Björkelid, Anders – Die Geschichte der Blütigen 01 – Dohlenwinter

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  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Ueberreuter Verlag; Auflage: 1 (25. Juli 2014)
  • Reihe: Ja – Die Geschichte der Blütigen 2 – Feuerträger – Band 3 und 4 noch kein deutscher Titel vorhanden
  • gelesen 26.07.16-02.08.16
  • High Fantasy Challenge – 14. Lies ein Buch, in dem eine Figur versucht, unerkannt von einem Ort zum anderen zu gelangen – Sie haben die Möglichkeit einen Zauber zu wirken bei dem sie vergessen werden…so können sie sich durch die feindlichen Gegenden bewegen
  • Märchenhaft durch 2016 – 19. Lies ein Buch, in dem die Jahreszeiten eine besondere Rolle spielen – Der Winter – oder hier genannt Unwinter

Die Zwillinge Wulf und Sunia machen sich nach dem Tod ihres Vaters auf, das Rätsel ihrer Existenz zu ergründen. Wieso sehen die Mörder ihres Vaters genauso aus wie sie? Wer ist der Fremde, der mit ihrem Vater in einer ihnen völlig fremden Sprache sprach? Nur langsam und mit Hilfe der einflussreichen Burgherrin finden die beiden 13-jährigen heraus, dass die kommende Kälte mehr als nur ein harter Winter sein wird – die Herrschaft des Unwinters steht bevor, die mit scheinbar unbezwingbaren Mitteln ihr verlorenes Imperium wieder aufzubauen und alle ihre Gegner zu unterwerfen versucht. Werden die Zwillinge in die Fußstapfen ihres Vaters treten und den Winterkönig erneut stürzen können?


Worum es geht: Sunia und Wulf leben mit ihrem Vater auf einem Hof und bestellen Feld und Vieh…aber sie sind anders als der Rest der Bewohner…und dann werden sie angegriffen.

Wann: Zeit ist unbekannt
Wo: Ort ist unbekannt

Handlung: Die Handlung ist nicht so leicht wiederzugeben. Sunia und Wulf sind Zwillinge und ihr Vater, von ihnen nur Vater genannt, aber von anderen Atta, ist ein Bauer und Jäger…Im Jagen ist er ziemlich gut, aber im Land bestellen ziemlich schlecht..sie kommen immer gerade so über den Winter. Irgendwann kommt ein Fremder auf den Hof und die Kinder entdecken, das ihr Vater eine ihnen unbekannte Sprache spricht…und die beiden streiten sich…an einem Tag entdeckt der Vater ungewöhnliche Spuren am Zaun und macht sich auf zur Jagd….Als er zurück kommt ist er schwer verletzt und stirbt an seiner eigentümlichen Verletzung. Die Kinder sind auf sich gestellt. Sie verstehen die Welt nicht mehr…denn ihr Vater hat ihnen nichts über ihr Leben und Berufung erzählt. Aber sie entdecken, dass  er ihnen vieles beigebracht hat in dem er es als Fallenstellen oder Ernten getarnt hat. Auf dem Dachboden öffnen sie eine Truhe und finden ein Schwert, ein Stück Rinde mit einer Karte und ein Messer. Sie schaffen es gerade noch aus dem Haus zu kommen bevor die Galgenmänner sie erwischen…dabei wird der Hof zerstört und die Geschwister getrennt. Aber sie werden nicht nur körperlich getrennt sondern auch ihre geistige Verbindung wird gekappt. Sunia wir von Wunan gerettet und zur Burgherrin gebracht wo ihr Bruder schon auf sie wartet..sie verbringen einige Zeit bei ihr und lernen noch einiges…aber über ihre Herkunft erzählt keiner etwas. Sie lernen aber etwas über die Geschehnisse des Blutreich…das ist eine sehr interessante Geschichte mit unbekannten Grössen, die im Erdreich leben und einen starken Einfluss auf die Bevölkerung haben. Dann kommen die Leibjäger zur Bergherrin und wollen Wulf mitnehmen…aber die beiden fliehen…nur das gelingt nicht gut. Auf der Flucht treffen sie auf Atlevis und sie erkennen den Fremden mit dem sich der Vater gestritten hat und mit dessen Erscheinen alles anfing…Wulf fordert ihn zum Kampf auf Leben und Tot…es kann nur einer gewinnen…vorher öffnet sich der Ring in dem sie kämpfen nicht….Nach dem Kampf kommt ein schöner Cliffhanger

Der Schreibstil war gut…ich bin gut durchgekommen. Hatte aber am Anfang etwas Probleme mit der Erzählperspektive. Leider hat der Autor im Anhang keine Erklärung gegeben, warum er diese Art der Erzählung wählte und ich muss es so interpretieren: Wulf und Sunia verstanden und verständigten sich Nonverbal. Sie wussten immer wie es dem anderen geht und was er empfand und dachte. Deswegen gehe ich davon aus, dass der Autor diese Erzählperspektive wählte…er erwähnt Wulf und Sunia und verwendet dann WIR ohne eine dritte Person, die erzählt…diese ändert sich erst als Wulf und Sunia getrennt werden…dann wechselt die Erzählperspektive in die von Sunia´s Sichtweise….Deswegen denke ich, kann man meine Interpretation gelten lassen..

Wulf stieß zu ihr und dann versuchten wir gemeinsam, es erneut aufzuscheuchen, aber vergeblich wie es schien


Selbst wenn Sunia darüber wütender war als Wulf, hatten wir doch beide sehr gehofft, Maja diesmal anzutreffen und von ihr hereingebeten zu werden

Fazit

Nach dem ich Anfangs etwas Schwierigkeiten mit der Erzählperspektive hatte bin ich gut voran gekommen. Es lies sich gut lesen und war auch spannend. Der Autor hielt die Spannung auch an, denn er hat bis jetzt noch nicht verraten was genau die Blütigen sind. Und wir wissen nicht was mit Wulf und Sunia geplant wird…Es verspricht auf jeden Fall spannend weiter zu gehen. Mir hat es auf jeden Fall sehr viel Spass gemacht das Buch zu lesen. Und es ist auch nicht sehr kompliziert, den verschiedenen Personen zu folgen, die da auftauchen….auch wird am Ende einiges schön aufgeklärt. Trotz dem Cliffhanger fühlt man sich nicht irgendwie dumm da stehend, sondern freut sich auf die Forsetzung..ich hoffe, das Band 3 und 4 auch noch zu uns kommen…

4, 5 von 5

Charaktere

Ich finde es ziemlich gut, dass der Autor die Zwillinge so gut beschreibt…das ist sehr angenehm…meist entscheide ich selbst wie die Personen aussehen…aber so eine detailgetreue Beschreibung hat auch was.

Wulf ist der Junge –

Er ist stets fröhlich und lacht laut und lang, wenn Sunia etwas Lustiges sagt. Wenn er wütend ist, erkennt man das nur daran, dass seine Ohren rot werden und seine Augen ganz dunkel, sonst verzieht er keine Miene.

Er konnte immer besser schreiben und lesen und interessiert sich auch eher für die Traditionen die einem zeigen wie man sich verbirgt und Feuerbälle entwickelt

Sunia ist das Mädchen

Sunia ist stämmiger und breiter. Sie ist muskulös, ihr Gesicht kantig und ihre Nase kurz und stumpf. Sie denkt, bevor sie spricht, und schweigt lieber, als etwas Unnötiges zu sagen. Doch wenn sie wütend wird, schimpft und faucht sie schlimmer als eine raufende Katze.

Sie kann mit dem Schwert umgehen. Dies entdeckt sie als sie das Schwert ihres Vaters in die Hand nimmt…sie merkt, dass ihr Vater ihnen über Umwege beigebracht hat ein Schwert zu führen…er tarnte es als Ernten. Sie hängt sehr an ihrem Bruder und ist ziemlich verzweifelt, als der mentale Kontakt zu ihm abbricht…sie wird sogar misstrauisch ihm gegenüber

Vater – Atta – Er hat seine Kinder in Unwissen über ihre Herkunft und Bestimmung gelassen. Er hat einen einsamen Hof gekauft und versucht sich als Bauer und Jäger…

Wunan – er ist ein Jäger und durch sein Aussehen gehört er ebenfalls zu den Blütigen. Er rettet Sunia und bringt sie zur Bergherrin

Bergherrin – eine Frau die alleine lebt aber viele Dorfbewohner kommen zu ihr um ihr Garn, Wolle und Stoffe zur Bearbeitung zu bringen. Sie kann anscheinend ihre Gestalt ändern…aber man merkt es nicht so richtig

Sie schien vielmehr tatsächlich ihr Aussehen zu verändern. Man konnte sich einfach nicht daran erinnern, dass sie je anders ausgesehen hatte als in dem Moment, in dem man sie gerade betrachtete.

Sarg-Maja – ein altes Kräuterweib, bei denen die Kinder gerne sind und immer auch mal einen Rat holen..

Galgenmänner – die Leibgarde des Kaisers. Sie haben sich freiwillig ihre Zungen herausschneiden lassen. Sie sind immer im Gefolge ihrer wolfsähnlichen Tiere und töten durch Seile um den Hals.

Leibjäger – sie entstanden aus der Leibgarde des Kaisers – zu ihren Aufgaben zählte den Kaiser zu verteidigen als der Kaiser tot war wurden sie zu Leibjägern…sie scheinen aber, trotz der ruppigen Art, die Guten zu sein…

Grimm – Sie leben unter den Kreuzsteinen und können nur einmal im Jahr hervorkommen. Sie sind ehemalige Blütige, die im Kreis des Kampfes gestorben sind…

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3 Gedanken zu “Björkelid, Anders – Die Geschichte der Blütigen 01 – Dohlenwinter

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