Schatz – Mein Abenteuer Part 6

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Hier kommt ihr zum Vortag

Hier kommt ihr zum Start meines Abenteuers

Nach dem ich übel von blöden Vampiren und Zombies gejagt wurde, wachte ich auf. Ich war froh, Troy hatte sich neben mich gekuschelt. Mad lag – keine Ahnung wo. Ein einzelgängerischer Miesepeter. Ich musste leiser denken. Ich will ihn ja nicht provozieren, sonst führt er mich noch zu den grossen Zombies. Also Gedanken *pst*

Ich war jetzt natürlich wach. Es war noch stockdunkel. Ein Dunkel, wie ich es noch nie gesehen habe. Faszinierend und beängstigend. Ich lag auf dem Rücken und betrachtete die Sterne. Na ja ich hatte nie die Muse mich mit dem Sternenhimmel zu beschäftigen. Den grossen Wagen würde ich noch hin bekommen? Oder ist es der kleine. Na die Milchstrasse bekomme ich auch noch so hin. Oder Oriongürtel. Ach was weiss ich. Ich genoss die Zeit noch bevor die anderen wach werden. Diese Ruhe – meine Ohren dröhnten in dieser Ruhe. Es war nervig schön.

„Puh – Troy – was hast du gegessen?“ Ich wurde eingenebelt von Troy´s Dämpfen. Oh mein Gott – hält das auch die Vampire fern – so stank es wenigstens. Er grunzte, schnuffelte und drehte sich um. Ja – klar. Es stank ja auch bestialisch. Puh. Langsam schob sich die Sonne hoch. Ich konnte ihren Schimmer am Horizont entdecken. Was für eine Aussicht. In Gedanken machte ich ein Foto. Denn einen echten hatte ich nicht – hätte ich bestimmt eh nicht mit nehmen dürfen. Keine Zeugen und so. Abgesehen davon, dass mir sowie so niemand dieses Zeug glaubt. Also ist es eh egal.

„Na bist du endlich wach?“ fragte mich Mad

„Ja wie lange bist du denn schon wach?“

„Ich schlafe nicht“

„Echt – ist das jetzt gut oder schlecht. Du kannst den Tag nutzen aber bekommst dieses seelige Gefühl von Schlaf nicht mit. Aber Du bist auch nicht so K. O. und schlapp wenn der Wecker klingelt. Das ist schon nervig. Schläft man doch Stunden und denkt man habe gut geschlafen und ist total gerädert. Apropos. Ich habe traumhaft geschlafen und fühle mich total fit.“

„Oh meine Herrschaften. Das gibt es doch nicht. Ist das immer so bei Dir, kaum die Augen auf und quasseln? Ohne Luft holen und Kaffee?“

„Äh – Jaaaa. Es gibt soviel was neu ist, das muss ich doch alles erfragen – da ich ja kein Handbuch bekommen habe. Ähäm. Wie war das? Kaffee? – oh das klingt einfach grandios. Wo?, Wo?, Wo? – Ja wo denn jetzt“

Mad schlug sich gegen die Stirn, rollte mit den Augen und spielte dieses Pistolending an der Stirn. Hähä. Witzig.

„Hier ist dein Kaffee – aber viel haben wir nicht. Vielleicht für zwei Tage.“

„Warum nur so wenig?“

„Na ist doch ein Abenteuer – Deine Vorräte sind nur dazu gedacht, dass du dich eingewöhnen kannst. Das wird bei Leuten wie dir immer so gemacht. Sportler müssen gleich ran“

Na wer hätte den gedacht, dass ich mal dankbar bin unsportlich zu sein. HA! Sagt man doch nicht umsonst „Sport ist Mord“ wieder mal bewahrheitet sich diese Ausrede. Gut – schützt mich nicht davor, dass ich bald selbst suchen muss – aber ich hatte ja schon die Früchte entdeckt. Also alles in Butter. Oder im Obst halt. Ich würde keine Maden essen – Nein auf keinen Fall. Und glaubt nicht, nur weil ich das hier sooo ausführlich anspreche, dass es eine Ankündigung ist, dass ich es doch machen werde – NEIN – NEIN – Bäh pft.

Ich packte mein Zeug und warf einen Blick auf die Karte – Der Fluss war heute mein Ziel. Also alles auf den Rücken, Schnürsenkel kontrollieren, Hals freilegen, Zombiewedel nehmen und los.

Es versprach ein heisser Tag zu werden. Irgendwie vermisste ich meine Wetterapp. Da hätte ich gleich sehen können ob es heiss wird, so musste ich es einfach annehmen. Gut – back to the sleeping roots.

Wir liefen jetzt schon einige Zeit – ich hatte keine Uhr und mit der Sonne kannte ich mich nicht aus, also behaupte ich mal STUNDEN. Und auf einmal – nicht schon wieder was neues – brach etwas aus dem Dickicht hervor. Mad blieb wie angewurzelt stehen und stoppte mich mit der Hand. Er legte den Finger an die Lippe und ich verstand sofort. Sogar Troy war ruhig und – äh – weg.  Na toll – ich habe doch irgendwie auf irgendeine magische Fähigkeit gehofft. Ich gehe von aus, das Mad auch nicht gross magisch veranlagt war, ausser dieses anpassen der Fähigkeiten. Naja – vielleicht verpasste er mir Superkräfte und ich konnte das Ding vor uns einfach verjagen.

Und dann ging alles ganz schnell – Mad zog mich an meiner Hand mit sich und um Glück konnte er wenigstens das meine Fähigkeiten der Situation anpassen – ich rannte und wie ich rannte – meine Füsse überholten mich fast. Ich glaube das letzte mal bin ich zu S-Bahn so gerannt, um sie dann doch zu verpassen. Und das war schon Jahre her. Ich bin eher ein Schleicher. Aber sieh mich an – ich renne. Ha…

Er lies mich los und brüllte –

„Renn und denk nicht soviel Müll – denn sonst ist dein Abenteuer jetzt schon vorbei“

Was – auf keinen Fall – ich wollte doch noch viel mehr erleben und den Schatz finden und das überleben und – dann stolperte ich – ich konnte wohl nicht denken und rennen? Ich stolperte und fand meine Nase in einem Blätterhaufen. Jetzt war es aus. Das war es. Liebe Eltern – ich liebe euch und danke euch für alles, war ihr mir gegeben habt. Schatz – ich hoffe du hattest eine schöne Zeit mit mir und wehe du triffst dich  mit anderen – ich erwarte ausgiebiges trauern. Und ich sagte dir ja schon – wenn auf der Arbeit jemand Besonderes meint dir sein Mitleid ausdrücken zu wollen – hau im in die Fresse und sag, das wäre mein letzter Wunsch gewesen – ich liebe dich.

Ich hatte mich von allem verabschiedet, da landete etwas matschfarbiges puscheliges auf mir. Er war riesig und schwer. Ich konnte nicht mehr atmen. Und dachte nichts mehr – ich sah Sterne – schon wieder – ich weiss immer noch nichts darüber. Ich glaube ich werde Ohnmächtig. Dann merkte ich eine nasse Zunge. Troy! Er tarnte mich mit sich. Er hatte wohl doch auch für mich nützliche Fähigkeiten. Er konnte wachsen und sich auf mich werfen um mich mit zu tarnen. Ach wie erleichternd. Ich würde doch nicht sterben. Noch nicht!

Ich verhielt mich ruhig und wartete bis dieses riesige Ungetüm, das uns verfolgte endlich verschwand. Ich konnte noch einen Blick auf Es werfen. Ich hatte sowas noch nie gesehen. Es war riesig und furchtbar hässlich. Seine Haut war grau. Seine Zähne schwarz. Er stank mindestens 10 Meter gegen den Wind. – Hier stinkt irgendwie ziemlich viel – Er hatte kleine Glubschaugen, einen riesigen Kopf, der aber noch viel zu klein für seinen massigen Körper schien. Und der war massig. Globig und Grobschlächtig. Ich glaube ich weiss was es ist – ein Troll.

Ein Troll hat mich – uns verfolgt. Bin ich bei Potter oder Tolkien? Oh weh – aber Mad hatte es ja gesagt. Hier gab es einige andere Wesen – da sind meine Vampire und Mini-Zombies ein Witz.

Endlich war er weg und wir konnten uns wieder sammeln. Mad sah mich an und fragte

„Na und wie gefällt dir dein Abenteuer?“

Ich schnappte ihn mir und verpasste ihm eine Kopfnuss und einen Knutscher auf die Wange. Ha! Das war nämlich viel schlimmer als die Kopfnuss. Aber Troy bekam einen leckeren Müsliriegel und ganz viel Streicheleinheiten von mir. Er hatte mich schliesslich gerettet.

Das war mein erstes gefährliches Zusammentreffen mit einem der Wesen die hier lebten. Ich weiss nicht was mich hier noch erwartet. Aber das erste habe ich überlebt – der Knoten ist geplatzt. Ich bin vorbereitet und werde kämpfen. Ich will das schaffen und überleben.

to be continued

Wow – ein Troll – wer hätte das gedacht. Ich habe es überlebt. Dank Troy. Der süsse liebe Troy.

„Hallo?, was ist mit mir? Ich hätte dich auch einfach stehen lassen können“

„Du bist mein Betreuer, ich glaube meine Bewertung würde echt schlecht ausfallen wenn ich gleich am Anfang sterben würde, oder?“

„Hmpf“

Fortsetzung

9 Kommentare zu “Schatz – Mein Abenteuer Part 6

    • Danke. Ich bin selbst erstaunt, was in meinem Kopf los ist. Ich war eigentlich nie sehr kreativ. Aber jetzt habe ich mehr Ruhe und guck mal da… Ich freu mich darüber. Schön dass es dir gefällt 😘

      Gefällt 1 Person

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