Lindsay Faye – Timothy Wilde 01 – Der Teufel von New York


New York 1845. Die gerade gegründete Polizei der Stadt ist ein zusammengewürfelter Haufen von Schlägertypen und seltsamen Vögeln. Auch Timothy Wilde gehört dazu – gegen seinen Willen. Bei einem Brand wurden seine Zukunftspläne zerstört, sodass er jetzt jede Arbeit annehmen muss, die sich bietet. Eines Tages läuft ihm ein völlig verstörtes kleines Mädchen in die Arme, bekleidet mit einem blutdurchtränkten Nachthemd. Sie will oder kann nicht sagen, wer sie ist. Da sie selbst körperlich unverletzt ist, muss das Blut von einer anderen Person stammen. Kurz darauf findet Tim auf einem entlegenen Gelände neunzehn Kinderleichen. Es kursieren die wildesten Gerüchte, und die politische Situation ist bis zum Zerreißen angespannt …

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So….ich hatte mal das Bedürfnis einen historischen Thriller zu lesen. 4 Sterne bei Amazon….ok… Aber ich hab mich verdammt schwer getan. Ich wollte unbedingt bis zum Schluss lesen um denn jetzt den Mörder zu erfahren. 206 von 480 Seiten hab ich geschafft….Aber gestern Abend, als ich weiter lesen wollte, habe ich eine Abneigung gegen das Buch gehabt…ich glaub nicht mich erinnern zu können so was schon mal bewusst gespürt zu haben, bei einem Buch….Also habe ich doch abgebrochen. Ich denke man kann es nicht als Thriller, Krimi oder Spannungsroman sehen. Es ist eher ein historischer Roman. Die Autorin hat viel zu sehr die Situation von Timothy Wilde beschrieben. Ab Seite 153 dachte ich – jetzt geht´s, endlich wird es spannend. Aber das war ein Trugschluss…Sie berichtet ausführlichst wie Timothy von einem Barmann gezwungen wurde zur Polizei zu gehen. Welchen Einfluss sein Bruder auf ihn hat. Natürlich geht es auch um die Morde an den 20 Kindern, aber bis zum Abbruch viel zu Nebensächlich….Ich dachte erst….gut, das wird eine Buchserie…..da beschreibt sie die Protagonisten halt ausführlicher….Aber besser wäre es immer etwas in das Buch davon zu verteilen. Wobei da auch wieder die Gefahr besteht, die Spannung zu unterbrechen. Ebenso hat sie viel Worte verwendet, die ich noch nicht mal googlen. Es wird dort eine Umgangssprache verwendet, die sich Flash nennt…..Leider hat es mir nicht gefallen und ich sehe keine Zukunft für uns mit dieser Buchserie….

Hier mal paar Worte Flash, die ich nicht kenne…der Zusammenhang macht es verständlich….aber….ich hasse es wenn ich mehr am googlen bin, als am Lesen….Dann hab ich noch paar Passagen…die muss ich einfach mal einfügen….die sind richtig gut….

  • „Weil wir in meinem Bezirk in der Mercer Street ein genistertes Kindchen gefunden haben“
  • „Du wolltest dich verzupfen, stimmt´s?“
  • „Hab´s trotzdem gern getan. Jetzt hör auf zu pilpeln
  • „Und du, warum möchtest du unbedingt noch ein weiteres gekilltes Kindchen sehen. frag ich mich. Ist das jetzt dein neuer Zeitvertreib – glendische Beeker?“
  • „Das geht wirklich nicht an, gerade ist die Polizei frisch gegründet und da werden gebeekerte Schratzen mit den Austerschalen auf den Müll gekippt.“
  • „Das kommt von deiner Schenegel an der Bar, möcht ich wetten“
  • Was bist du denn für einer, du kleiner Meschores?“
  • „An jeder Ecke gibt es Schofelkitts, undsie sind alle gleich, …“
  • „Klar kann ich Ihnen den ganzen Schlamassel verschiefern, …..“
  • Der Sheriffstern wird Kupferglanz genannt und ein Polizist Kupferglanzer
  • „Mr .Wilde, meine Bildung ist fiderich aber ich bin kein Misnik…“

Hier musste ich schmunzeln

  • es geht um „Freude auf Französisch“ bereiten – „…..in der ich den besonderen Akt zum ersten Mal gesehen hatte, als eine Hure in einer Gasse auf einer Kiste sass und sich mit dem Mund ihr Abendessen verdiente.“
  • Timothy Wilde hat bei einem Feuer eine schwere Verletzung im Gesicht abbekommen – „Er sah immer noch aus wie die Schneide eines Sägemessers,….“
  • Timothy und sein Bruder Val sind in einem Bordell bei der Chefin, die schon öfter Val beglückte. – „Wir sind aus beruflichen Gründen hier und nicht zum Vergnügen, meine liebe alte Fregatte“ antwortete Val fröhlich, während sie jedem von und ein Glas Champagner reichte.
  • DER SATZ IST DER BESTE!! „Ich barl nun mal keine andere Loschen, ja? Hab ich etwa Oltrische gehabt, die micht zu ´nem Schreiberling in die Lehre geschickt hätten? – Eigentlich sollte Timothy übersetzen…den Satz haben sie vergessen.

Michaela Meßner ist hier die Übersetzerin…..das war bestimmt keine Dankbare Aufgabe, das zu Übersetzen….

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6 Kommentare zu “Lindsay Faye – Timothy Wilde 01 – Der Teufel von New York

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