Samstag ausser der Reihe 16: Deutsche Autoren mögen ausländische Handlungsorte?

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Heute bei Corly

Wieso nehmen deutsche Autoren ausschließlich ausländische Handlungsorte?

Witziger Weise ist mir das auch schon aufgefallen. Oder sogar ausländische Pseudonyme. Hm. Ich gebe zu, dass mir das beim Lesen auch etwas aufgestossen ist. Denn hier gibt es doch auch tolle Lokations.. Aber ich will hier nicht verurteilen. Ich denke der/die Autor/in hat sich bewusst einen ausländischen Handlungsort gewählt. Vielleicht passt der Plot einfach nicht nach Deutschland. Aber wenn die Tendenzen jetzt dahin gehen fände ich es sehr schade. Da würde ich das mit dem ESC vergleichen. Mir hat es damals besser gefallen, als jedes Land in seiner eigenen Sprache gesungen hat. So ist es auch bei den Romanen. Wenn es von der Story möglich ist, sollte sie in Deutschland spielen. Ich freue mich über eine Location, die ich vielleicht sogar kenne. Ich kenne auch einige englische.

Also kurz zusammen gefasst. Wenn es nicht ausschlaggebend für die Story ist, würde ich mich freuen, wenn deutsche Autoren zu Hause bleiben. Wenn es nur im Ausland Sinn macht – dann ist das natürlich kein Thema.

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7 Gedanken zu “Samstag ausser der Reihe 16: Deutsche Autoren mögen ausländische Handlungsorte?

  1. Huhu,

    stimmt. Also ich denke Geschichten wie bei Pan die in London spielen und mit Zeitreisen zu tun haben oder Kerstin Gier, die ebenfalls in diese Richtung gehen wäre es fast egal wo man lebt. Man kann ja überall hingehen. Ob nun ein bedeutender Ort in London als Hauptpunkt genannt wird mit Hauptpunkten wo die Zeitreise anfängt oder in Deutschland. Man könnte ja statt ein Museum oder was weiß ich in London ja zum Beispiel auch den Köllner Dom nehmen oder sowas.

    Aber wenn es dann wie bei der Feenturm von Aileen P Roberts um die schottische Geschichte geht ist Schottland wohl wirklich kein schlechter Ausgangspunkt.

    Wie gesagt, manchmal verstehe ich es echt nicht.

    LG Corly

  2. Ich finde eigentlich nicht, dass das stimmt. Im Thrillerbereich spielen Bücher von Fitzek oder Eschbach oder Schätzing in Deutschland, bei Krimis sowieso, aber selbst im Fantasybereich gibt es genug Bücher, die hier spielen. Sollte ich eine Schatzung aufmachen über die Schauplätze von deutschen Autoren würde ich 70:30 für Deutschland peilen.

    1. Ich hoffe es bleibt auch so. Denn ich finde es schade, wenn man auf Grund der „Anglisierung“ Deutschland verlässt. Ich lese gerne Deutsche Autoren in Deutschland. Da geht wenigstens bei der Übersetzung nichts verloren und es gefällt mir wenn die Handlungsorte hier sind…:-) Klar lese ich auch ausländische Autoren.

  3. Ich lese ja fast nur deutsche Autoren und da spielen viele Geschichten in Deutschland. Dass „Der Feenturm“ von Aileen P. Roberts in Schottland spielt mach für mich Sinn, denn in Deutschland haben wir weniger mit Mythen und Sagen zu tun, zumindest wüsste ich nicht, in welchem Eck Deutschlands man durch ein Portal in andere Welten reisen könnte 🙂

    LG Babsi

    1. Wenn die Geschichte nur dann Sinn macht dann soll sie auch dort spielen. Nur wenn sie ohne einen speziellen Ort auskommt, kann sie ruhig in Deutschland bleiben und muss nicht in z. B. Amerika spielen.

Ich freue mich über jeden Eurer Kommentare

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