Pia Hepke – Rentiere: Ein weihnachtliches Märchen

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  • Titel: Pia Hepke – Rentiere: Ein weihnachtliches Märchen
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 217 Seiten
  • Genre: Märchen, Abenteuer, Weihnachten
  • Beendet: 31.12.15

Alle Jahre wieder kommt der Weihnachtsmann und wir finden uns zusammen, um ein ganz besonderes Fest zu feiern. In dieser Zeit werden viele wieder zum Kind und der Glaube an Wunder und Magie erwacht.
Ich möchte euch dazu einladen, auf eine Reise mitzukommen, auf der ihr ein solches Wunder und die ganze Magie der Weihnacht treffen werdet. Die Geschichte dazu wird von dem Rentier Aku und seinem jüngeren Bruder Sulo erzählt.
Die beiden träumen schon ihr ganzes Leben davon, einmal den Schlitten des Weihnachtsmannes zu ziehen. Als ihr Traum endlich in Erfüllung geht, kommt jedoch alles anders als gedacht.
Aber lasst euch das Geschehene von den beiden doch selbst erzählen …

Und somit beginnt die Geschichte, die wahre Geschichte des Weihnachtsmannes.

Inhalt: Grosser Spoiler!!! Mal wieder verzettelt…sorry Leute….

Rentiere und Weihnachtsmann. Sie sind so eng miteinander verbunden….Das eine kann es nicht ohne das andere geben. Hier ist mal nicht der Weihnachtsmann Mittelpunkt. Hier geht es um die Rentiere. Ihre Träume und gefährlichen Erlebnisse.

Aku und Sulo sind Brüder. Aku ist ein dunkles Rentier mit weisem Fleck auf der Brust und Sulo ein nahezu weises. Sulo (Anmut, Lieblichkeit) verschmilzt im Winter mit der Landschaft und hat ein liebenswertes Gemüt. Keiner kann ihm etwas ablehnen. Und wenn er aus dem Schnee heraustritt sind immer alle ganz hin und weg. Aku (Majestätische) ist dagegen ein Anführer…Sein stattliches Auftreten hat auch immer ein bewunderndes Publikum. Beide sind ganz erpicht darauf den Schlitten des Weihnachtsmanns zu ziehen. Die Weihnachtsmannfamilie (Valo) suchen einmal im Jahr 8 Rentiere für den Schlitten aus. Dafür sammeln sich die Herden im Tal der Valos und bekommen dafür Heu. Raivo ist der Ziehvater von Sulo und Aku und hat schon einige Male den Schlitten des Weihnachtsmann ziehen dürfen. Und immer zur Weihnachtszeit versammeln sich die Rentiere um ihn und er erzählt von seinen Abenteuern. Leider kommt es irgendwann zu einem Angriff der Nandolfs (Wölfe). Und als Raivo und Aku ein kleines Rentiermädchen retten, kommt Raivo ums Leben. Unter der Leitung eines neuen Herdenführers, der kein Interesse an Weihnachten hat, kommen die Rentiere immer zu spät zur Auswahl bei den Valos. Aku und Sulo sind darüber ziemlich sauer und machen sich eines Winters alleine auf den Weg. Dabei treffen sie auf Jäger. Dabei wird Aku verletzt und scheidet dadurch für diesen Winter aus. Als der Rest der Herde eintrifft. Werden sie verstossen, aber nicht ohne weitere Rentiere für sich zu gewinnen. Aku wird neuer Herdenführer…..und er schafft es für das nächste Jahr rechtzeitig am Ort zu sein. Er uns Sulo werden dann auch ausgewählt. Sie sind mächtig stolz und aufgeregt. Als es dann soweit ist, tobt ein mächtiger Schneesturm und Sulo stürzt ab. Die beiden Brüder sind das erste mal von einander getrennt. Jeder auf sich gestellt. Aku schafft es die Rentiere trotz des Verlustes gut zu steuern und wir wenden uns in der Geschichte Sulos Abenteuer zu. Er ist zwar Verletzt, aber nur geprellt, nichts ernsthaftes. Als er sich auf den Weg macht, wird er von einer Nandolf angegriffen. Die beiden kämpfen. Als sie feststellen, dass sie sich verstehen können schliessen sie Waffenstillstand und Nan (so nennt Sulo sie) bietet an Sulo zu den Valos zu bringen. Sie machen sich auf die Reise. Hier wird Sulo echt nervig. Nan ist sehr verschlossen und abweisend sobald es persönlicher wird. Schliesslich muss es ja einen Grund geben, dass sie ohne Rudel ist…und Sulo löchert, sie ständig…..Aber er erzählt ihr auch das Geheimnis von Weihnachten. Sie treffen auf einen Ilves (Luchs) und müssen kämpfen. Irgendwann erzählt Nan ihr Geheimnis. Sie war dabei, als Raivo das Rentiermädchen rettete und wollte ihr Rudel davon abhalten Aku und das Mädchen zu verfolgen…dafür wurde sie verbannt. Sulo verheimlicht ihr erst noch, dass es Aku war. Und sie ziehen weiter. Als sie den Fluss zum Land der Valos überqueren wollen treffen sie auf einen Nuon (Bär) der ungewöhnlicher Weise nicht im Winterschlaf liegt….(ich hab mal gelesen, das Bären ohne Winterschlaf sehr gefährlich sind)….Der Nuon greift an. Nan meint, er hat es auf sie abgesehen. Aber Sulo will das nicht hinnehmen und versucht auch zu helfen. Nan landet im Fluss und wird abgetrieben. Sulo springt ihr hinterher aber schafft es nicht mehr….als er ans Ufer kommt ist er schwach und kurz vorm erfrieren. In seinem Zustand sieht er Nan, die ihn motiviert weiter zu gehen. Sulo schafft es bis zu den Valos uns ist gerettet. Bis auf Aku glaubt ihm keiner….In einer Schneevision kommt Raivo und bringt Nan zur Verabschiedung mit….Raivo ist den beiden Brüder des öfteren erschienen. Entweder als Schatten oder als Gefühl.

Meinung:

Das Cover hat Pia selbst entworfen. Mir gefällt es sehr gut…aber ich vermisse leider Sulo….der ja auch einen Teil der Geschichte erzählt. Ich lese so gut wie nie die Danksagung. Diesmal hab ich sie aber überflogen und bin froh darüber, denn Pia hat noch eine kleine gedankliche Ergänzung zu Nan (deren Name Sielu (Geist) ist) eingebaut. Da viele denken, Sulo hätte halluziniert zweifelt er selbst irgendwann an dem Erlebten. Bis er Nan mit Raivo noch mal trifft. Jetzt lässt uns Pia mit dem Gedanken zurück, dass es wirklich aus Sulos Einsamkeit geschah, dass er Nan projiziert hat….Sein Inneres Ich, dass ihn als Nandolf erschien und ihn motivierte und der Bär dazu diente seinen Geist wieder von Nan zu befreien….Egal wie…und ob man sich etwas daraus mitnimmt. Das Buch war einfach klasse. Sulos Erzählungen waren manchmal etwas langatmig. Vorallem sein generve ….aber trotzdem war es schön ihm zu folgen. Ein spannendes Erlebnis. Die Geschichte ist zwar an Weihnachten angesiedelt, aber nicht nur zu der Zeit zu lesen. Also ein ganzjähriges Vergnügen….

Fazit:

Es hat wirklich Spass gemacht das Buch zu lesen. Es war Rührend, Witzig, Spannend….Elemente, die ein Buch braucht….es zählt zu einem meiner Highlights des Jahres 2015

bewertung 5

 

7 Kommentare zu “Pia Hepke – Rentiere: Ein weihnachtliches Märchen

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