[Story-Samstag] Gefährliche Erde – Qwark und Dwark auf erdlicher Mission

storysamstag

Was ist der Story-Samstag? 

Der Story-Samstag hat nur zwei einfache Regeln: Tante Tex gibt ein kleines Thema vor. Und wir haben die Möglichkeit ganz kreativ darauf mit einem geschriebenen Beitrag – egal ob als Gedicht, Abhandlung, Erzählung, Witz oder sonstiger literarischer Art – zu reagieren. Man hat immer zwei Wochen Zeit um seiner Kreativität freien Lauf zu lassen…

Du möchtest am Story-Samstag teilnehmen? Dann verlinke hier doch einfach deinen Beitrag per Pingback oder Kommentar. Gern darfst du das Story-Samstag Logo in deinen Beitrag einbinden. Spätere Beiträge von Neueinsteigern oder Spontanlyrikern trage ich natürlich jederzeit gern nach. Selbst wer nicht mitmacht, kann sich freuen: Die Reaktionen auf die gegebenen Aufgaben sind so kreativ wie tiefgründig. Es lohnt also, sich durchklicken und die Interpretationen der talentierten Schreiberlinge zu lesen!

 

Euch soll ein tierisches Abenteuer erwarten, in denen die naive Aliencrew den Wesen unserer Erde unterliegen. Dann wünsche ich Euch viel Spass bei meiner Invasion.

 

Wir wurden zu einer Mission entsandt. Auf einem Radar wurde ein uns unbekannter Planet mit anscheinend intelligenten Leben entdeckt.

„Dwark, wie sieht es aus? Wie weit sind wir entfernt von diesem Wunderplanten? Wie lange dauert es noch“

„Qwark – wie oft willst du mich denn noch fragen?  Wir sind da wenn wir da sind.“

„Weisst du, du hast es nur mir zu verdanken, dass du bei dieser Mission teilnehmen darfst. Denn deine Antworten auf den Eignungstest waren untergalaktisch. Das hätte jeder einjährige Alien besser beantwortet. Auf die Frage: „Was wirst du machen, wenn du auf einen der Lebewesen triffst?“ Hast du geantwortet: „Ich werde ihn höfflich begrüssen und versuchen ein friedliches Beisammensein anzustreben.“ Du tickst nicht richtig. Das da unten sind irgendwelche Wesen von denen wir gar nichts wissen. Und unsere Regierung will auch gar nichts über sie wissen. Sie wollen nur den Planeten. Mehr nicht. Also. Auf die Frage: „Werden sie die Lebewesen verschonen wenn sie darum betteln?“ Hast du geantwortet:“Auf jeden Fall. Sie sind Lebewesen und haben eine Chance verdient sich uns zu beweisen.“ Waaaas? Ich glaube du wurdest zu heiss gescannt. Sowas idiotisches habe ich noch nie gehört. Der einzige Grund warum einige von ihnen überleben werden ist zu Forschungszwecken. Ansonsten heisst es eliminieren. Deswegen. Ich  musste alle meine Gefallen einfordern, dass du überhaupt mitkommen durftest. Da habe ich einen riesen Gefallen deinerseits gut.“

Qwark setzte sich wieder auf seinen Pilotenstuhl und schaute sich die Navigation genauer an. Drückte einige Knöpfe und schaute sich die Scanns des Planeten vor ihnen an. Dann auf einmal stutzte er. Er zoomte und schaute. Dann schüttelte er den Kopf. „Was ist los Qwrak? Hast du was gesehen?“

„Dwark – ich glaube ich brauch etwas Ruhe. Ich dachte ich hätte ein weiteres Lebenwesen gesehen. Aber es lief auf vier Beinen nicht auf zwei wie die, die wir eliminieren sollen. Ich brauche etwas Ozon. Dann wird es mir besser gehen. Ich werde mal in die Ozonkammer gehen und mich etwas erholen. Es dauert ja noch paar Lichtjahre bis wir da sind. Bis dahin werde ich eine Runde erholen und dann sollten wir uns in den Cryo begeben. Dort werde ich uns an den Intergalaktischen Netzanbieter hängen und einige Infos über den Planeten einsaugen. Stell das Raumschiff auf Autopiloten.“

„Okay Qwark, ich werde die Koordinaten prüfen und komme dann auch noch kurz in die Ozonkammer. Dann werden wir uns hinlegen. Sonst wird es wirklich zu langweilig.“

Nachdem Dwark und Qwark sich eine kleine Wellnesskur gegönnt hatten, legten sie sich in ihre Cryokammern und ließen den Schlaf einleiten. Vorher hatte Dwark sie noch an das Netzwerk gekoppelt. So konnten sie im Schlaf noch etwas über den vor ihnen liegenden Planeten lernen.

Sie lernten, dass der Planet Erde genannt wurde. Die Bewohner waren Menschen. Aber sie waren mittlerweile so degeneriert. Da würde kein Widerstand zu erwarten sein. Sie hatten ihre Gehirne durch Handystrahlen und Trash-TV zu Muss verarbeitet. Jahre der Evolution hatten sie in einen degenerativen Zustand zurück versetzt. Sie konnten ohne die Maschinen nicht mehr leben. Sie konnten zwar selbständig Atmen und alles andere wofür der Körper ursprünglich in der Lage war, aber ihr Geist, der konnte nichts mehr ohne, dass ein AI es ihnen vorgab. Also ein einfacher Gegner. Die Maschinen wären kein Problem. Sie konnten nicht kämpfen. Das war ihnen nicht einprogrammiert. Allerdings hatte das Netzwerk noch Informationen über weiter Erdenbewohner. Es waren unbekannte Wesen. Es gab Sichtungen. Aber nie was konkretes. Die Aufnahmen, die vorhanden waren, waren immer undeutlich und verwischt. Wahrscheinlich gefakt. Man konnte Wesen erahnen, die vierbeinig durch die Gegen liefen. Aber dann wieder aufrecht. Man ging davon aus, dass es Menschen in Kostümen waren, die nur Aufmerksamkeit auf sich ziehen wollten.

Nach hundert Lichtjahren kam das Raumschiff in die Erdumlaufbahn. Es hatte sich anscheinend nicht viel auf der Erde verändert. Die Menschen waren eine Handbreit vom Sabbern entfernt und wurden beim Vorbeigehen einfach nieder gewalzt. Es mussten nicht mal gross Waffengewalt angewandt werden. Die Maschinen wurden durch einen simplen EMP ausser gefecht gesetzt. Sie waren schon so veraltet. Sie wurden nie weiter entwickelt, da es keine Erfinder mehr gab, die geistig dazu in der Lage gewesen wären. Man fing einige der Menschen ein um sie dann zu erforschen, aber man sah schon schnell, dass dies nicht viel bringen würde.

Dwark und Qwark waren gerade auf der Erde  mit einem Spähtrupp unterwegs, als aus dem Gebüsch eines dieser Wesen trat, die es angeblich nicht geben sollte. Diese angeblichen Fakes standen da und waren bis auf die Zähne bewaffnet. Sie trugen tarnfarbene Uniformen und schwere Gewehre, Schrotflinten, Macheten. Sie standen in Reihen vor den Aliens. Und die – was taten die Aliens? Sie versuchten zu flüchten.

Dwark und Qwark riefen zum Rückzug. Und während die Truppe über ihre eigenen Füsse stolperten, fielen die Tiere über die Aliens her. Sie waren wie Ninjas. Gut ausgebildete Katzen fingen an sie zu treten, kratzen. Ihre grossen Verwandten, die Raubkatzen fingen an sie zu jagen. Die Aliens liefen kopflos davon. Aber natürlich schafften es nicht alle. Die Bären hatten sich aufgestellt und bildeten eine undurchdringliche Wand. Sie brüllten und standen aufrecht. Sie waren eine imposante Erscheinung. Wen Aliens sich nass machen konnten, taten sie es wahrscheinlich gerade. Viele sackten einfach zusammen. Ihre spindeldünnen, grünen beinartigen Extremitäten versagten ihnen einfach den Dienst.

Dwark rannte oder flog? Das war nicht so genau zu sagen, denn er war fast schneller als seine Beine. Zwischen drin wurde er nur von Qwark überholt, der mit einer angstverzerrten Visage an ihm vorbei hetzte. Als er Dwark überholte grinste er ihn noch dämlich an und hob seinen Daumen, der wesentlich länger als der Rest seiner fingerartigen Dinger war. Dann sputete er sich. Dwark schaute dämlich hinter her und merkte, dass auf einmal ein kleines dieser Fakes auf seinen Kopf gesprungen war. Es hatte buschige Ohren und einen extrem buschigen Schwanz. Ganz spitze Vorderzähne und es fing gerade an, seinen Helm durch zu beissen.

Er schüttelte sich und sprang hoch und runter. Da fiel das Wesen runter. Das Eichhörnchen stand auf, schüttelte sich und wollte gerade wieder auf Dwark los gehen, als ein Schwarm Möwen ankamen. Sie riefen dem Eichhörnchen zu, dass sie jetzt übernehmen würden und liessen einen Schwall an Vogelkot auf Dwark hinunter platschen. Er stolperte und wollte sich gerade ergeben, als er merkte, wie etwas an ihm zog. Er hatte mit seinem Leben abgeschlossen. Als er die Augen wieder öffnete lag er im Inneren des Raumschiffes. Qwark hatte ihn mittels eines Enterhakens hinein gezogen, die Luke verschlossen und das Schiff gestartet.

„Dwark, Alien – ich dachte ich hätte dich verloren. Was zum Quantensprung war das denn. Ich habe noch nie so was erlebt, oder davon gehört. Ich dachte dieser Planet wäre ein Spaziergang. Aber diese angeblichen Sichtungen haben uns ganz schön vorgeführt.

Wir müssen hier auf jeden Fall einen Eintrag ins Register machen. Dieser Planet ist von intelligentem Leben bevölkert. Sie laufen meist auf vier Beinen, oder kommen angeflogen. Sie sind strategisch gut aufgestellt und können allen Aliens gefährlich werden. Da muss eine Warnung erstellt werden. Kein Alien darf je wieder auf diesen Planeten landen. Das wäre unser Untergang.“

„Qwark, das ist das erste Sinnvolle, das ich von dir gehört habe. Lass uns sofort alles in die Wege leiten. Dieser Planet wird mit einem Quarantäne Zeichen versehen und Betreten strengstens verboten. Schnell – Lass uns zum Hauptquartier zurück um Bericht zu erstatten“

Währenddessen auf der Erde:

„Tiere, Tiere. Hört mich an“ Der Löwe stand auf dem Steinhügel: „Wir haben es gemeinsam geschafft die Invasion zu bekämpfen. Und wir waren clever genug sie erstmal unser Hauptproblem lösen zu lassen. Uns von dem Joch der Menschen zu befreien. Sie waren echt nur noch ein Ballast. Die Maschinen, die sie am Leben erhalten haben brauchen von uns nicht mehr angeschalten zu werden. Das Problem degenerierter Mensch ist erledigt. Und diese komischen Aliens – was auch immer sie dachten hier vor zu finden – sie wurden wohl eines besseren belehrt. Jetzt endlich können wir anfangen die Erde vollkommen zu beherrschen und wieder aufzubauen, was kaputt ging.

Alle Macht den Tieren…“

 

 

 

 

 

Advertisements

9 Gedanken zu “[Story-Samstag] Gefährliche Erde – Qwark und Dwark auf erdlicher Mission

    1. Hahaha. Danke…Das war der 2. Versuch. Ich hatte erst was anderes geschrieben, aber da habe ich mich so verzettelt, dass es dann wenigstens ein zwei Teiler geworden wäre, und das wollte ich vermeiden. LG

  1. Pingback: Wochenrückblick 16.01.17-22.01.17 – Kuchen und die Schokoglasur – die Decke fällt mir herunter | Ich lese

  2. Pingback: [Story-Samstag] Spieglein, Spieglein an der Wand – Tante TeX textet

Ich freue mich über jeden Eurer Kommentare

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s