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Arold, Marliese – Edgar 2 – Edgar und der sprechende Totenschädel

Arold, Marliese – Edgar 2 – Edgar und der sprechende Totenschädel

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Autor: Arold, Marliese
Titel: Edgar und der sprechende Totenschädel
Verlag: Thienemann
Erscheinungsdatum: 16.04.2014
Seitenanzahl Printbuch: 304 Seiten
Genre: Fantasy, Jugendbuch
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 16.01.17 – 21.01.17
Band einer Reihe: Ja
Challenge: Deutsche Autoren Challenge, Find the Cover Challenge

Worum es geht: Jemand köpft Menschen, die Katzen wollen weitere Morde verhindern
Wann 19. Jahrhundert
Wo England – London

Klappentext

Auch nach dem Sieg gegen den teuflischen Magier Silver kommen für Edgar und seine Freunde keine ruhigen Zeiten auf. Das Leben auf Londons Straßen ist für die Katzen schon hart genug, als sie an der Themse auch noch einen schrecklichen Fund machen: eine kopflose, menschliche Leiche. Bei ihren Nachforschungen stoßen sie auf einen skrupellosen Wissenschaftler und einen sprechenden Totenschädel. Wie weit würde ein Arzt um der Forschung willen tatsächlich gehen? Gemeinsam mit seinen Freunden gelingt es Edgar, den Wissenschaftler zu überführen und dingfest zu machen, bevor noch weitere Morde geschehen können.

Inhalt

Die Gruppe um Edgar umfasst mit ihm vier Katzen. Jede Katze hat ihr Päckchen zu tragen. Edgar hat sein Frauchen verloren, Leyla verbrannte fast, weil ihr Herrchen sie im Buchladen vergessen hatte, Sue war eine Laborkatze, die zwar gerettet wurde, aber ihren Schaden davon trug. Algernon ist der Einzige, der von Geburt an auf der Strasse lebte. Er ist ein Rowdy und in Leyla verliebt. Wir erfahren sehr oft etwas über die Vergangenheit. Ihr Schicksal und gerade Leyla und Edgar vermissen ihre Besitzer ganz furchtbar. Sprechender Totenschädel? Einmal hat einer mit dem Mörder gesprochen. Edgar wird manchmal von Visionellen Träumen besucht. Das war es schon. Wir lernen Mortimer und Tom kennen. Mortimer will an Gehinren forschen um berühmt zu werden. Dafür hat er sich zur Unterstützung für die schwere Arbeit, Tom aus dem Heim geholt. Tom ist sehr einfach gestrickt. Er ist mal auf den Kopf gefallen und hofft, dass Mortimer ihn wieder heilt, damit er wieder ein normaler Junge wird. Dazu bedienen sie sich oft Leichen. Sie buddeln sie aus und nehmen die Köpfe mit. Aber Mortimer will mehr. Er will frischere Gehirne. Dafür morden sie. Bis die Katzen dahinter kommen. Bis dahin erfahren wir noch viel von den Katzen. Algernon lässt keinen Kampf aus um sein Revier zu verteidigen und Leyla zu beeindrucken. Leyla kann lesen und hat es Edgar bei gebracht und Sue redet in der dritten Person über sich. Hat aber oft klare Momente. Als Mortimer wieder auf Streifzug ist folgen die Katzen ihm. Und vereiteln einen weiteren Mord. Tom muss fliehen. Leyla hat in der Zwischenzeit ihr Herrchen wieder aufgesucht und er hat sie herzlich willkommen gehiessen.

Die Handlung entsprach leider nicht dem, was ich erwartete. Hatte ich hier erst noch das Gefühl, dass es spannend werden würde, war ich dann zum Ende hin kurz davor abzubrechen. Es ist zwar ein Jugendbuch, aber die Stilrichtung verriet das hier nicht. Es kann durchaus von Erwachsenen gelesen werden. Die Vergangenheit der Katzen wird wirklich sehr oft erwähnt. und genau, das ist auch das Problem des Buches. Die Primäre Story ist hier das Leben und der Verlust der Katzen. Sie leben in einem Kellerloch. Edgar und Leyla vermissen ihre Besitzer und das gemütliche Leben, Algernon ist eh ein Rowdy und Böser Bube und Sue ist einfach nur zufrieden aber geistig nicht mehr fit. Der Mord und das Thema darum wird eher oberflächlich behandelt. Es hat mich dann einfach etwas genervt, dass es schon wieder darum ging, dass Leyla in dem Buchladen vergessen wurde, und Edgars Emma starb.
der Schreibstil war sehr angenehm. Es wurde keine Jugendsprache verwendet, weswegen man es als Erwachsener gut lesen kann. Die Atmosphäre war Anfangs eigentlich ganz gut beschrieben. Die nebligen Strassen, die armen Verhältnisse, die gefundene Leiche und das Versteck des Mörders. Was richtig gut war – Der Kapuzenmann, der den Katzen das Leben nimmt. Den fand ich beeindruckend. Die Spannung konnte leider für mich nicht aufrecht erhalten werden. Ich kann nicht sagen, wie es für Kinder ist. Mir hat es leider nicht gereicht.
Fazit

Trotz des guten Schreibstils konnte mich das Buch nicht halten. Die Spannung, die ich am Anfang noch gut fand, fiel dann immer mehr ab, da einfach mehr auf die Vergangenheit der Katzen als auf den Mörder und seine Motive eingegangen wurde. Der Mord und was dazugehörte wurde hier zu einem Nebenstrang der Geschichte.

3 von 5

Zitate

Du … bist dem Kuttenmann begegnet und er hat dir eines deiner Leben genommen?« Leylas Stimme klang ganz leise. Nur zu gut erinnerte sie sich an ihre Begegnung mit diesem unheimlichen Wesen. Es war beim Brand des Antiquariats gewesen, als sie mit knapper Not den Flammen entkommen war. Damals hatte sie auch eines ihrer Leben lassen müssen

Nein, ich bin gestorben, aber ich hatte zum Glück noch acht Leben, antwortete Leyla, doch Brian hörte nur ein heftiges Schnurren. Das war vielleicht ein Schreck, als ich dem Kuttenmann begegnet bin!

Charaktere

Edgar – ein schwarzer Kater. Seine Besitzerin Emma, ist verstorben und er war kurz vor dem Hungertod. Er ist irgendwie zu Algernon gekommen, der ihn aufnahm und lehrte auf der Strasse zu überleben

Algernon – roter Kater – ein Raufbold. Er lässt keinen Kampf aus. Aber er kann überleben. Er ist etwas wie Edgars grosser Bruder. Er ist verliebt in Leyla

Leyla – eine Siamkatze. Sie hat früher in einem Antiquariat gelebt bei ihrem Besitzer. Als dieses abbrannte hat er sie vergessen. Sie ist dann irgendwie auf Algernons Truppe getroffen und lebte mit ihnen. Aber sie war immer unglücklich und hat ihrem alten Leben so sehr nachgetrauert, dass sie Brian vergab und ihn aufsuchte.

Sue – eine getiegerte Katze – sie war eine Laborkatze und wurde irgendwie gerettet. Aber sie hat einen geistigen Schaden davon behalten. Sie ist nicht immer klar im Kopf und redet in der dritten Person von sich.

Brian Carrington – Besitzer von Leyla – er trauerte sehr um seine Katze und ist dann am Ende der Held des Buches, da er nicht nur die vier Katzen aufnimmt sondern auch Tom

Tom – ein 11-12 Jähriger Junge aus dem Waisenhaus. Er wurde von Mortimer zu sich geholt um die Drecksarbeit zu erledigen. Er ist ein einfaches Gemüt, da er mal auf den Kopf gefallen ist. Er bekommt eine neue Chance, als er auf Brian trifft

Mortimer – Der Mörder. Er denkt er kann an Gehirnen forschen und berühmt werden.

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