Allgemein, Meine Geschichten

Schatz – Mein Abenteuer Part 17

logo-mein-schatz1

Hier kommt ihr zum Vortag

Hier kommt ihr zum Start meines Abenteuers

Ich konnte es nicht glauben. Vor uns erschien ein – Teufel? Ja ich denke so kann man ihn am besten beschreiben. Er erinnerte mich etwas an den Teufel aus dem Film Legende mit Tom Cruise. schatz-mein-abenteuer-teufel Also ziemlich beeindruckend. Ich würde den Kampf auf keinen Fall schaffen. Die Schlacht davor hat mich schon an die Grenzen gebracht. Aber ich hatte vergessen, das Mad´s Magie bewirkt, dass ich ein besseres ICH werde. Und schon spürte ich eine ungewohnte Kraft in mir wachsen. Ich war auf einmal überhaupt nicht mehr müde. Troy wuchs wieder auf eine unvorstellbare Grösse. Er stand da dem Teufel nicht mehr hinten dran.

Nach dem wir drei uns formiert hatten ging es schon los. Troy wagte als erstes den Angriff. Und er war nicht schlecht. Er war dem Gegner schon echt ebenbürtig. Aber es sollte nicht reichen. Die beiden kämpften bis aufs Blut. Und davon gab es wirklich einiges. Natürlich – je Grösser, desto mehr Blut. Ich war froh, dass Troy eben soviel austeilte wie er einsteckte.Der Kampf war atemberaubend, wenn er nicht so brutal wäre und mein Freund involviert wäre hätte man das Schauspiel echt bewundern können. Das Muskelspiel der beiden war einfach beeindruckend. Aber Troy musste aufgeben. Der Teufel war stärker.

Ich fing an mich umzusehen. Und ich entdeckte auf den ganzen Vorsprüngen noch Waffen. Da waren Armbrüste und Pfeil und Bögen. Und wenn ich was aus den vielen Spielen gelernt hatte, haben diese Waffen dann auch meist einen Sinn. Also begab ich mich heimlich auf den Weg zu den Vorsprüngen. Mad konnte ja meine Gedanken lesen und fing sofort an den Teufel abzulenken. Er sprintete hinter die Säulen die überall auf dem Gelände waren, und die Bewegung erregte die Aufmerksamkeit des Teufels. Er zögerte nicht und stürmte mit gezogenen Waffen und den spitzen Hörnern sofort hinter Mad her.

Während dessen zog ich mich nach oben und begutachtete die Waffen. Ein Traum. Armbrüste mit entzündbaren Pfeilen, ebenso das gleiche bei den Bögen. Auch diese Pfeile konnten entzündet werden. Aber wie? Also musste ich mich wieder umsehen. Und da sah ich auch schon die Feuerquellen. Auf einigen Vorsprüngen und auch unten am Boden waren kleine Feuer entzündet. Also hangelte ich mich, bewaffnet auf den ersten brennenden Vorsprung. Ich entzündete den Pfeil und versuchte den Teufel anzuvisieren.  Ich zielte und schoss. Und ich traf – nicht. Ja war ja klar. Ich selbst konnte ja nicht einfach über Nacht mit Pfeil und Bogen umgehen und Mad war abgelenkt um mich zu unterstützen

Also musste ich es selbst schaffen. Ich warf mich in die Brust und zielte. Ich hielt die Luft an, spannte den Pfeil und schoss. Und ich traf. Ich traf. Ich musste mich echt zurück halten, sonst hätte ich gleich mal einen kleinen Siegestanz hingelegt. Gerade als ich mich vergessen wollte hörte ich Troy. Er rappelte sich wieder auf und wollte sich gerade auf den Teufel stürzen. Mad schlug mit seinem Säbel auf des Teufels Beine und Füsse. Aber er war nicht so erfolgreich. Er kam nicht nah genug um ihn ernsthaft zu verletzen. Also blieb ihm nichts, also wieder zu flüchten. Troy machte sich gerade auf um erneut anzugreifen. Als ich erneut ein Pfeil schoss. Und der sass im Schulterblatt und dies schien dem Teufel gar nicht zu gefallen. Er zuckte zusammen und war kurz abgelenkt. Das nutzte Mad um sich auf seine Fersen zu stürzen um zuzuschlagen. Troy rannte auf ihn zu und verbiss sich in seinen Arm und ich zielte erneut. Wieder traf ich und ich traf diesmal in der Nierengegend. Die Flammen der Pfeile gingen nicht aus. Sie brannten in der Wunde weiter und das schwächte den Teufel.

Ich legte erneut an und schoss, das machte ich solange bis ich keine Pfeile mehr hatte. Troy und Mad attackierten ihn weiterhin regelmäßig. Der Teufel schaffte es aber immer wieder aufzustehen um die beiden abzuschütteln. Ich musste also noch eine Salve auf ihn verschießen. Dafür brauchte ich neue Pfeile. Also  begab ich mich auf den Boden um den nächsten Pfeiler zu erklimmen. Da kam ich in den Blick des Teufels und der lies ab von Troy und Mad – stürzte sich sofort auf mich und erwischte mich mit seiner Krallenbewehrten Hand. Und dieser Schlag saß. Ich überschlug mich fast. Ich glaube ich sah Sterne um meinen Kopf drehen. Waren da auch Vögel die zwitscherten. Ganz bestimmt sah ich Vögel.

Ich konnte nur noch kriechen und ich schaffte es unter einen Steinvorsprung zu kriechen in die der Teufel nicht eindringen konnte. Mad und Troy versuchten ihn von mir weg zu locken. In der Zwischenzeit konnte ich wieder klar sehen und spürte auch die Macht, die Mad rüber schickte. Ich konnte also weiter kämpfen und nutze die Ablenkung um an dem Teufel vorbei zu schleichen. Schnell rannte ich zu dem Pfeiler – zog mich hoch und schnappte mir die Pfeile. Nur doof – hier war kein Feuer. Also musste ich wieder runter und ganz schnell an eine der Feuerquellen ankommen. Am Boden zielte ich und schoss. Ich zielte auf die Achillessehne und – ihr werdet es nicht glauben, ich glaubte es selbst nicht – ich traf tatsächlich.

Der Teufel sackte zusammen und das war unsere Chance. Schnell schnappte ich mir ein Kurzschwert das am Boden lag und stürzte mich auf ihn. Troy kam von der anderen Seite und Mad war schon da und hieb auf den Teufel ein. Troy verbiss sich in seinen Nacken und ich attackierte die Nierengegend weiter. Wir waren wie Berserker. Wir merkten gar nichts. Schlugen, stachen, bissen. Irgendwann brach der Teufel zusammen und wir machten weiter. Ich konnte aus Angst nicht aufhören.Was wenn wir aufhörten und der Kerl würde sich regenerieren. Das konnte ich nicht riskieren. Also kletterte ich auf seine Brust und stach direkt in sein Herz. Und aus seinem Mund entwich ein letztes Seufzen. Ich brach zusammen, rutschte von ihm runter und wurde Ohnmächtig.

Als ich wieder erwachte, lag ich unter einem Felsvorsprung und Mad kniete neben mir. Er träufelte mir tröpfchenweise Wasser in den Mund und ich sog das Wasser auf wie die vertrocknete Erde. Ich öffnete die Augen um mich umzublicken. Wir sahen alle drei echt bescheiden aus. Hier bekam der Ausdruck „Durchgewolft“ einen neuen Ausdruck.

Hinter Mad sah ich den Berg – Der Teufel lag dort. Und er war Tot. Ich konnte es nicht glauben, wir hatten es geschafft. Ich war mehr Tot als lebendig jede Bewegung schossen  mir Schmerzwellen durch den Körper. Ich wurde wieder Ohnmächtig.

Als ich wieder erwachte lagen Troy und Mad an mich gekuschelt und schliefen. Mad schlief? Ich dachte er schläft nie. Aber dieser Kampf ging wohl auch an seine körperlichen Grenzen. Ich war noch nicht in der Lagen aufzustehen und schloss die Augen wieder. Morgen war auch noch ein Tag 😉

to be continued….

Ein Kampf auf Leben und Tod. Ich hätte niemals gedacht dass wir diesen Kampf tatsächlich gewinnen. Aber so ist es. Wir haben es geschafft. Aber ob ich jemals wieder aufstehen kann. Ich konnte es mir im Moment nicht vorstellen.

FORTSETZUNG

Advertisements

10 thoughts on “Schatz – Mein Abenteuer Part 17”

  1. Auch ein immer wiederkehrender Traum, den Teufel zu besiegen!
    Wird hier ja immer spannender und fantasievolle… und nun bitte wieder aufstehen und alles oki gelle☺
    Liebs Grüßle💫

    1. Ja. Der Teufel zeigt sich in vielen Gestalten. Wir haben es fast geschafft. Der Schatz ist greifbar. Die paar Kratzer stecken die drei weg wie nix. 😀😊 Liebe Grüße

  2. Huhu,

    so, das Ende naht. Hiermit bin ich nun auch endlich durch. Ist ja noch mal gut gegangen. Der Teufel. Also wirklich.

    LG Corly

Ich freue mich über jeden Eurer Kommentare

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s