Kevin David Anderson & Sam Stall – Die Nacht der lebenden Trekkies

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Für den Afghanistan-Veteranen Jim Pike ist der Krieg zu Ende – glaubt er. Doch aus seinem ruhigen Hotel-Job wird nichts, denn eine große „Star Trek”-Convention steht an. Und zusammen mit Tausenden von Klingonen, Borg und anderen Fans bricht ein tödliches Virus über die Trekkies herein, das sie in fleischfressende Zombies verwandelt. Für Jim Pike und eine Gruppe anderer ist die erste Direktive nun das nackte Überleben…

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So erstmal zum Klarstellen…..ich bin kein Trekkie….eigentlich bin ich gar kein SciFi-Fan…..ab und an mal ein Film oder eine Serie, die vielversprechend ist….aber ein Buch…..ne eher nicht…..Ich habe auch noch keins richtig gelesen…ausser mal von Frank Herbert im Deutsch-LK und da komme ich verteufelt nicht auf den Titel….ist ja auch unwichtig….

Warum also dieses….Die Story klang echt witzig. Ein paar SciFi Nerds (keine Verallgemeinung) auf einer Convention bei der eine Zombieinfektion auftritt. Ich dachte….ja warum mal nicht…..

So jetzt zur allgemeinen Meinung, dass man schon mal eine Vorkenntnis von Star Trek, Star Wars, Babylon 5 usw. haben sollte…..Ich kann sagen – NEIN! brauch man nicht…..Ich finde das Buch ist durchaus auch für in SciFi ungebildete Leser geeignet…..Klar wird auf Waffen, Personen, Episoden der Szene verwiesen….aber das hat mich jetzt nicht daran gehindert, das Buch zu verstehen. Mir geht es bei manch anderen Büchern auch so….ich hab ein schlechtes Namensgedächtnis….wenn also mal 20 Seiten der Name des Protagonisten nicht auftaucht ist der quasi Neu für mich….bis mir dann einfällt wo ich den hinstecke….und Waffen….ich kenn  mich nicht wirklich gut aus mit Waffen….ich finde sie nur sehr faszinierend und bin sehr beeindruckt wenn jemand genau benennen kann was er/sie da vor sich hat und alles was so dazugehört…..wobei mir bei einer Zombiinvasion ein Schwert am liebsten wäre…..wenn ich es denn heben könnte ;-).

So jetzt mal zu einem gewohnten Spoiler….

In Houston findet eine jährliche SciFi-Con statt….Am Anfang des Buches wird kurz….sehr kurz auf eine Sicherheitsverwahrung von irgendwas hingewiesen, bei dem die Stromzufuhr und somit auch das Sicherheitssystem ausgefallen ist….tja und was dann da entfleucht….das kann man sich doch denken…..

Der Held der Story ist ein ehemaliger Soldat…was an sich schon echt praktisch ist….und er ist es auch gewohnt zu führen….Er arbeitet in dem Hotel, das die Con ausrichtet – Botany Bay –  Der Veteran versucht also jetzt seine Schwester zu retten, die auch für diese Con angefahren ist….. sie ist natürlich nicht alleine gekommen, sondern mit 2 Freunden und ihrem Macho Freund. Auf dem Weg zu seiner Schwester trifft er noch auf eine super sexy Frau, die auch keine Angst hat zu kämpfen….gemeinsam machen sie sich auf den Weg…..Natürlich werden noch paar Leute unterwegs getroffen….mitgenommen und weiter geht es…..Sie treffen auf einen Exobiologen, der einen Hilferuf an seine Organisation absetzen konnte und weiss, dass wie es halt bei solchen Ausbrüchen ist….die ganze Stadt soll dem Erdboden gleich gemacht werden …..Also heisst es, bis Sonnenaufgang muss geflohen werden.

Wichtig ist noch….der Machofreund (Matt) wurde auch infiziert….durch einen leichten Kratzer am Knöchel….er verwandelt sich….aber nicht zu einem stumpfen fleischfressenden Zombie sondern zu einem besseren ICH….also er hat alle seine geistigen Funktionen noch aber ist stärker und schneller als ein Mensch und empfindet keine Schmerzen…..Das macht ihn natürlich zu einem besonderen Feind….

SPOILER!!!! aber er wird getötet…..

Es gelingt ihnen aus der Stadt zu fliehen…..um dann festzustellen, der super Exobiologe ist ebenfalls ein Zombie in der Art und Weise wie es der Machofreund war….intelligent und noch immer all seiner geistigen Fähigkeit erhalten. Da es sich ja um ein Science Fiction Roman handelt ist es dann auch keine Überraschung, dass Aliens die Infektionen bewirkt haben und sich dem Menschen und den Planeten Untertan machen wollen… aber auch das wird von den Überlebenden überstanden….sie schaffen es den Professor zu überwältigen und leben glücklich bis ans Ende der Menschheit…..Aber ausserhalb von Houston läuft alles wie gewohnt weiter….die Infektion war also nur lokal begrenzt….

Fazit:

Ich fand das Buch recht gut geschrieben. Es liest sich schnell und einfach ohne mal eine Durststrecke zu haben….Also empfehlenswert…wie schon erwähnt nicht nur für Trekkies…

star trek tos

3 Kommentare zu “Kevin David Anderson & Sam Stall – Die Nacht der lebenden Trekkies

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