Schatz – Mein Abenteuer Part 9

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Hier kommt ihr zum Vortag

Hier kommt ihr zum Start meines Abenteuers

Nach dem wir uns ausgeruht hatten. Von erholen wollen wir hier nicht reden, denn mit tat einfach alles weh. Ich glaube sogar mein Ohrläppchen. Mussten wir ja weiter über diese Felswand. Troy verkleinerte sich wieder und verschwand in meinem Rucksack. Wie ich ihn beneidete. Mad und ich packten schweigend alles ein. Dann hingen wir wieder in die Wand. Wir waren einfach zu kaputt um irgendwelche Gespräche zu führen. Ausserdem wollte ich mich nicht ablenken lassen, für den Fall, dass diese Flugsaurier wieder auftauchen würden. Das könnte ich nicht noch mal schaffen.

Wir kamen endlich am Mauernrand an. Mad half mir nach oben und da standen wir dann. Es war atemberaubend. Unter uns der Dschungeln in Smaragdfarben. Die kleinen Lichtungen gaben bunte Farbkleckse frei, die exotische Blüten waren. Es sah aus wie auf einer Farbpalette eines Malers. Ich konnte den Fluss sehen und sein Blau hatte die Färbung von Lapislazuli. Ein tiefes einladendes funkelndes Blau. Ich konnte es kaum abwarten endlich dort zu sein. Denn unsere Feldflaschen waren fast leer und wir geizten schon ziemlich mit dem Wasser.

Wir begangen mit dem Abstieg. Auch hier hoffte ich, dass es keine unliebsamen Überraschungen geben würde. Aber es schien ruhig zu bleiben. Na ja nahe zu. Denn was mir jetzt zu schaffen machte waren mördermässige Moskitos. Also wirklich. Ich glaube ein Stich und ich hatte eine Blutkonserve gespendet. Verdammtes Dreckviehzeug.

„Mad?“

„Was ist denn schon wieder?“

„Ich werde von diesen miesen Moskitos gefressen.“

„Da kann nicht sein, die saugen nur Blut.“

Ok – Sarkasmus scheint nicht sein Ding zu sein. Also genauer.“Ja das merke ich. Was kann ich dagegen tun?“.

„Nun – im Matsch sulen?“

„Das ist hier in luftiger Höhe gerade etwas ungünstig. Er ist ausgetrocknet und ich würde mir hier eher an den Steinen die Haut abreißen – dann hätten sie es noch leichter an mein Blut zu kommen.“

„Ah – Hach. Nun – dann wirst du wohl aushalten müssen, bis wir unten sind. Das Blut an dir lockt sie an.“

Blut an mir? Welches Blut an mir – ich hatte Blut an mir – in mir ja aber an mir? Was meinte er denn damit?

„Willst Du  mich verscheissern?“ fragte er

Äh nö.!

„Du hast das Blut der Flugsaurier an dir?! Und das lockt sie an.“

Fast hätte ich mir mit der Hand an die Stirn geklopft. Aber da riskierte ich zu schnell herunter zu kommen. Das hätte dann eher einige Knochenbrüche zu folge – das wäre dann gleich zu setzen mit einem Todesurteil – oder einfach nur das Ende der Mission. Denke ich. Ja natürlich, ich war ja gerade erst in einem blutigen Kampf gewesen und hatte knietief in Flugsaurier Gedärm gestanden. Also machte Sinn.

„Gibt es kein Mittel, das ich schnell schlucken kann. Wie Knoblauch – das soll bei Hunden gegen Flöhe helfen“

„Bist du ein Hund? Hast du Knoblauch? Und sind das Flöhe? Wir sind gleich unten, dann müssen wir uns im Fluss waschen.“

Na toll. Solange musste ich also aushalten, dass diese Drecksviecher mein Blut abzapften. Ob ich dann nicht an Anämie sterben würde? Verdammte Stechteile. Ich hoffte nur, dass das nicht so jucken würde.

Als wir endlich unten waren fing ich an zu laufen. Ich lief so schnell mir Mad´s Fähigkeiten zugestanden, und stürzte in dieses tolle lapislazuli blaue Nass. Und ich wollte nie wieder heraus. Es war kalt und erfrischend. Ich tauchte unter und öffnete die Augen. Sie sollten gereinigt werden von den ganzen Erlebnissen. Ich musste sie ausspülen um ein bisschen Abstand zu gewinnen. Und dann öffnete ich den Mund um auch ihn auszuspülen. Ich hatte das Gefühl alles schmeckte nach blutgetränken Spinnenweben. Als ich wieder auftauchte kämpfte ich mich an Land. Ich zog mich bis zur Unterwäsche aus. Ich war schon so fern mich zu genieren. Wir haben soviel schon durchgestanden, da war es mir einfach egal ob er meine Speckrollen sah. Er war ja mein Betreuer und Gnom. Und Troy – ich sah nur seinen Stummelschwanz aus dem Wasser leuchten.

Ich nahm meine Kleidung und trug sie zum Wasser sie brauchten dringend eine Wäsche. Und mit kaltem Wasser liessen sich die Blutflecken ja am besten auswaschen. Nach dem sie einigermaßen sauber waren, war ich dran. Ich ging in ein flacheres Bett und lies mich hinein gleiten. Ich glaube ich habe mich nie besser gefühlt.

Nach unendlichen Stunden stieg ich dann doch aus dem Wasser. Wir schlugen unser Lager etwas ferner vom Fluss auf – nicht dass da was zum trinken kommen würde und sich noch an uns, als Snack bediente. Ich machte ein gemütliches Lagerfeuer und Troy kam tatsächlich mit paar Fischen im Maul. Die steckten wir auf Stöcke und legten sie in die Glut. Sehr lecker.

So ging ein ruhiger Tag zu Ende. Es war so friedlich, dass wir fast vergessen konnten was hinter uns lag und was uns vielleicht noch erwarten wird. Ich wollte heute nicht mehr daran denken. Wir sassen gemütlich am Feuer. Assen und lachten. Wir genossen es am Leben und zusammen zu sein.

to be continued…

Ach – so konnte man es dann doch aushalten. Sauber und gut gelaunt. Ich befürchte allerdings dass es nicht so bleiben wird. Ich will schauen, dass ich so schnell wie möglich mal Richtung Schatz komme. Denn es könnte dann doch noch gefährlicher werden.

FORTSETZUNG 

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5 Kommentare zu “Schatz – Mein Abenteuer Part 9

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