte sich an den Teleprompter und versuchte etwas über das alte Haus heraus zu finden. Das Haus war schon sehr alt. Sie versuchte Grundbucheinträge zu finden. Als sie endlich fündig wurde, fand sie heraus, dass das Haus schon im 18 Jhd. gebaut wurde und von einem reichen Fabrikanten bewohnt wurde. Er lebte dort mit seiner Frau und zwei Töchtern. Ebenso lebten viele Angestellte in diesem Haus. Aber dieser Fabrikant – Herr Jakobs – war ein böser Mann. Er behandelte die Angestellten schlecht und machte auch vor seiner Familie kein halt. Sie fand einige Berichte über mysteriöse Todesfälle, die in diesem Haus stattgefunden hatten. Aber keiner hat je diese Vorfälle mit der Familie Jakobs in Verbindung gebracht – sie wurden alle als ungeklärt oder Unfall geführt.

Als die Bibliothek schliess und Wanda nach Hause ging, achtete sie nicht darauf, den anderen Weg zu nehmen und stand wieder vor dem verfallenen Haus. Sie fröstelte. Und dann ging sie einen nach dem anderen Schritt nach vorne. Sie betrat das Grundstück und spürte eine eigenartige Kälte. Ihr Atem war zu sehen. Aber Wanda dachte sich nichts dabei. Es war schon September und die Abende wurden schon kühler. Diese Erklärung reichte ihr erstmal und sie zog sich schnell zurück.

Als sie Nachts im Bett lag und schlief, träumte sie: Sie war in dem Haus. Aber es war nicht verfallen. Alles war sauber und ganz. Um sie herum wuselten die Angestellten und sie beobachtete die Szene. Sie fühlte sich, als wäre sie heim gekommen. Aber sie hatte Angst. Denn oben hörte sie ihren Vater brüllen und poltern. Sie verschwand schnell in ihrem Zimmer, legte sich aufs Bett und das Kissen auf die Ohren. Sie hoffte ihr Vater würde einfach das Haus verlassen. Sie horchte – er schien gegangen zu sein. Schnell verliess sie das Zimmer und ging zu ihrer Schwester und Mutter in das Zimmer. Die beiden waren sehr verängstig. Ihre Mutter hatte rote und verquollene Augen. Auch hatte sie eindeutige Spuren an den Armen. Er hatte sie stark geschüttelt. Irgendwas musste geschehen. Wanda tröstete ihre Familie und überlegte. Der Vater musste verschwinden. Er würde sich nicht bessern. Die Familie und die Angestellten hatten alle wahnsinnige Angst vor ihm.

Am nächsten Tag – Wanda fühlte sich wie gerädert – ging sie wieder in die Bücherei und suchte weiter nach Informationen zu dem Haus. Sie fand einen Eintrag über das seltsame Verschwinden des Hausherren. 1789 verschwand er einfach und niemand hatte je wieder etwas von ihm gehört. Aber die Unglücksfälle hörten nicht auf. Es kamen immer noch Angestellte zu Tode und auch seine Familie wurde morgens mit Blutergüssen übersät wach. Wanda wunderte sich – aber es schien die Erklärung zu sein. Das was sie geträumt hatte mit dem Verschwinden des Herrn Jakob – sie ging davon aus, dass die Familie Herrn Jakob hatten verschwinden lassen.

Wanda verliess erstmal die Bücherei. Sie musste nach denken. Sie ging zu dem Haus und beobachtete es. Es war ein windiger Tag und der Wind blies um das Haus. Es hörte sich an wie ein trauriges Heulen. Als würden die Bewohner des Hauses jammervoll weinen.

Wanda wusste  – sie müsste das Haus betreten wenn sie Antworten haben wollte. Aber sie wollte nicht alleine gehen. Sie hatte zwei gute Freunde, die sie gerne begleiten würden. Denn die drei hatten sich schon oft über das Haus unterhalten. Moe und Paul würden begeistert sein mit zu kommen.

FORTSETZUNG 

 

 

 

39 Kommentare zu “Das Haus der Seelen Teil 1

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