Schatz – Mein Abenteuer Part 18 – Finale

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So. Es war geschafft. Der Teufel war Tot. Wir waren fast Tot und jetzt sollten wir noch den Schatz finden. Ich wollte nie wieder aufstehen und sehnte mich nach meiner Couch.
Ich stöhnte laut „ahhhhhhrg – aaaauuuuu. ohhhh uff“
Mad antwortete: „oioioioi ohhhh – ich habe noch nie so Schmerzen gefühlt.“
„Na wem sagst DU dass. Ich ja wohl noch weniger.“ und drehte mich zu Troy. Der Arme – lag da und sah aus wie das Wahr gewordene Elend. Ich kabbelte zu ihm und schmiegte mich an ihn um ihn ausgiebig zu streicheln. Aber er zuckte nur. Der Arme. Ich drückte ihm einen dicken Kuss auf die Nase. Drehte mich zu Mad und fragte: „Wie geht es jetzt weiter?“
Mad antwortete:“Laut meinen Informationen sollte irgendwo ein Tor aufgehen und dahinter liegt der Schatz.“
„Oh man – da muss ich ja aufstehen. Ich glaube ich verzichte auf den Schatz für noch einige Stunden hier liegen zu können. Ich will den Schatz nicht mehr. Ich will einfach nur liegen und sterben.“
„Ja – nein das wird wohl nicht gehen. Das steht nicht so im Vertrag.“
„Scheiss auf den Vertrag“, schnauzte ich, „wir sind fast getötet worden und es gibt keinen Knochen in meinem Körper, der nicht laut aufstöhnt wenn ich ihn bewegen will. Hör hin!“ Als ich meinem Arm bewegte dachte ich er müsste laut schreien und jeder würde es hören. Aber der Blick von Mad erzählte mir, dass er nichts hörte. Ok. Ich übertreibe absolut nicht. Er schrie. Wirklich. Glaubt mir doch. *Seufz*
„Okay – also wir suchen das Tor, aber ein paar Stunden können wir doch noch ausruhen?“
„Ich werde versuchen mich aufzuraffen um was essbares zu finden. Vielleicht sehe ich das Tor. Warte hier.“
Essen – ich hatte absolut kein Hunger – „Ich weiss, dass du keinen Hunger hast. Aber wir brauchen etwas Kraft und das bekommen wir nur mit Essen. Also bleib ruhig noch liegen, ich schaff das auch alleine.“ „Danke – Du bist ein Engel“ „Nein eigentlich ein Gnom“ schmunzelte er und liess mich mit Troy alleine.
Troy leckte sich seine Wunden und das war wirklich beruhigend, was bewirkte, dass ich selig einschlief. Geweckt wurde ich durch einen köstlichen Geruch. Es roch nach gebratenen. Ich öffnete die Augen und mir lief sofort das Wasser im Mund zusammen. Mein Magen knurrt so laut dass mich die beiden amüsiert anschauten und Mad mir einen Stock mit einem kleinen Tier, das ich nicht erkennen konnte aber das war erstmal egal. Es schmeckte und ich merkte wie meine Kraft wieder kam.
„Hast du was gesehen bei der Suche?“
„Nein leider habe ich tatsächlich nichts gefunden. Wir müssen also bald los gehen. Ich würde sagen bevor es dunkel wird. Ich habe etwas bedenken, dass es ruhig bleibt hier.“
„Gut, dann lass uns sofort gehen, ich will nichts heraufbeschwören. Ich denke die beiden letzten Kämpfe reichen wirklich“
Wir packten unsere Sachen und fingen an das Gelände zu überblicken. Dafür begaben wir uns auf die Vorsprünge und Pfeiler. Etwa eine halbe Stunde später entdeckte ich ein Schimmern.
„Mad? Mad! Schau mal – da drüben ich glaube da schimmert was.“ Und ich hüpfte hoch bis ich merkte. „Auuu, Au, Au – Ohhhh Arg“
Ich hatte tatsächlich vergessen, dass mir alles weh tat. Und die Erinnerung war mehr als Schmerzhaft. Mad kam an und schaute in die Richtung. „Ja, du hast Recht, da ist irgendwas. Lass uns schnell hingehen.“
Wir humpelten so schnell wie uns möglich war in die Richtung die wir entdeckt haben. Wir standen vor einem Tor, das in eine Höhle führte. Ich hatte schon etwas Angst dort hinein zu gehen. Denn die letzten Abenteuer hatten mich schon etwas vorsichtig werden lassen. Aber was soll´s. Ich wollte es jetzt abschliessen. Also trat ich ein und ich fand eine Kiste. Diese Kiste liess sich ohne Probleme öffnen und ich war mehr als erstaunt. In der Kiste war ein Umschlag.
Ein Umschlag? Na vielleicht war da ja ein Scheck drin. Man geht mit der Zeit. So ein Schatz ist schon etwas schwierig unter die Leute zu bringen. Stellt euch vor, ihr wollt euren Schatz irgendwie zu Geld machen und seid bei einem Schmuckhändler und sofort kommt die Polizei. Ja – das wird wohl kaum einer glauben, wie ich denn zu diesem Schmuck gekommen bin. Also ist ein Scheck wirklich angemessen.
„Na willst du nicht öffnen?“ Fragte mich Mad. Ich riss den Umschlag auf und holte ein beschriebenes Blatt heraus? Wo war der Scheck? Ich schaute noch mal rein und  – nichts. Also fing ich an zu lesen
„Liebe Rina. Du hast es geschafft und hälst Deinen Schatz in den Händen. Du hast zweifellos etwas anderes erwartet. Aber der Schatz den du gefunden hast, der ist in Dir. Du hast entdeckt was in Dir steckt. Diesen Schatz kann man niemals mit Gold aufwiegen. Wir sind ziemlich beeindruckt, dass Du alle Aufgaben erfolgreich bewältigt hast. Und wünschen Dir für Deine Zukunft mit Deinem neuen Ich alles gute.“
Hä? Diese ganze Strapaze nur um mich selbst zu finden? Wollt ihr mich verarschen? Ich wollte gerade loszetern. Aber ich hielt inne und lies die Worte noch mal sacken. Und ich fing an zu lachen.
„Mad – weisst Du – ihr habt mich ganz schön an der Nase herum geführt. Aber ich finde es tatsächlich klasse. Das war ein Erlebnis, dass ich mein Leben nie vergessen werde und auch nicht was ich in der Lage bin zu bewältigen. Nach dem ersten Schlag ins Gesicht habt ihr tatsächlich Recht. Das ist ein Geschenk an eine Erinnerung, die man nicht bezahlen kann.  Ich schnappte mir Mad und Troy knuddelte die beiden bis sie schielten und lachte so herzhaft, dass mir mein Herz in der Brust hüpfte. Dann suchten wir uns eine gemütliche Stelle und unter lautem Geächze und Gestöhne schliefen wir dann doch noch ein.
*
Ich holte meinen Kopf unter dem Handtuch hervor. Schnäuzte die Nase und  schüttelte den Kopf. Ich wunderte mich über meine Fantasy, die der Inhalationsdampf so angekurbelt hatte. Dann kroch ich ins Bett, kuschelte mich an meinen Mann und träumte von Troy, Mad und vielen Abenteuern
Und irgendwo in einer Welt die nicht einfach so zu betreten war, geben sich Troy und Mad ein high five, drehen sich um und legen die Arme über ihre Schultern wie gute Freunde. Und gehen davon.
ENDE
So ihr Lieben. Das Abenteuer ist geschafft. Alle haben überlebt und eine tolle Erinnerung an eine Realität oder an eine Fieberfantasy. Die Geschichte fing als ich erkältet war und hat mir ziemlich Spass gemacht. Ich bedanke mich bei Euch, die Ihr bis zum Schluss mit gelesen habt und hoffe es hat Euch auch etwas unterhalten können.

10 Kommentare zu “Schatz – Mein Abenteuer Part 18 – Finale

  1. Superschön vor allem nun auch der Ausgang deines spannenden, lustig und fantasievoll geschriebenen Abenteuers! Vor allem aber auch der Schatz …einfach Klasse und so wahr was da geschrieben steht!!!
    Liebs Grüßle 💫🎄

    Gefällt 1 Person

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