Protagonisten Sonntag #25: Interwiev – Marie aus der Tuchvilla

Protagonisten SonntagSunny hat sich eine kleine Challenge überlegt . Diese Challenge heißt Protagonisten Sonntag . Wir stellen jeden Sonntag einen Protagonisten vor. Ob gut oder böse ist völlig egal 🙂 .  Wir werden uns verschiedene Sachen einfallen lassen wie man einen Protagonisten vorstellt . In Form eines Steckbriefes oder eines Briefs.

Ein Interview – das ist mal eine gute Idee. Ich  habe noch nie ein Interview erstellt. Mal sehen wen ich nehme und wie sich die Fragen so ergeben.

Die Tuchvilla steht bei  mir in den Startlöchern. Vielleicht nehme ich einfach mal Marie

 

I: Hallo Leute. ich sitze heute hier mit Marie Melzer. Die Schwiegertochter des berühmten Storrmagnaten aus Augsburg.  Hallo Marie, ich darf doch Marie sagen?

M: Hallo, ja natürlich, es soll ja ein lockeres Interview werden und die Zeiten ändern sich ja auch. Ich lege nicht soviel Wert auf Etikette.

I: Du kommst ja aus armen Verhältnissen. Wie war das damals für dich, als du bei den Melzers eingestellt wurdest?

M: Oh, das waren harte Zeiten. Ich war ein junges Mädchen und hatte gesundheitliche Probleme. Die harte Arbeit als Küchenmagd hat mich oft an meine Grenzen gebracht. Auch war ich nicht so beliebt.

I: Wie kam das? Warum warst du nicht so bliebt?

M: Ja, es war auch viel meine Schuld. Ich konnte mich nicht so mit der Rolle als Küchenmagd anfreunden. Ganz ehrlich, ohne eingebildet klingen zu wollen, das konnte nicht alles für mich gewesen sein.

I: Wie kam es denn zu deinem Aufstieg?

M: Das habe ich eigentlich Fräulein Kitty zu verdanken. Irgendwie bin ich ihr aufgefallen. Ich zeichne selbst und Fräulein Kitty auch. Dann hatte ich noch einige Tipps für ihre Gaderobe und schon wurde ich zur Zofe befördert. Das hat natürlich meinen Beliebtheitswert nicht gerade gesteigert, aber das war mir egal.

I: Jetzt mal zu deinem Mann, Paul. Wie war das mit euch so?

M: Meinst du wie wir ein Paar wurden? Oh je, das war schwer. Er hat mich auch früh entdeckt und ich schien ihm da auch schon zu gefallen. Aber das war ja undenkbar. Ich als Zofe mit dem Sohn des Chefs. Nein. Das war ein absoluter Skandal. Nun. Aber der liebe Herr Melzer hat unterschlagen, das mein verstorbener Vater die Maschinen der Tuchfabrik entworfen hat. Und somit hat sich mein Status recht schnell geändert. Und Paul und ich konnten endlich zusammen sein.

I: Wie war das während des Krieges für euch?

M: Das war für alle eine schlimme Zeit. Wir mussten alle den Gürtel enger schnallen. Nach dem mein Schwiegervater eine Herzattacke hatte durfte ich ihm dann helfen. Das hat ihm zwar nicht gepasst, aber so langsam wurde ich immer fitter und hatte viele Ideen. Aber wir hatten eine schwere Zeit. Wir mussten viele Leute entlassen und mein Schwiegervater war Neuerungen eher abgeneigt. Leider verstarb er dann auch noch. Paul war im Krieg, ich war frisch Mutter geworden. Es war wirklich nicht einfach. Aber Paul ist wieder gesund da und wir können einer neuen Zukunft ins Auge blicken

I: Das ist ein schöner Abschlusssatz unseres Interviews. Ich Danke dir herzlich, dass du dich für uns und unsere Leser frei machen konntest und wünschen dir und deiner Familie in dritten Band der Reihe viel Glück 😉

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