Patricia Schröder – Blind Walk

blind walk

Als die 17-jährige Lida Donelley zusammen mit ihrem Freund Jesper an einem sogenannten „Blind Walk“, einem Event aus dem Internet, teilnimmt, rechnet sie mit nicht mehr als ein bisschen Nervenkitzel. Zusammen mit fünf anderen Jugendlichen werden Lida und Jesper mit verbundenen Augen in der Wildnis ausgesetzt, ausgestattet mit einem Kompass und ein paar wenigen Gegenständen. Doch von Anfang an ist die Stimmung in der Gruppe hochexplosiv. Die Situation droht zu eskalieren, als die Jugendlichen nach kurzer Zeit die Leiche einer der Männer finden, die sie in den Wald gebracht haben. Lida beschleicht das unheimliche Gefühl, dass sie beobachtet werden. Schon bald wird dieser erste Verdacht zur bösen Gewissheit: Irgendjemand da draußen macht Jagd auf sie. Und der Jäger scheint es dabei vor allem auf sie, Lida, abgesehen zu haben.

***

Ich muss zugeben, dass es schon einige Zeit her ist, dass ich es gelesen habe und nicht mehr so frisch im Gedächtnis. Die Inhaltsangabe ist recht gut und es gibt nicht viel zu ergänzen. Lida will unbedingt mit als Jesper diesen Trip plant. Eigentlich wollte er sie nicht dabei haben. Ihre „Liebe“ wird auf ziemliche Probe gestellt – naja…ist nicht so stark. Parallel wird von einem Jungen erzählt, der im Koma liegt, nach dem er einen Autounfall verursacht hat, bei dem seine Freunde um kommen. Er will nicht  mehr aus dem Koma erwachen, weil er sich die Schuld gibt. Die Kids im Wald werden also von der Agentur irgendwo abgeladen und müssen alleine zurück finden. Was sie allerdings finden ist die Leiche eines der Fahrer. Die ganze Truppe ist mittlerweile nur noch eine Zweckgemeinschaft. Jeder von ihnen hat irgendwelche Probleme. Sie bilden kaum ein Team. Dann passiert ein Unfall und Lida „verlässt“ ihren Körper. Bei ihrer Astralwanderung trifft sie irgendwann auf Jesper. Sie wandern gemeinsam durch den Wald. Lida will zurück zu ihrer Gruppe, Jesper will nicht zurück. Aber es entwickelt sich ein zartes Bändchen von Zuneigung zwischen den beiden. Dies entscheidet auch darüber, dass Jesper in seinen Körper zurück kehren will. Für Jesper gerade noch rechtzeitig. Das Team findet irgendwann aus dem Wald heraus und Lida will schnellstens zum Krankenhaus um Jesper zu finden und ihm zu helfen. Ende Gut alles Gut.

FAZIT

Ich fand das Buch langweilig. Im Wald wurde meist nur rum gezickt. Es ist nichts spannendes passiert. Der Verdacht, dass ihnen jemand folgt…wer weiss….es ging hier im Endeffekt mehr um das zwischenmenschliche und wie Menschen in Extremsituationen miteinander umgehen. Die Gruppe konnte sich nicht entscheiden ob sie ein Team sein wollen oder doch lieber einzeln. Diese Astralgeschichte…hat irgendwie nicht gepasst. Ich wollte ein Survivalbuch…Also es tut mir leid….da hätte einfach mehr Spannung drin sein müssen. Es hat mich nicht vom Hocker gehauen.

bewertung 2

Ein Kommentar zu “Patricia Schröder – Blind Walk

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