Serienmittwoch 56: Mitmachaufgabe: Schreib was zum Thema 3 Seriencharkatere für eine einsame Insel

serienmittwoch-logo1Am 11.01.17 hatten wir beim Serienmittwoch auswählen sollen, wen wir auf  einer einsamen Insel mitnehmen würden. Hier könnt ihr meinen Beitrag noch mal sehen.

Heute gibt uns Corly eine kreative Aufgabe. Wir sollen eine kleine Geschichte über diese Szene schreiben.  Also dann auf geht es – wir treffen uns gleich auf der einsamen Insel.

Daryl Dixon TWD als Jäger

Rick Grimes TWD als Führer

Sookie St. James Gilmore Girls als Köchin

 

Die Insel der Verdammnis 

 

Als ich erwachte fühlte ich mich irgendwie fehl am Platz. Irgendwie war mein Bett so hart – hatte ich wieder Plätzchen im Bett gegessen. Ich hasse es. Nein eigentlich liebe ich es – aber die Krümel im Bett. Die bekommt man ja nie wieder raus. Wie Sand. Sand? Wie kommt denn der Sand in mein Bett. Habe ich gestern irgendwelche K. O. Tropfen in meinem Drink gehabt?  Ich verstand irgendwie gar nichts.

„Dann muss ich wohl mal aufstehen, aber erst mal die Augen öffnen. Ach, sind die so schwer. Ich fühl mich ja wie nach einem  Arbeitstag. Also sowas.“ Redete ich mit mir selbst.

 

Als ich meine Augen öffnete sah ich nichts. Also nicht nichts ich sah nur Strand und Wasser. „Verdammt was..??“ Ich stand erstmal auf. Schüttelte den Sand, so gut es denn ging, von mir und drehte mich um. Hinter mir erstreckte sich nur Grün. Ok. Wo war ich und wie kam ich hier her? Ich musste erstmal mein Gehirn wieder zusammen stecken. Irgendwo zwischen gestern Morgen und heute Morgen ist es mir kaputt gegangen.

 

Ich lief etwas voran um mich um zu sehen. Da sah ich was am Wasser liegen. Ich rannte hin. Gut ich stolperte eher hin. Im Sand rennen sieht irgendwie nur bei den Baywatch-Nixen gut aus. Bei mir wohl eher etwas unelegant. Da lag ein Körper. Ich versuchte schneller zu stolpern und landete auch prompt auf den Knien. Aber wenigstens neben dem Körper – das war natürlich Absicht.

 

Es war ein Mann. Puh. Der sah recht gefährlich und etwas ungepflegt aus. Er war ohnmächtig. Ich drehte ihn auf den Rücken und schüttelte ihn. Und – verdammt nochmal – was war das denn? Er zückte ein Messer, schnappte mich und ich hatte eben dieses Messer an der Kehle. Wie hat er das denn gemacht? Ich hielt die Luft an und starte wie ein verschrecktes Eichhörnchen. Fehlte nicht viel und ich hätte mich Nass gemacht. Ja. Das war Blasenbeherrschung. Wie soll man denn reagieren wenn man auf einmal einen halbtoten erwischt, der dann aufspringt wie ein Kastenteufel und das Messer zückt. Wow.

 

Ich versuchte mich zu räuspern, aber nicht zu intensiv, denn ich wollte nicht riskieren dass er mich schnitt. Ich hob die Hände zur Kapitulation und er lockerte den Griff.

„Hallo, ich bin Marie. Und du?“

Nichts  – er war wohl eher der stille Typ. Na toll. Ein Eigenbrötler. Ich versuchte mein Glück noch mal

„Ähm – könntest du das Messer von meiner Kehle nehmen. Das brauchst du nicht. Ich bin harmlos. Du könntest mich schon mit deinem Blick töten. Also keine Gefahr von meiner Seite. „

Er schaute mich intensiv an. Mir wurde etwas mulmig. Ich glaube man nennt es auch Angst. Er sah wirklich sehr entschlossen aus. Dann steckte er das Messer weg

„Wo ist Rick?“ Fragte er mich. „Rick? Du bist der einzige, den ich bis jetzt getroffen habe. Wie ist dein Name?“

„Ich bin Daryl. Ich muss Rick finden, er wird wissen was zu tun ist.“ Und schon lief er los

„HEY, warte. Nimm mich mit. Ich bin sonst sofort Tod.“

„Wenn du Schritt halten kannst, werde ich dich nicht aufhalten. Also halte mich nicht auf. Wir brauchen Rick.“

 

So liefen wir los. Er lief ich – stolperte hinter her. Ausserdem war die Sonne schon ziemlich hoch und ich hatte gar keine Schuhe an. Oh – na toll. Das würde bedeuten, ich würde mir bald die Füsse verbrennen. Daryl hatte Trakingschuhe an. Sehr praktisch. Warm, aber praktisch.

 

Wir liefen einige Zeit weiter, da kamen wir an den nächsten Körper. Aber das war eine Frau. Etwas kleiner als ich und auch rundlich. Wie schön. Eine ähnliche Erscheinung. Aber sie lag auch ruhig da. Wir gingen zu ihr. Daryl schupste sie mit seinem Fuss an.

„Hey, tritt sie nicht. Sie atmet, also lebt sie. Hilf mir lieber sie zu wecken.“ Nichts tat er. Stand nur da und guckte böse. Also versuchte ich mein Glück.

„Hallo. Lady. – sind sie wach?“ Ich schüttelte sie leicht. Und da öffnete sie die Augen. Schnellte hoch und fing sofort an zu reden.

„Wo bin ich, wer sind sie und wer ist er. Warum tut mir der Kopf weh und warum liege ich am Strand. Wo ist meine Küche. Was soll ich denn am Strand, da kann ich doch gar nicht kochen. Was soll das denn werden. Ich verstehe gar nichts . Wer wart ihr nochmal?“

 

Als sie Luft holte sprang ich an.

„Hallo, ich bin Marie, das ist Daryl. Wir wurden auch am Strand wach und wissen überhaupt nichts. Wir sind auf der Suche nach Rick. Der soll wissen was zu tun ist. „

„Oh – gut – ich bin Sookie. Wie sind wir denn hier her gekommen?“

„Tja, das weiss ich auch nicht so genau. Vielleicht finden wir noch die Lösung auf die Frage. Vielleicht weiss dieser Rick mehr.“

Sie stand auf – etwas wackelig auf den Beinen. Ich stützte sie, bis sie sicher auf den Beinen war.

„Gut, suchen wir diesen Rick. Und vielleicht finden wir dabei auch was zu trinken.“

Trinken – jetzt wo sie es ausgesprochen hatte, merkte ich wie ich Durst bekam. Ja toll. War klar. Danke Sookie. Jetzt hatte ich Durst. Unbändigen Durst. Ich könnte jetzt jemanden die Halsschlagader aufreißen und sein Blut trinken?? Hä? Was war das denn für ein Gedanke. Igitt. Blut trinken. Bäh.

 

Wir drei gingen weiter und suchten den Strand nach einer weiteren Person ab. Und da – Hinten im Schatten sass ein Mann. Er stand sofort auf, als er uns sah. Schon aus der Entfernung wirkte er Selbstsicher und Dominant. Wir hatten wohl Rick gefunden. Daryl rannte sofort los. Klar konnte der Kerl im Sand rennen. Sookie und ich watschelten hinter her. Ich war echt froh, nicht die einzige Frau zu sein.  Klingt blöd, aber die Kerle verunsicherten mich extrem. Sie sahen aus wie Kämpfer.

 

Rick und Daryl sprachen schon heftig miteinander, als wir zwei ankamen.

Rick drehte sich zu uns.

„Hallo, ich bin Rick. Ihr seid Sookie und Marie. Wisst ihr wie wir hier her gekommen sind?“

Sookie antwortete schon bevor ich nachdenken konnte.

„Nein – Hallo Rick. Nein, wir wissen überhaupt nichts. Und ich bin auch total durcheinander, ich kann mich an gar nichts erinnern. Ich weiss noch nicht mal was ich nach dem Frühstück gemacht habe. Was soll das sein. Eine Überlebensshow und wir haben den Hauptpreis gewonnen. Ich bin Starköchin. Ich zaubere aus allem etwas essbares. Also was soll ich hier. Einen Inselmogul bekochen. „

Rick sah bei dieser Wortflut etwas hilflos aus.

 

„Ich weiss leider auch nicht mehr als ihr. Ich bin hier wach geworden und mehr nicht. Kein Hinweis, oder ähnliches. Es wird uns nichts anderes übrig bleiben, als auf Erkundung zu gehen. Ich weiss nur nicht, ob ihr beiden mitkommen solltet. Aber ich will euch auch nicht alleine hier zurück lassen. Also ihr kommt mit. Daryl? Du wirst die Nachhut bilden und ein Auge auf alles werfen, ich gehe voraus.“

 

So liefen wir vier los. Ich muss sagen. Rick war mir sympathisch. Er wirkte ruhig und schien zu wissen, was er machte. Wir liefen und liefen. Und  meine Füsse bekamen Brandblasen. Aber ich wollte nicht jammern. Warum hatte ich als einzige keine Schuhe an. Typisch. Was auch immer ich gemacht hatte vorher, ich hatte es Barfuss gemacht. Blöd. Nun. Ich hatte mal bei Youtube gesehen wie man was flechtet. Ich würde mir wohl paar Sohlen flechten müssen. Wenn wir mal Pause machen würden.

 

Je länger wir liefen um so unruhiger wurde ich. Ich hatte ein eigenartiges Gefühl im Magen. Es war keine Nervosität. Ich fing an mich krank zu fühlen. Ich schaute nach den anderen. Ich beobachtete auch bei Sookie eine Art Erschöpfung. Was war los? Rick und Daryl liefen ohne Anzeichen weiter. Das verstand ich nicht. Ich grübelte weiter. Wieso waren wir hier und was sollte das?

Mir wurde immer übler. Ich konnte schon nicht mehr klar sehen. Mein Blickfeld wurde immer kleiner.  Sookie  stolperte. Ich ging schnell zu ihr und wollte ihr aufhelfen. Aber was ich sah verschlug mir den Atem. Sookie war nicht mehr Sookie. Schade, sie schien schräg, aber nett zu sein. Was mir da entgegen blickte. Waren blutrote Augen. Und sie fixierten die beiden Männer. Warum die Männer? Ich schaute mich um. Und das einzige was ich noch wahr nahm war ein unbändiger Hunger auf Gehirn? Gehirn.  Ich stand auf und schlürfte auf die Männer zu, die noch nichts mitbekommen hatten. Und in mir rief nur :HIRNHIRNHIRNHIRNHIRNHIRNHIRN  wraaaaw.

FORTSETZUNG
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14 Kommentare zu “Serienmittwoch 56: Mitmachaufgabe: Schreib was zum Thema 3 Seriencharkatere für eine einsame Insel

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