Simon Borowiak – Bring mir den Kopf vom Nikolaus: Ein Weihnachtsmärchen

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Eine alptraumschöne Weihnachtsgeschichte- geschrieben und gelesen vom größten Weihnachtsfan aller Zeiten Unser Held freut sich auf den schönsten Tag des Jahres: den Weihnachtsabend. Der Baum ist geschmückt, der Strohstern schimmert gülden, die Fernsehkiste feuert seit Stunden aus allen sentimentalen Kanälen, und vor allem das wunderbare Gefühl, die ganze Festtagsfreude für sich allein zu haben, zaubert ein honigkuchenartiges Dauergrinsen auf das Gesicht unseres Helden. Doch dann klingelt es an der Tür. Ein Blick durch den Türspion, ein kurzes Zögern und dann die staunende Erkenntnis: Vor der Tür wartet eine zierliche, braunhaarige Weibsperson und an ihrer Seite, ein bisschen schüchtern mit den Hufen scharrend: ein Rentier…

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Erstmal an alle

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Ich hoffe Ihr habt es besser begonnen wie ich….Naja angefangen hat es ja eigentlich ganz gut….aber schon heute….der 2. Tag….da hat  mich die Hexe in den Rücken getroffen….Ist das zu fassen…..Na ich hoffe dass das Jahr mies anfägt und besser weitergeht und nicht, dass es ein Vorgeschmack auf den Rest des Jahres ist…..

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Weihnachten versuche ich immer auch etwas Saisonales zu lesen…..dieses Jahr habe ich bei diesem Buch etwas danebengegriffen…..Es war so gar nicht mein Fall..

Image Das es hier eher ein Anti-Weihnachts-Roman werden sollte, war mir schon klar. Ich hatte ja den Klappentext gelesen und dachte….ja mal was witziges…..geht schon…..

Nur auf das Witzige musste ich hier ziemlich warten…bzw. ich warte immer noch, dass sich der Witz bei mir entfaltet. Witziges Schreiben ist, denke ich schon schwer…..Ist ja der Humor des Autors, den er/sie witzig findet….Also nicht unbedingt auch immer der Endkunde……Hier ist es wohl auch so der Fall….

Zur Story:

Unser „Held“ hat sich schon auf ein einsames, gemütliches Weihnachtsfest eingestellt. Er ist gerade von seiner Liebsten wegen eines anderen verlassen worden. Da klingelt es an der Tür und es steht eine, nicht so vorteilhaft im Erscheinungsbild, Elfe mit einem Rentier. Sie ist da um dem armen Helden 3 Wünsche zu erfüllen. Allerdings ist sie nur eine niedere Elfe und ist in der Erfüllung einiger Wünsche nicht befugt. Das Rentier – Rudi – ist der Notar….klingt ja eigentlich ganz schrullig-witzig…..bft……Unsere, nicht ganz so liebliche, Elfe ist dem Wein sehr zugesagt und bittet den Helden doch sich etwas vom Italiener zu Essen und zu trinken zu bestellen….das kann sie als Spesen abrechnen, wird also nicht von seinen Wünschen bezahlt. Gewünscht getan. Unser unglücklich verliebter wünscht sich dann, dass es zu einer Aussöhnung mit seiner verflossenen Bernadette kommt…..kurz darauf klingelt es wirklich und seine Liebste steht vor der Tür, um ihren Pass zu holen, da sie mit dem neuen Mann in den Urlaub will…..Welch glückliche Fügung…..Bernadette hat sich aber mit dem neuen Kerl gestritten…..unser Held sieht da seinen Wunsch schon fast erfüllt… Die schon etwas angeseuselte Elfe versteht sich ziemlich gut mit Bernadette….die beiden tauschen sich rege über die Männer in ihrem Leben aus….Bernadette über den neuesten und die Elfe über den Nikolaus……tja…dann klingelt es und der neue Mann kommt. Er und Bernadette söhnen sich aus und verlassen dann die Wohnung um in den gemeinsamen Urlaub zu fahren…..???? Da ist doch was schief gelaufen…????? unser Held wollte doch eine Aussöhnung mit Bernadette…..????Tja….und ACHTUNG GROSSER SPOILER/POINTE …..Unsere Elfe klärt unseren Helden dann auf, dass die Formulierung der Wünsche sehr wichtig ist….Er hätte ja nicht erwähnt mit wem die Aussöhnung stattfinden solle….denn Bernadette habe sich ja wie gewünscht ausgesöhnt….nur halt nicht mit ihm….Oh da ist unser Held aber ganz schön angepisst….mit Recht..das wäre ich auch…..Aber ich habe schon paar Dschinn-Filme gesehen – die FSK 18er – also ich weiss, dass  man bei der Formulierung sehr vorsichtig sein muss…..hähähä….Aber zum Trost, lässt die Elfe dem Helden, dann Blanko-Formulare für seine weiteren Wünsche da….das macht sie normaler Weise nicht, da die meist daneben ging und es Schwierigkeiten bei der Ausführung der Wünsche gab…..aber hier und jetzt…..glaubt sie, er würde das schon schaffen und verlässt ihn…..Unser Held ist so aufgewühlt und schwört sich bei der Formulierung diesmal alles ganz genau zu beachten und mehrmals zu lesen….Er zieht seinen neuen Pullover an und fängt an sich seine Wünsche zu überlegen…..ENDE….???

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ENDE???? Was war das denn? OWAH wie lahm…..also wie gesagt….Das war so garnicht meins…..Ich habe da nicht so wirklich den Humor heraus gelesen….Ich musste noch nicht mal schmunzeln…….Die Moral von der Geschicht….überlegen genau was Du Dir wünschst…..Emotionen sollten dabei nicht im Spiel sein….

und das nächste mal greife ich zu Weihnachten dann doch eher wieder zu einem romantischem Liebesroman, oder einem verschlagenen Weihnachtskrimi..

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3 Kommentare zu “Simon Borowiak – Bring mir den Kopf vom Nikolaus: Ein Weihnachtsmärchen

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