Goga, Susanne – Der verbotene Fluss

05-Mai-Goga-Susanne-Der-verbotene-Fluss.jpgTaschenbuch: 464 Seiten

  • Verlag: Diana Verlag (13. Januar 2014)
  • gelesen vom 04.05.16 – 07.05.16
  • History Challenge – hR aus England

Charlotte wagt einen großen Schritt, als sie 1890 Berlin verlässt und eine Stelle als Gouvernante in einem herrschaftlichen Haus bei London antritt. Dort ist sie für die junge Emily verantwortlich, die seit dem tragischen Verlust ihrer Mutter von schlimmen Albträumen verfolgt wird und den nahe gelegenen Fluss fürchtet. Besorgt um das Wohl des Mädchens versucht Charlotte, mehr über den Tod von Lady Ellen herauszufinden, doch niemand im Haus ist bereit, das Schweigen zu brechen. Erst mithilfe des Journalisten Tom kommt Charlotte einer dunklen Wahrheit auf die Spur …

Meinung

Ich bin nicht so warm geworden mit dem Buch…Der Schriebstil war flüssig und unkompliziert – es kann aber auch gut daran liegen, dass die Epoche in der die Geschichte spielt eh eine emotional “Zurückgebliebene” ist….In England in gehobener Gesellschaft ist man eher zurückhaltend und abweisend…und das Buch vermittelt dies ganz gut. Ausserdem hatte ich das persönliche Problem, das der Plot mich ständig an ein schon von mir gelesenes Buch erinnert hat John Boyne – Haus der Geister. So ab Mitte des Buches ändert es sich zwar, aber der Gedanke hing trotzdem ständig bei dem anderen Buch…Es gab natürlich auch einige Aha Erlebnisse und eine Situation in denen drei verschiedene Richtungen gepasst hätten…Das Ende hat mich dann leider nicht so überzeugt…es war so unspektakulär, dass ich irgendwie das Gefühl hatte, die Autorin wusste nicht so genau wie sie elegant einen Wechsel und einen fliessenden Abschluss der Geschichte bringen soll.


Fazit

Ein Buch bei dem das Ende etwas lieblos war. Ich bin zwar gut durchgekommen, aber es hat mich nicht richtig berühren können. Es war ein mystischer Krimi.


Charaktere

Charlotte Pauly – die Gouvernante aus Deutschland, die einem peinlichen gesellschaftlichen Desaster entflieht und auf einen neuen Anfang hofft

Andrew Clayworth – Ein Politiker und Charlottes neuer Arbeitgeber. Sehr beschäftigt und leider eher abweisend seiner Tochter gegenüber

Wilkins – Der Kutscher/Gärtner Mann für alles. Ein netter Kerl, der leider von seinem Chef einen Rüffel bekam weil er Charlotte die Wanderung an die Mole (Fluss) empfahl, danach war er eher zurückhaltend und ruhig

Emily – Charlottes neuer Schützling. Ein sehr ruhiges Mädchen, das als Kind eher kränklich war und seine verstorbene Mutter sehr vermisst. Sie ist fleissig und lernt ziemlich schnell. Eine Süsse, die  leider schon viel erlebt hat und anscheinend medial veranlagt ist

Mrs Evans – Die Haushälterin in Suffolk – Eine strenge und unnahbare Frau – abweisend

Nora – Das Kindermädchen, das ihre Position in dem Haus gefährdet sieht, da die Gouvernante meist ihre Stelle einnimmt. Sie ist ausserdem massgebend an dem Problem beteiligt

Lady Ellen Clayworth – Die Hausherrin und Ehefrau von Andrew. Sie ist in diesem Haus aufgewachsen. Ihre Leiche wurde nie entdeckt. Man geht davon aus, dass sie in der Mole ertrunken ist, da man ihren Schal dort gefunden hat…Ihr Tochter hat ständig Visionen von ihrer Mutter…

Thomas Ashdown – Ein Theaterkritiker aus London. Er hat seine Frau – Lucy – verloren und kämpft sich aus diesem Tief heraus. Dabei lernt er die Society of Psychical Research  und arbeitet für sie als Schriftführer…im Fall Emily will die Society dass er alleine ermittelt. Ausserdem findet er gefallen an Charlotte. Er ist massgeblich an der Auflösung des mysteriösen Falls beteiligt


Einrichtung

Society of Psychical Research – Die erste ihrer Art, die sich mit übersinnlichen Phänomenen beschäftigte…


ZitatE

Die Position einer Governante war immer heikel. Sie gehörte nicht zu den Dienstboten, aber auch nicht zu der Herrschaft; man duldete sie bei den Mahlzeiten, meist aber am entlegenen Ende des Tisches inmitten der Kinder oder gar an einem eigenen Tisch, zusammen  mit ihren Schützlingen.

…als Hauslehrerin stand Charlotte in der Rangfolge eindeutig über dem Kindermädchen.

bewertung 3

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3 Kommentare zu “Goga, Susanne – Der verbotene Fluss

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